Coronavirus

Bayerische Lieferketten-Kontaktstelle eingerichtet

Es ist wie beim Domino: Fällt ein Zulieferer aus, gerät die gesamte weitere Produktion ins Stocken. Dies betrifft in Zeiten von Corona auch das verarbeitende Gewerbe in Bayern, das auf Lieferungen aus dem Ausland angewiesen ist. Denn durch die verschiedenen Maßnahmen gegen die Pandemie und ihre Folgen, die auf nationalen Ebenen getroffen wurden, sind viele internationale Lieferketten gestört.
 
Den Produktionsproblemen und –stillständen, die daraus resultieren, möchte der Freistaat entgegenwirken. Das bayerische Wirtschaftsministerium (StMWi) hat eine Kontaktstelle für ‎betroffene Unternehmen zu Störungen in der Lieferkette eingerichtet. Sie unterstützt auf politischer Ebene, wenn Lieferungen aufgrund der Corona-Pandemie die bayerische Industrie nicht erreichen. ‎Angesiedelt ist die Kontaktstelle im Außenwirtschaftsreferat des ‎StMWi (E-Mail: kontaktstelle-lieferketten@stmwi.bayern.de). Daneben sind auch das bayerische Innenministerium und das Bauministerium eingebunden. Außerdem sollen je nach Lage Bundes- und EU-Behörden, der Zoll oder andere Bundesländer einbezogen werden.
Sollten Sie von einer Störung in der Lieferkette aktuell betroffen sein, wenden Sie sich bitte zuerst an Ihre IHK als erste Anlaufstelle. Wir kümmern uns persönlich um Ihr Anliegen und geben Ihnen schnell und unbürokratisch Hilfestellung. Nennen Sie uns dabei bitte das betroffene Lieferland und Ihr Anliegen. Gerne leiten wir Ihr Anliegen im Falle einer zugrunde liegenden politischen Problematik an die zentrale Stelle im bayerischen Wirtschaftsministerium weiter.
IHK-Ansprechpartner:
Dominique Mommers, Tel. 0941 – 5694 231, mommers@regensburg.ihk.de