Coronavirus

Finanzielle Unterstützung

Die folgenden Informationen werden laufend angepasst, bitte besuchen Sie diese Website deshalb in regelmäßigen Abständen. Selbstverständlich stehen wir Ihnen telefonisch für Rückfragen zur Verfügung.
Hotline: 0941 5694-111

Soforthilfe Corona

Nach der Bayerischen Staatsregierung hat auch die Bundesregierung ein Soforthilfeprogramm für Betriebe und Freiberufler aufgelegt. Die Verzahnung der beiden Programme ermöglicht höhere Zahlungen für alle abgedeckten Betriebsgrößen.
Wenn Sie von den höheren Konditionen des Bundes- und Landesprogramms profitieren wollen, stellen Sie bitte einen neuen elektronischen Antrag.
Falls Sie schon einen Antrag gestellt haben (unabhängig davon, ob Sie schon einen Bescheid oder eine Auszahlung erhalten haben), kreuzen Sie dies bitte im elektronischen Antragsformular an.
Die Bayerische Staatsregierung und der Bund haben ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind. Weitere Informationen finden Sie hier.
Wer darf einen Antrag stellen?
Anträge können von Unternehmen und selbstständigen Angehörigen der Freien Berufe (bis zu 250 Erwerbstätige) gestellt werden, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte in Bayern haben.Für Antragsteller mit bis zu 10 Beschäftigten gilt:Antragsberechtigt sind Soloselbständige, Angehörige der Freien Berufe und Unternehmen (bis zu 10 Beschäftigten: einschließlich Unternehmen mit landwirtschaftlicher Urproduktion), die
a) wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen oder im Haupterwerb als Freiberufler oder Selbständige tätig sind,
und in beiden Fällen
b) ihre Tätigkeit von einer inländischen Betriebsstätte oder einem inländischen Sitz der Geschäftsführung aus ausführen und
c) bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sind.Unerheblich ist, ob der Antragsberechtigte ganz oder teilweise steuerbefreit ist. Personenvereinigungen und Körperschaften werden als eine Einheit betrachtet. Öffentliche Unternehmen sind von der Förderung ausgeschlossen.Sollte es sich um ein verbundenes Unternehmen handeln, ist hinsichtlich des Liquiditätsengpasses auf das Gesamtunternehmen abzustellen. Liquiditätsengpass bedeutet, dass der Antragsteller durch die Corona Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine Existenz bedrohen, weil die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen.Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass der Antragssteller versichert, alle Angaben im Antragsformular nach bestem Wissen und Gewissen und wahrheitsgetreu gemacht hat.
Wie hoch ist die Soforthilfe?
Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:
  • bis zu 5 Erwerbstätige 9.000 Euro,
  • bis zu 10 Erwerbstätige 15.000 Euro,
  • bis zu 50 Erwerbstätige 30.000 Euro,
  • bis zu 250 Erwerbstätige 50.000 Euro.
Obergrenze für die Höhe der Finanzhilfe ist der Betrag des durch die Corona-Krise verursachten Liquiditätsengpasses.
Zur Umrechnung von Teilzeitkräften und 450 Euro-Jobs in Vollzeitäquivalente:
  • Mitarbeiter bis 20 Stunden = Faktor 0,5
  • Mitarbeiter bis 30 Stunden = Faktor 0,75
  • Mitarbeiter über 30 Stunden = Faktor 1
  • Mitarbeiter auf 450 Euro-Basis = Faktor 0,3
Wo kann ich einen Antrag stellen?
Zur Antragstellung gelangen Sie hier. Klicken Sie dort auf die Verlinkung „Bitte stellen Sie Ihren Antrag auf Soforthilfe nur hier“.
Bitte stellen Sie den Antrag nur einmal. Nach der Eingabe der Anzahl Ihrer Beschäftigten erkennt und entscheidet das Programm, ob bei Ihnen das bayerische oder bundesdeutsche Soforthilfe-Programm zur Anwendung kommt. Es erscheint automatisch das für Sie einschlägige Antragsformular.
Weitere Fragestellungen
Unter Nr. 5 des Antragsformulars ist die Höhe des Liquiditäts­engpasses konkret zu beziffern. Anträge mit Angaben wie z. B. „noch nicht absehbar“ können nicht bearbeitet und somit nicht berücksichtigt werden.
Anträge, die Sie per PDF oder per Post an die Bewilligungs­behörden senden, können ab sofort nicht mehr bearbeitet werden.
Nach der erfolgreichen Antragsstellung erhalten Sie eine automatische Eingangsbestätigung an die angegebene E-Mail-Adresse. Wir bitten Sie um Verständnis, dass aufgrund der hohen Anzahl an eingehenden Anträgen keine Rückfragen zum Bearbeitungsstand des Antrags beantwortet werden können.
Ihr Antrag wird schnellstmöglich von der örtlich zuständigen Bewilligungs­behörde bearbeitet und die Soforthilfe wird unmittelbar auf das Konto des Antragstellers überwiesen. Örtlich zuständig ist die Bewilligungsbehörde, in deren Bezirk die Betriebstätte bzw. Arbeitsstätte des Antragstellers liegt.
Die Soforthilfe ist eine finanzielle Überbrückung für kleinere Betriebe und Freiberufler, die aufgrund der Corona-Krise in eine existenzielle Notlage geraten sind. Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass eine Beantragung ohne diese Voraussetzung zu erfüllen, Betrug ist. Der Betrugstatbestand sieht eine Geldstrafe oder sogar eine Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren vor. Es wird um Verständnis gebeten, dass jeder Fall, der bekannt wird, angezeigt wird und die Soforthilfe zurückzuzahlen ist.
 Schutzschirm der Bayerischen Staatsregierung
Der Freistaat Bayern hat am 16.03.2020 den Katastrophenfall zur Bekämpfung des Corona-Virus ausgerufen.
Um den wirtschaftlichen Auswirkungen der Viruskrise entgegen zu steuern und die betroffenen Unternehmen zu unterstützen, spannt der Freistaat einen 10 Milliarden Euro umfassenden Schutzschirm zur Liquiditätssicherung auf.
Daraus werden verschiedene Maßnahmen finanziert:
  • Die LfA erhält einen zusätzlichen Bürgschaftsrahmen von 500 Millionen Euro. Die Ausfallbürgschaften werden auf bis zu 80 Prozent erhöht.
  • Bayernfonds: Im absoluten Notfall kann sich der Freistaat an Unternehmen beteiligen, um Schlüsselbetriebe am Laufen zu erhalten.

Unterstützung durch die LfA

Die LfA hilft Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise mit Krediten und Risikoübernahmen. Voraussetzung für die Unterstützung der Unternehmen ist ein grundsätzlich tragfähiges Geschäftsmodell. Bei Interesse an einem LfA- Programm gilt das Hausbankprinzip. Die Antragstellung erfolgt über die Hausbank. Als Hausbank kann jede beliebige Bank oder Sparkasse gewählt werden.
Corona-Schutzschirm-Kredit
  • Der Corona-Schutzschirm-Kredit mit obligatorischer 90-prozentiger Haftungs­freistellung wird zur Unterstützung der bayerischen Wirtschaft bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise ausgereicht.
  • Antragsberechtigt sich Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einem Jahresumsatz (Konzernumsatz) bis einschließlich 500 Millionen EUR, Angehörige der Freien Berufe und Unternehmen, die zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten nach EU-Definition waren
  • Finanziert werden Investitionen und Betriebsmittel mit 10.000 EUR bis 10 Millionen EUR
  • Kreditausfallrisiko: Die LfA übernimmt 90 Prozent und die Hausbank 10 Prozent des Risikos- 90 prozentige Haftungsfreistellung
  • Der Kredit ist bei der Hausbank zu beantragen.
 Universalkredit
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einem Jahresumsatz (Konzernumsatz) bis einschließlich 500 Millionen Euro und Angehörige der Freien Berufe.
  • Finanziert werden Investitionen, die Anschaffung von Warenlagern sowie der allgemeine Betriebsmittelbedarf einschließlich Umschuldung kurzfristiger Verbindlichkeiten.
  • Darlehenshöchstbetrag: 10 Millionen Euro je Vorhaben.
  • Soweit ein Darlehen bis 4 Millionen Euro bankmäßig nicht ausreichend abgesichert werden kann, ist für Unternehmen mit einem Konzernumsatz bis einschließlich 500 Millionen Euro eine 80-prozentige Haftungsfreistellung möglich.
  • Für Haftungsfreistellungen bis 500.000 Euro gilt zudem – in allen LfA-Förderkrediten mit Haftungsfreistellung – ein vereinfachtes Beantragungs- und Bearbeitungsverfahren.
Bürgschaften
  • Antragsberechtigt: Mittelständische gewerbliche Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe.
  • Bürgschaften der LfA können grundsätzlich auch für Betriebsmittel beantragt werden.
  • Der maximale Bürgschaftssatz wird – für Betriebsmittel-, Rettungs- und Umstrukturierungsbürgschaften sowie bei Konsolidierungsdarlehen – auf einheitlich 90 Prozent des Kreditbetrages angehoben.
  • Bei Bürgschaften der LfA bis 500.000 Euro gilt auch das vereinfachte Beantragungs- und Bearbeitungsverfahren wie bei Haftungsfreistellungen bis 500.000 Euro.
  • Bürgschaften der LfA werden bis zu einem Betrag von 30 Millionen Euro übernommen. Darüber hinaus sind auch Staatsbürgschaften möglich.
  • Für Handwerk, Handel, Hotels und Gaststätten sowie Gartenbaubetriebe stehen Bürgschaften der Bürgschaftsbank Bayern GmbH zur Verfügung.
  • Auf eine persönliche Mithaftung kann verzichtet werden, soweit in diese nicht problemlos eingewilligt werden kann.
  • Beantragung: Bei Ihrer Hausbank
  • Weitere Informationen finden Sie hier
Akutkredit
  • Antragsberechtigt sind mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.
  • Darlehenshöchstbetrag: 2 Millionen Euro
  • Auf die Einreichung eines Konsolidierungskonzeptes wird generell verzichtet, sofern die Hausbank bei der Beantragung einen Konsolidierungsanlass gegenüber der LfA bestätigt.
Kontaktmöglichkeit:
Für die Oberpfalz: Anne Schober-Morg, Tel. 0911 8100815
Für Niederbayern: Erika Hammel, Tel. 089 21242268
LfA-Förderberatung: info@lfa.de

Unterstützung durch die Bürgschaftsbank Bayern

Für Handwerk, Handel, Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Gartenbau steht das Bürgschaftsangebot der Bürgschaftsbank Bayern GmbH zur Verfügung.
Die Bürgschaftsbank erhöht die Bürgschaftsobergrenze von bisher 1,25 Mio. Euro auf künftig 2,50 Millionen Euro. Zusätzlch erfolgt eine Anhebung der Bürgschaftsquote für Betriebsmittelfinanzierung auf maximal 80 Prozent.
Bei Interesse gilt auch hier das Hausbankprinzip.
Kontaktmöglichkeit: Tel. 089 54585713

Entschädigung nach § 56 Infektionsschutzgesetz

Es ist außerdem möglch Entschädigung nach dem infektonsschutzgesetz zu erhalten. Informatioenn finden Sie hier sowie auch hier.

Unterstützung durch den Bund

Die Bundesregierung hat ein Schutzschild für Unternehmen beschlossen, um Umsatzrückgänge infolge unterbrochener Lieferketten oder rückläufiger Nachfrage aufgrund des Coronavirus abzufedern. Für Beschäftigte und Unternehmen, die von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen sind, wird ein Schutzschild errichtet:
  • Flexibilisierung von Kurzarbeitergeld
  • Steuerliche Liquiditätshilfe für Unternehmen
  • Milliarden-Schutzschild für Betriebe und Unternehmen (siehe unten KfW)
  • Stärkung des Europäischen Zusammenhalts
  • Umsetzung von Home-Office-Lösungen bei KMU durch das Beratungsfördermittel go-digital

Unterstützung durch die KfW

Genutzt werden können die bewährten und auf die Situation angepassten Förderinstrumente. 
  • KfW-Unternehmerkredite und ERP-Gründerkredite Universell unterliegen künftig gelockerten Bedingungen: Zum einen werden Risikoübernahmen erhöht, zum anderen werden die Instrumente auch für Großunternehmen geöffnet.
  • Der "KfW Kredit für Wachstum" steht auch größeren Unternehmen ab einer Umsatzgrenze von fünf Milliarden (bisher zwei Milliarden) Euro zur Verfügung.
  • Unternehmen, die vorübergehend aufgrund der Corona-Krise in Finanzierungsengpässe geraten, können zusätzliche KfW-Sonderprogramme nutzen. Die KfW beteilt sich an Konsortialfinanzierungen für Investionen und Betriebsmittel von mittelständischen und großen Unternehmen.
Kontaktmöglichkeit für Beratungsfragen für Unternehmen: 0800 5399001
Generell gilt auch bei den KfW Krediten das Hausbankprinzip. Nehmen Sie daher auch hier am Besten Kontakt mit Ihrer Bank oder Sparkasse auf.

Grundsicherung

Alle Personen, die zu wenige oder keine eigenen Mittel zur Sicherung ihres Lebensunterhalts zur Verfügung haben, können einen Anspruch auf Grundsicherung (Arbeitslosengeld II) haben. Sie müssen dabei nicht ihre Selbstständigkeit aufgeben. Grundsicherung umfasst den Regelbedarf für den persönlichen Lebensunterhalt. Außerdem können auch Mitekosten übernommen werden. Der Antrag auf Grundsicherung erfolgt über das zuständige Jobcenter. Weitere Informationen finden Sie hier.

Corona-Nothilfe-Programm für GEMA-Mitglieder

Die GEMA hilft mit dem Nothilfe-Programm GEMA-Mitglieder, innerhalb dessen Komponisten, Textdichter und Misikverleger finanzielle Unterstützung über den „Schutzschirm-Live“ sowie den „Corona-Hilfsfond“ erhalten. Infos dazu finden Sie hier.

Weitere Auskunftsstellen