Coronavirus

Tipps für Hygiene- und Infektionsschutz


Mit einfachen Hygiene-Maßnahmen kann jeder helfen, sich selbst und andere vor Virusinfektionen wie COVID-19 oder Influenza zu schützen.
  • Husten oder niesen Sie in Ihre Armbeuge
  • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern
  • Halten Sie ausreichend Abstand zu anderen Menschen (ca. 2 Meter)
  • Vermeiden Sie Berührungen wie Händeschütteln oder Umarmungen
  • Waschen Sie regelmäßig und ausreichend lang (mind. 20 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife
Das Merkblatt der IHK mit wichtigen Hygiene-Tipps für Besucher und Mitarbeiter steht zum Download und Aushang im Unternehmen frei zur Verfügung. Sie finden es unter “Weitere Informationen”.
Das Robert-Koch-Institut hat zu Reinigung und Desinfektion im Zusammenhang mit einem Infektionsfall folgende Hinweise, die auch vorsorglich relevant erscheinen, veröffentlicht:
Reinigen und desinfizieren Sie häufig berührte Oberflächen wie Nachttische, Bettrahmen und andere Schlafzimmermöbel täglich mit einem mindestens „begrenzt viruzid“ wirksamen Flächendesinfektionsmittel. Achten Sie dazu beim Kauf dieser Präparate immer mindestens auf die Bezeichnung „begrenzt viruzid*“.
  • Bad- und Toilettenoberflächen sollten mindestens einmal täglich mit einem Flächendesinfektionsmittel gereinigt und desinfiziert werden, das mindestens „begrenzt viruzid*“ wirkt. Desinfektionsmittel mit der Bezeichnung "begrenzt viruzid" ODER "begrenzt viruzid PLUS" ODER "viruzid" sind wirksam.
  • Legen Sie kontaminierte Wäsche in einen Wäschesack. Verschmutzte Wäsche nicht schütteln und direkten Kontakt von Haut und Kleidung mit den kontaminierten Materialien vermeiden.
  • Waschen und reinigen Sie Kleidung, Bettwäsche, Bade- und Handtücher usw. mit Waschmittel und Wasser. Waschen Sie diese bei mindestens 60°C mit einem herkömmlichen Haushalts-Vollwaschmittel und trocknen Sie sie gründlich.
Weitere Informationen zum Infektionsschutz finden Sie auch unter www.infektionsschutz.de.

Hygiene und Infektionsschutz: Allgemeine Vorschläge für alle Unternehmen


Welche Maßnahmen kann ich als Unternehmer für meine Kunden und Mitarbeiter ergreifen, um Ansteckungsrisiken zu reduzieren?

Grundsätzliches Ziel für alle Unternehmen ist, die Ansteckungsgefahren bei der Wiedereröffnung zu minimieren bzw. auszuschließen und die Arbeit zu entzerren. Die ‎‎Aufzählung der möglichen Maßnahmen und Vorschläge stellt keine Priorisierung dar.‎
In Bezug auf den Kontakt Kunde – Mitarbeiter
  • Mindestabstand von 1,5 m gewährleisten, z.B. durch Bodenmarkierungen, v.a. vor Kassen sowie vor Empfangs- und Info-Schaltern, in Wartebereichen usw.
  • Trennscheiben (bzw. Spuckschutz) an allen Stationen mit Kontakt Mitarbeiter - Kunde installieren, insbes. an Kassen, Empfangs- und Infoschaltern etc.
  • Kontrollen einführen zur Sicherstellung der maximalen Kundenzahl und zur Gewährleistung der Einhaltung der Abstandsregeln
  • Wo möglich, Trennung und Abmarkierung der Bewegungsbereiche der Mitarbeiter und der Kunden
  • Bevorzugt berührungslose Zahlungsmethoden anbieten
  • Verstärkt Informationen an Kunden geben (Vorlagen finden Sie hier), z.B.
    • Bargeldloses Bezahlen bedeutet Sicherheit für alle
    • Abstand halten. zu anderen und zu den Handelsangestellten schützt alle
    • Einkauf für mehrere Tage planen, um Kontakte zu anderen Menschen zu reduzieren.‎
  • Hausrecht ausüben bei Personen, die die Regeln nicht einhalten
In Bezug auf Mitarbeiter und Mitarbeitereinsatz
  • Abstand zwischen den Mitarbeitern gewährleisten, ggf. durch rollierende Einsatzpläne und Homeoffice entzerren
  • Nach Möglichkeit Öffnungszeiten ausweiten, um Frequenz zu reduzieren
  • Tätigkeiten ohne Kundenkontakt (z.B. Auffüllen von Regalen, Lager, Disposition etc.) nach Möglichkeit außerhalb der Geschäftsöffnungszeiten legen bzw. räumlich abtrennen
  • Regelmäßig Mitarbeiterschulungen durchführen zu Hygienefragen und zu Verhaltensregeln (mit Bestätigung durch die Mitarbeiter)
  • Zugangstüren, soweit nicht berührungslos öffnend, offenstehen lassen bzw. fortlaufend desinfizieren
  • Schichtzeiten überschneidungsfrei einrichten
  • Arbeitsgruppen / Teams zeitlich und räumlich trennen und Pausenzeiten versetzt legen
  • Soweit möglich Besprechungen nur telefonisch bzw. als Videokonferenz durchführen
  • Nur zwingend notwendige Geschäftsreisen durchführen
  • Betrieblichen Corona-Ansprechpartner festlegen und schulen
  • Dokumentenübergaben (sofern nicht papierlos möglich) möglichst ohne Kontakt organisieren, ggf. mit Zwischenablage-Stationen – wenn nicht möglich, Mund-Nasen-Schutz und Desinfektionsmittel bereitstellen
In Bezug auf die Räumlichkeiten/ Umgebung/ Ausstattung
  • Regelmäßige und in kurzen Abständen durchzuführende Desinfektion aller häufig zu berührenden Flächen (Griffe, Handterminals, Tastaturen, Touchscreens, Armaturen)
  • Ausreichend Schutzmaterial (z.B. Masken, Handschuhe, Desinfektionsmittel etc.) vorhalten bzw. besorgen
  • Informationen für Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten etc. über die einzuhaltenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen gut sichtbar anbringen, ggf. in gängigen Fremdsprachen
  • Bereitstellung von mobilen Lösungen für Mitarbeiter und Kunden für häufiges Desinfizieren
  • Einmal-/Schutzhandschuhe für alle Beschäftigten bereitstellen, die in Hautkontakt mit Kunden kommen bzw. für alle Beschäftigten, die in Kontakt mit gleichen Flächen wie Kunden oder andere Beschäftigte kommen (z.B. Dokumente, Bedien-Tastaturen, Touchscreens, ...)
  • Handschuhe bereitstellen für Kunden im Falle von „berührungs-affinen“ Sortimenten (Obst etc.)
  • Regelmäßige und in kurzen Abständen durchzuführende Desinfektion von Toiletten
  • Räume regelmäßig belüften
  • Wo möglich Parkplatzangebot an stark frequentierten Tagen verknappen (z.B. durch Absperrungen), um die Kundenzahl zu regulieren
  • Digitalisierung vorantreiben und Homeoffice-Lösungen umsetzen
  • Wo möglich Online-Abwicklung von Geschäftsvorgängen anbieten, ggf. mit Versandoptionen
Die Arbeitsschutz-Empfehlungen des BMAS finden Sie hier.

FAQs zur Umsetzung der Maskenpflicht

Wann und wo gilt die Maskenpflicht?

  • Von Montag, 27 April an besteht in Bayern die Pflicht, in Ladengeschäften des Einzelhandels sowie bei der Nutzung von Verkehrsmitteln der öffentlichen Personennahverkehrs, aber auch auf U- und S-Bahnsteigen sowie an Haltestellen, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

Für wen gilt diese Pflicht?

  • Sie gilt für Kunden und deren Begleitpersonen, sofern sie den 6. Geburtstag bereits hatten.
  • Das Personal im Einzelhandel muss ebenfalls grundsätzlich eine solche Alltagsmaske tragen.
  • Mehr Infos zur Maskenpflicht bei Personal im Verkehrsgewerbe

Welche Art von Maske ist gemeint?

  • Entscheidend ist, dass Mund und Nase mit einem dichten Gewebe bedeckt sind. Das heißt, neben Alltagsmasken (Community-Masken) können auch Tücher oder Schals verwendet werden.

Muss ich für meine Kunden Masken bereitstellen?

  • Nein, Kunden müssen ihre Masken selbst mitbringen.

Was muss ich tun, wenn Kunden das Geschäft ohne Maske betreten oder sich uneinsichtig zeigen?

  • Weisen Sie den Kunden auf die aushängenden Hygienevorschriften hin.
  • Weist Ihr Personal den Kunden auf die Maskenpflicht hin und erzeigt sich uneinsichtig, machen Sie von Ihrem Hausrecht gebracht und erteilen dem Kunden Hausverbot.
  • Sollte sich der Kunde weiterhin um Einlass ohne Maske bemühen, empfehlen wir dringend, unter Berufung auf Hausfriedensbruch die Polizei einzuschalten.

Was mache ich, wenn der Kunde die Maske im Geschäft abnimmt und sich weigert, diese wieder aufzusetzen?

  • Sollte sich der Kunde weigern, machen Sie von Ihrem Hausrecht Gebrauch und erteilen dem Kunden Hausverbot.
  • Sollte sich der Kunde weiterhin widersetzen, empfehlen wir dringend, die Polizei einzuschalten.

Begehe ich eine Ordnungswidrigkeit, wenn der Kunde ohne Maske das Geschäft betritt?

  • Nein, aber bitte gehen Sie wie oben beschrieben vor.

Müssen auch Mitarbeiter, die an einer Kasse mit Trennscheibe sitzen, Masken tragen.

  • Ja, nach bisherigen Erkenntnissen ist trotz einer Trennscheibe auch an diesen Plätzen eine Maske zu tragen. Denn die Öffnung in der Trennscheibe stellt eine Gefahrenquelle für Tröpfcheninfektionen dar.

Müssen auch Mitarbeiter, die Waren im Geschäft verräumen, eine Maske tragen?

  • Ja, die Maskenpflicht gilt für das gesamte Personal beim Ausüben aller Tätigkeiten im Geschäft während der Öffnungszeiten.
  • Außerhalb der Öffnungszeiten und ohne Kundenkontakt besteht keine Pflicht, die Masken zu tragen. Die sonstigen Verhaltensregeln sind einzuhalten.

Müssen die Mitarbeiter bei Warenverräumer im Lager, beim Aufenthalt in Nebenräumen usw. eine Maske tragen?

  • Nein. Zum Eigenschutz wird das Tragen der Masken geraten. Zudem birgt häufiges Auf- und Absetzen derselben Maske die Gefahr, mit kontaminierten Flächen (Außenfläche) der Maske in Berührung zu kommen und so Viren zu übertragen.

Gilt die Maskenpflicht auch für Mitarbeiter im abgetrennten Backshop?

  • Ja, auch hier gilt die Maskenpflicht.

Müssen auch Mitarbeiter auf Verkaufsflächen im Freien, fahrenden Verkaufsständen, rollenden Supermärkten oder auch Spargel- und Erdbeerhütten Masken tragen?

  • Ja, auch hier gilt die Maskenpflicht.

Gilt die Maskenpflicht auch für die Mitarbeiter, die den Zugang zum Geschäft kontrollieren?

  • Ja, auch hier gilt die Maskenpflicht.

Gibt es eine Befreiung von der Maskenpflicht, wenn Mitarbeiter zum Beispiel wegen Vorerkrankungen (Asthma, Panikattacken, allergische Reaktionen etc.) Mund und Nase nicht durch Masken abdecken können?

  • Grundsätzlich gilt die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, für alle Mitarbeiter, soweit dies nicht aus z.B. medizinischen Gründen unmöglich ist. Um dies nachzuweisen, ist für den Fall einer Kontrolle ein dies bestätigendes ärztliches Attest erforderlich.

Ein Kunde leidet an einer Behinderung, aufgrund dessen er keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen kann. Ist er dennoch zum tragen verpflichtet?

Nein. Wenn jemand an einer Behinderung leidet, die das Tragen einer „Maske“ unzumutbar erschwert oder unmöglich macht, muss keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.Auch Menschen mit einer Hörbehinderung sowie die jeweils gegenüberstehenden Personen können zum Zwecke der Kommunikation die Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen. Dies ist aber auf den eigentlichen Kommunikationsvorgang zu beschränken, z.B. beim Bestellvorgang an der Verkaufstheke. Unmittelbar danach muss die „Maske“ wieder aufgesetzt werden.Denken Sie im Einzelfall daran, möglichst eine (formlose) ärztliche Bestätigung mit zu führen, um die für Sie oder Ihr Familienmitglied geltende Ausnahme ggf. glaubhaft machen zu können.

Können Mitarbeiter an Stelle einer Mund-Nasen-Bedeckung ein Visier verwenden?

  • Visiere oder Face Shields sind nicht als gleichwertig mit einer Mund-Nasen-Bedeckung zu sehen, da der Fremdschutz nicht vollständig gewährt wird. Bei Visieren können sich Tröpfchen, zum Beispiel durch die großzügige Öffnung nach unten und oben, nach wie vor leicht verteilen und dadurch andere Personen gefährden. Die relevante und notwendige Reduktion der Ausscheidung von Atemswegsviren ist durch ein Visier nicht gewährleistet. Damit wäre der eigentliche Grund für die Maskenpflicht, die Verteilung der viren durch die Atemluft und damit die Ausbreitungsgeschwindigkeit von COVID -19 zu reduzieren, nicht erfüllt.

Was passiert, wenn die Regeln nicht eingehalten werden?

  • Kunden: Wer in Bussen, Bahnen und Geschäften ohne Mund-Nase-Schutz angetrofen wird, der muss mit 150 Euro Bußgeld rechnen. Im Wiederholungsfall kann es nach Auskunft des bayerischen Innenministeriums auf 300 Euro verdoppelt werden
  • Unternehmer: Ladenbesitzern, die ihr eigenes Personal nicht mit Mundschutz vor Ansteckung schützen, drohen 5.000 Euro Bußgeld.

Parkplatzkonzept

Unternehmer, die Kundenparkplätze zur Verfügung stellen, müssen ein Parkplatzkonzept ausarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen.

Was ist ein Parkplatzkonzept?

  • Das Parkplatzkonzept ist eine Maßnahme des Infektionsschutzes.
  • Es dient der Steuerung der Kundenfrequenz.
  • Betreiber von Geschäften stellen damit einen Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Kunden sicher.
  • Pro Kunde müssen im Geschäft 20 qm zur Verfügung stehen
  • Sind mehr Parkplätze vorhanden, als Kunden ins Geschäft dürfen, muss die Anzahl verringert werden.

Was können Sie tun, um den Mindestabstand von 1,5m zwischen den Kunden zu gewährleisten?

  • Sperren Sie Parkplätze, zum Beispiel jeden zweiten.
  • Es ist nicht sinnvoll, einen Teil des Parkplatzes zu sperren. Vielmehr ist der Abstand zwischen den Autos zu vergrößern.
  • Weisen Sie die Autos auf den Parkplatz ein. Leiten Sie die Autos gezielt zu den Parkplätzen.
  • Achten Sie dabei darauf, dass nie mehr Parkplätze als zulässig belegt sind.
  • Kontrollieren Sie die Parkdauer.
  • Sprechen Sie sich mit benachbarten Parkplatzbetreibern und Parkplatzinhabern ab.
Bitte achten Sie auf eine ausreichende Beschilderung.
Muster Parkplatzkonzept zum Download:

Handel: Empfehlungen zum Infektionsschutz

Diese Regeln gelten für den Handel

Für Ladengeschäfte und den Einzelhandel gelten künftig folgende Auflagen: Einlasskontrollen, 1,5 m Abstand, ein Kunde pro 20 qm, verpflichtende Hygiene- und Parkplatzkonzepte sowie ein Mundschutzgebot, wobei deren Besorgung eigenverantwortlich durch den Ladeninhaber bzw. Kunden erfolgen muss.
Auf dieser Grundlage werden die Beschränkungen im Bereich der Geschäfte stufenweise erleichtert:
  • Ab 20. April 2020 dürfen Bau- und Gartenmärkte sowie Gärtnereien wieder öffnen.
  • Ab 27. April 2020 dürfen Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen wieder öffnen.
  • Ab 27. April 2020 dürfen weitere Geschäfte bis zu einer maximalen Verkaufsfläche von 800 qm öffnen. Das bedeutet eine maximal zulässige Kundenzahl von 40 Personen pro Laden.
Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen:
  • Grundsätzlich muss ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden können.
  • Das Personal soll eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, dies gilt vom 27. April an verpflichtend.
  • Die Kunden sollen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, die sie entweder selbst mitbringen oder die ihnen im Rahmen der Verfügbarkeit vom Betreiber zur Verfügung gestellt wird. Dies gilt vom 27. April an verpflichtend.
  • Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept (z. B. Einlass, Mund-Nasen-Bedeckung) und, falls Kundenparkplätze zur Verfügung gestellt werden, ein Parkplatzkonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
Hygiene- und Parkplatzkonzept
Gem. Zweiter Bayerischer Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gelten ab 27.04.2020 die Vorgaben, dass jedes Geschäft ausreichenden Schutz bietet und Maßnahmen zum Infektionsschutz umsetzen muss. Die Konzeptentwürfe sind auf Verlangen der Kreisverwaltungsbehörden vorzulegen. Detaillierte Vorgaben durch Regierungsbehörden für ein eigenes Konzept sind nicht vorhanden. Es empfiehlt sich daher, die folgenden Maßnahmen als hilfreiche Tipps zu beachten und für das eigene Geschäft ein eigenes Konzept zu erstellen.
Mundschutzgebot
Personal und Kunden müssen Mund-Nase-Bedeckungen tragen. Die Besorgung derer erfolgt eigenverantwortlich vom Ladeninhaber bzw. Kunden. Mehr zum Thema Atemmasken und Mund-Nase-Bedeckungen finden Sie hier (IHK für München und Oberbayern)
Vom 27. April an gilt eine Mundschutzpflicht für alle Einzelhandelsgeschäfte sowie den ÖPNV.
Weitere Maßnahmen:
  • Desinfektionsmittel-Spender am Eingang
  • Flächendesinfektion durch Reinigungspersonal
  • Automatisch öffnende Türen
  • Zugangskontrolle durch eigenes Personal und Trennung von Eingangs- und Ausgangstür
  • Schaffung kontaktfreier Zonen
  • Einteilung in getrennte Teams von Mitarbeitern, die keinen Kontakt zueinander haben (wechselnder Schichtbetrieb)
  • Bevorzugt: Kartenzahlung
  • Kein Scannen von Kundenkarten durch Beschäftigte
  • Lautsprecherdurchsagen vornehmen, die auf die Regeln für den Ladenbesuch hinweisen, insbesondere welche Abstands- und Hygieneverhalten befolgt werden sollen.
  • Anzahl der verfügbaren Einkaufswagen/-körbe der Anzahl der Kunden anpassen, die maximal zur selben Zeit im Ladenlokal sein sollen.
  • Einkaufswagen, Körbe etc. nach Rückgabe an den Griffen mittels Wischdesinfektion reinigen bzw. da, wo nicht anders möglich, den Kunden hierfür die Möglichkeit geben.
  • Hinweise darauf, dass die Warenabgabe auf haushaltsüblichen Mengen im gesamtgesellschaftlichen Interesse beschränkt ist und Bitte um Verständnis. (Lautsprecherdurchsagen/Schilderhinweise).
  • Einrichtung von Schnellkassen für Personen mit geringem Einkaufsvolumen.
  • Selbstbedienungstheken/ Salatbars ggf. schließen.
  • Öffnungszeiten kommunizieren und darauf hinweisen, dass Einkäufe möglichst allein vorgenommen werden sollten. Apell, Familienmitglieder zu Hause zu lassen.
  • Hinweise und/oder Durchsagen ggf. mehrsprachig gestalten.
  • Zugangstüre berührungslos öffnend / offenstehend / fortlaufend zu desinfizieren
  • Regelmäßige Desinfektion von Handterminals / Tastaturen / Touchscreens / Stiften / Theken / Griffen / Armaturen (Nachhaltung mit zeitlichen Check-Listen)
  • Durchgängige ausreichende Belüftung während der ganzen Betriebszeit
  • Verknappung des Parkplatzes an stark frequentierten Tagen (z.B. durch Mitarbeiter, die auf dem Kundenparkplatz parken, Absperrungen, usw.), um somit eine gewisse Regulierung der Kundenzahlen zu erreichen
  • "Corona-Verhaltensregeln": gut sichtbare Informationsplakate für die Kunden zu allen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen (Vorlagen finden Sie hier)
  • Angebot Hand-Desinfektions-Spender und / oder Handwaschstationen, möglichst berührungslos
  • Aktiver Haus-/ Platzverweis für Personen mit Regelverstößen
  • Vertretungsregelungen bei Einsatzplanungen berücksichtigen. Mitarbeiter, die sich gegenseitig vertreten können, unbedingt in unterschiedlichen Schichten ohne Überschneidungen einteilen.
  • Grundsätzlich unnötige Überschneidungen der Schichten vermeiden, wenn möglich sogar kurze Pause zwischen den Schichten (kann bspw. zur Reinigung/Desinfektion genutzt werden).
  • Gemeinsame Pausen ausschließen.
  • Großflächiger und mehrfacher Aushang von Hygienemaßnahmen.
  • Reinigungsplan anpassen
  • Corona-Newsletter für Mitarbeiter (wichtige Informationen und Maßnahmen zum Schutz der MA kommunizieren)
  • Umgang mit Rackjobbern und Lieferanten definieren: Wer darf rein? Zu welchen Zeiten?
  • Tätigkeiten, die keinen Kundenkontakt erfordern (Warenverräumung, Disposition, usw.) außerhalb der Öffnungszeiten, bzw. zu frequenzschwachen Zeiten
  • Rechtzeitig Personalpuffer aufbauen, um mögliche Krankheitsfälle beim eigenen Personal auszugleichen
Zusätzlich verstärkt Informationen an Kunden geben:
  • Die Verfügung von Masken ist begrenzt. Bitte bringen Sie – falls vorhanden – eigene mit Bargeldloses
  • Bezahlen bedeutet Sicherheit für alle.
  • Abstand halten zu anderen und zu den Handelsangestellten schützt alle.
  • Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören, sollen ihre Einkäufe nicht selbst erledigen.
  • Einkauf für mehrere Tage planen, um Kontakte zu anderen Menschen zu reduzieren.

Hotellerie / Gastronomie: Empfehlungen zum Infektionsschutz

Hygienekonzept Gastronmie

Ab dem 18. Mai greifen die Lockerungen für die Gastronomie. Die Bayerische Staatsregierung hat für die Öffnung ein umfangreiches Hygienekonzept für die Gastronomie erstellt. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen und Links zu Vorlagen, Checklisten und Aushängen finden Sie hier.

Weitere Informationen:

Weitere Tipps und Informationen zum Infektionsschutz finden Sie bei der DEHOGA Bayern und der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe.

Hygienekonzept Hotellerie

Ab dem 30. Mai greifen die Lockerungen für die Hotellerie. Die Bayerische Staatsregierung hat für die Öffnung ein umfangreiches Hygienekonzept für das Beherbergungsgewerbe erstellt. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen und Links zu Vorlagen, Checklisten und Aushängen finden Sie hier.

Verkehr: Empfehlungen zum Infektionsschutz

  • Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für Mitarbeiter
  • Reinigung sowie ausreichende Belüftung von Bussen durch Fahrer/innen ermöglichen
  • Mund-Nasen-Bedeckung bei Montagearbeiten/Reparaturen von mehr als einer Person in beengten Verhältnissen
  • Kaufmännischer Bereich: Homeoffice ausbauen
  • Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit insbesondere von Teams die kritischen Systeme betreuen
  • Einsteigen in Bussen nur noch durch hintere Türen
  • Aufstellen von zusätzlichen Desinfektionsmitteln an Haltestellen o.ä.
  • Türen sollen soweit technisch möglich automatisch öffnen
  • Distanz zum Busfahrer sollte erhöht werden (Schaffen von mit Glas abgetrennten Bereichen zum Fahrer)

Logistik: Empfehlungen zum Infektionsschutz

  • Vermeidung von Kontaktstellen (Fahrer - kaufmännische Mitarbeiter) ->Papiere werden über Glasscheibe übergeben (Verständigung per Handy bzw. Funk)
  • Keine überlappenden Schichten
  • Eigene Fahrer tragen beim Verladen Mundschutz
  • Entladung der Fahrzeuge nur durch die eigenen Mitarbeiter und nicht durch die Fahrer (Fahrer stehen, wenn Dokumentation der Entladung nötig ist, auf Abstand)
  • Nutzung von Handschuhen, Desinfektionsmittel, Hände waschen, Einhalten der Hygieneregeln
  • Wo immer möglich: Homeoffice bzw. Einzelbüro
  • Keine Nutzung von Aufenthaltsräumen
  • Gruppen werden getrennt, um immer Backups zu haben
  • Fahrer sind derzeit nur im Binnenverkehr eingesetzt (keine grenzüberschreitende Verkehr durch eigene Fahrer)
  • Vermeidung von Frachtpapieren usw., möglichst digitale Verwaltung
  • Kfz-Werkstatt komplett „isoliert“, Tore zu, kaputte Fahrzeuge werden außen abgestellt, Lieferanten sollten die Werkstatt nicht betreten
  • Bei Montagearbeiten mit mehreren Personen Maskenschutz
  • Höchstgrenzen für die Anzahl an Personen, die sich in Wartebereichen oder Sanitäranlagen aufhalten dürfen
  • Mindest-/Sicherheitsabstände zwischen wartenden Personen
  • Grundsätzliche Vermeidung direkter Kontakte zwischen Betriebspersonal in Terminals und den Fahrern
  • Kundengespräche wenn überhaupt nur im kleinen Kreis (2 Personen)
  • Videokonferenzen zum Aufrechterhalten der Kundenbeziehungen
  • Verhaltens- und Hygieneregeln in den Terminals für die Fahrer
  • Tragen von Schutzausrüstung (z.B. Maske, Handschuhe)
  • Verbleib von Fahrern in ihren Kabinen (z.B. bei der Eingangskontrolle)
  • Schnellstmögliches Abholen von Ladeeinheiten im Empfang
  • Kein zeitweises oder dauerhaftes Abstellen von Containern (wird aber nur dauerhaft nur schwer realisieren sein, da die Seehäfen bereits wieder volllaufen und Platz im Hinterland benötigen)

Dienstleistungen: Empfehlungen zum Infektionsschutz

  • Mitarbeiter (weitestgehend) in Homeoffice
  • Hand-Desinfektionsspender, Handwaschstationen
  • Zugang zum Firmengebäude für Externe sperren bzw. beschränken
  • Zugangskontrolle zur Begrenzung Personenkontakte
  • Mitarbeiter, die bei Gewerbekunden vor Ort sind tragen Mundschutz
  • Wo notwendig: Mundschutz, Schutzhandschuhe sowie Schutzkleidung für Mitarbeiter
  • Wechselnder Schichtbetrieb mit abgegrenzten Teams
  • (Verstärkte) Desinfektion Oberflächen, Tastaturen etc.
  • Digitale Kommunikationsmittel (Telefon, E-Mail, Videokonferenzen etc.), digitale Prozesse voranbringen
  • Corona-Taskforce im Unternehmen einrichten
  • Information / Schulung der Mitarbeiter zu notwendigen Hygienestandards
  • Mundschutz und Desinfektionsmittel zur Verfügung stellen
  • Mindestabstand stets einhalten, wo möglich Mitarbeiter weit genug auseinandersetzen
  • Wo möglich und sinnvoll Homeoffice anbieten
  • Abstand zwischen den Mitarbeitern; wo nicht möglich mit rollierenden Einsatzplänen und Homeoffice entzerren
Bezüglich weiterführender Vorgaben für den Hygiene- und Infektionsschutz sind die Berufsgenossenschaften geeignete Ansprechpartner. Falls es für Ihren Beruf noch keine Arbeitsschutzstandards, können Sie sich an den Vorgaben für Frisuere und Kosmetikstudios orientieren:

Industrie: Empfehlungen zum Infektionsschutz

  • Betrieb mit räumlich abgegrenzten Team
  • Wechselnder Schichtbetrieb mit voneinander abgegrenzten Teams
  • Bei Schichtwechsel eine Stunde Pause zwischen den Teams, die zur Desinfektion genutzt wird
  • Homeoffice (z.B. Verwaltung), digitale Meetings
  • Hand-Desinfektionsspender, Handwaschstationen
  • Mundschutz, Schutzhandschuhe sowie Schutzkleidung für Mitarbeiter
  • Anweisung Mindestabstand
  • Absperrung Firmengebäude für Zugang externe
  • Zugangskontrolle zur Begrenzung Personenkontakte
  • Speditionsanlieferungen ohne Kontakt zu Mitarbeitern
  • Regelmäßige Desinfektion Griffe, Armaturen, Oberflächen, Tastaturen etc.
  • Eigene Sanitärräume für Fahrer von Speditionen
  • Verhaltensregeln für Fremdfahrer bei Anlieferung
  • Mitarbeiterschulungen für alle Mitarbeiter durchführen und Teilnahme bestätigen lassen
  • Corona-Taskforce & Coronameldestelle im Unternehmen etablieren
  • Erarbeitung von unternehmensweit gültigen Konzepten / Maßnahmenkatalogen zum Schutz der Mitarbeiter und zur Aufrechterhaltung des Betriebs
  • Meldepflicht bei Reisen/ Urlaub
  • Hygienehinweise im Unternehmen
  • Regelmäßige Durchlüftung der Arbeitsbereiche
  • Schutzmasken / Handschuhe/ Desinfektionsmittel für Belegschaft verfügbar machen
  • Sicherheitsabstände einhalten und bei Bedarf vergrößern
  • Rollierende Einsatzpläne
  • Nicht unbedingt notwendige Termine mit Externen (Kunden, Lieferanden, etc.) vermeiden
    Wo notwendig entsprechende Sicherheitsvorkehrungen einrichten, wie Plexiglasscheiben etc.
  • Botengänge auch im Unternehmen sollten möglichst unterlassen werden. Nutzen von Telefon, E-Mail-Programm oder ggf. Rohrpost.
  • Besprechungen/ Gespräche sollten möglichst telefonisch stattfinden.
  • In Besprechungsräumen ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter einhalten
  • Anweisung an Reinigungspersonal: neben normaler Grundreinigung, erweiterte Reinigung von Kontaktflächen
Weitere Informationen zu Hygienemaßnahmen finden Sie unter https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/schutz-durch-hygiene.html.

Angebot und Nachfrage von Kapazitäten / Dienstleistungen / Produkten zur Corona-Vorsorge

Mögliche Vertriebswege für Ausrüstung

Ich habe Schutzmasken (Mundschutz oder FFP2/3-Masken), Schutzausrüstung oder Desinfektionsmittel auf Lager oder kann diese produzieren – Wie können diese vertrieben oder vermittelt werden? Hier gibt es mehrere Austauschplattformen:
  • Die Maschinenringe Deutschland haben die Plattform Das Land Hilft ins Leben gerufen. Neben Arbeitskräften für die Landwirtschaft können hier auch Schutzausrüstungen angeboten werden. Alle Infos finden sich online unter https://www.daslandhilft.de/schuetzen/
  • Die IHK Schwaben hat im Namen des BIHK eine elektronische Sammelstelle für Unternehmen eingerichtet, die Schutzmasken (Mundschutz oder FFP2/3-Masken), Schutzausrüstung oder Desinfektionsmittel produzieren können. Die Unternehmen werden von der IHK Schwaben dann an das Gesundheitsministerium übermittelt. Hier finden Sie die Plattform.
  • Vermittlungsplattform des VBW für Corona-Schutzprodukte https://www.plattform-corona-schutzprodukte.de/
  • Das Forum MedTech-Pharma vermittelt zwischen Anbietern und Ministerien. Unter diesem Link können dort Angebote abgegeben werden:
  • Beim Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit können Angebote für persönliche Schutzausrüstung (z.B. Gesichtsmasken, Chirurgische Masken) per E-Mail abgegeben werden: Beschaffungen-corona@lgl.bayern.de Das LGL sammelt und verteilt diese zentral. Ansprechpartner ist Gabriele Hörl (StMGP). Mehr Infos beim Landesamt für Gesundheitsschutz
  • Für beide letztgenannten Möglichkeiten gilt: Bitte schicken Sie nur Information mit spezifischen Produkten, die die grundlegenden Anforderungen erfüllen inkl. der Quantität und Verfügbarkeit/Lieferzeit.
  • Wenn ein Unternehmen seine Produktion auf die Herstellung von Schutzausrüstung (Masken oder Beatmungsgeräte) umstellen möchte, ist das Bayer. Wirtschaftsministerium zuständig. Firmen können sich direkt an die E-Mail Adresse ⦁ hersteller-corona@stmwi.bayern.de wenden. Ansprechpartner ist Dr. Johann Niggl (StMWi)

Anbieter von Masken und Schutzprodukten