*** ABGESAGT *** Fokus Zollpräferenzen: Lieferantenerklärung für Waren ohne Ursprungseigenschaft

Veranstaltungsdetails

Fokus Zollpräferenz: Lieferantenerklärung für Waren ohne Präferenzursprungseigenschaft – mit verlängerten Werkbänken in mehreren Schritten zur Ursprungsware

Nicht immer kann der präferenzielle Ursprung durch die Be-und Verarbeitung in einem Unternehmen erreicht werden. Oft führen erst mehrere Bearbeitungsschritte in verschiedenen Unternehmen in Summe zur Ursprungseigenschaft.

Wie können diese einzelnen, für sich genommen nicht ursprungsbegründenden Verarbeitungsschritte (an Vormaterialien ohne Ursprungseigenschaft) dennoch zugunsten der Präferenz richtig erfasst werden, sodass die bereits in EU erzielte Wertschöpfung nicht "verloren" geht? Warum fordert der Kunde von Ihnen eine Lieferantenerklärung, obwohl Sie „nur“ der Lohnveredler seiner Waren sind?

Hier kommt die „Lieferantenerklärung für Waren ohne Präferenzursprungseigenschaft“ zum Einsatz.

Häufig wird diese besondere Form der Lieferantenerklärung auch im Zuge einer verlängerten Werkbank eingesetzt: In der EU erfolgte Be-und Verarbeitungen am beigestellten Material (ohne Ursprungseigenschaft) können so "positiv" erfasst werden und am Ende der Fertigungskette kann die Präferenzursprungseigenschaft „Europäische Union“ belegt werden.

Im Rahmen der praxisorientierten Veranstaltung erfahren Sie mehr über den Anwendungsbereich dieser Lieferantenerklärungs-Variante.

  • Was ist der Unterschied zur normalen Lieferantenerklärung?
  • Wie wird die Lieferantenerklärung für Waren ohne Präferenzursprungseigenschaft korrekt angewendet und ausgefüllt?
  • Ausblick: Welche Bedeutung haben außerdem Lieferantenerklärungen für Waren ohne Präferenzursprungseigenschaft  im Warenverkehr mit (Maghreb-Staaten( Marokko, Algerien, Tunesien), Kanada, Japan, EWR?

 

Diese und viele weitere Fragen wird Ihnen der Experte, Herr Michael Dwehus, (Geschäftsführer der Firma Zollcon GmbH,) im Rahmen der themenspezifischen Veranstaltung beantworten.

Zu Beginn steht eine fachliche Einführung in das Thema durch den Referenten.

Der zweite Teil widmet sich der Praxis und den Lösungsmöglichkeiten: Anhand der von Ihnen/ den Teilnehmern eingebrachten Beispiele und Fragen aus dem Unternehmen werden Anwendungsfälle aufgezeigt und fundierte Antworten gegeben.

 

Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, die die Möglichkeit der verlängerten Werkbank nutzen und bereits einzelne Wertschöpfungsschritte in der EU im Rahmen der Präferenzkalkulation richtig erfassen wollen oder als verlängerte Werkbänke Teil dieser Wertschöpfungskette sind.

Vorkenntnisse zum Thema Lieferantenerklärung und Ursprungspräferenz sind notwendig.

 

Wir laden Sie also unbedingt dazu ein, Ihre Fragen und Fallbeispiele mit in die Runde zu bringen.
Zur Vorbereitung bitten wir Sie, die Fragen vorab an folgende Email einzureichen: ackstaller@regensburg.ihk.de