Coronavirus

Finanzielle Unterstützung

Die folgenden Informationen werden laufend angepasst, bitte besuchen Sie diese Website deshalb in regelmäßigen Abständen. Selbstverständlich stehen wir Ihnen telefonisch für Rückfragen zur Verfügung.
Hotline 0941 5694-111

Überbrückungshilfe Corona

Mit der Überbrückungshilfe Corona soll die wirtschaftliche Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die durch Coronabedingte vollständige oder teilweise Schließungen oder Auflagen erhebliche Umsatzausfälle erleiden, gesichert werden. 
Die Antragsfristen enden jeweils spätestens am 31. August 2020 und die Auszahlungsfristen am 30. November 2020.
Die genauen Informationen  dazu finden Sie hier.

Hilfsprogramm für freischaffende Künstler

Das Hilfsprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler in Höhe von 140 Millionen Euro  wurde zur Sicherung des Lebensunterhalts und Kompensation von Honorarausfällen infolge der Corona-bedingten Schließungen von Kultureinrichtungen und Veranstaltungsausfällen aufgelegt werden.
Antragsberechtigt sind freischaffende Künstler mit Hauptwohnsitz in Bayern, wenn sie nach Künstlersozialversicherungsgesetz versichert sind oder nachweisen können, dass sie ihren Lebensunterhalt überwiegend mit erwerbsmäßiger künstlerischer Tätigkeit verdienen, auch wenn sie nicht über die KSK versichert sind, inhaltlich aber die Kriterien der KSK für eine künstlerische Tätigkeit erfüllen. Mit diesem „Modell KSK Plus“ werden die Kriterien für eine Mitgliedschaft angelegt.
Die Künstler sollen über drei Monate monatlich bis zu 1.000 Euro erhalten, wenn ihre fortlaufenden Einnahmen aufgrund der Corona-Pandemie zur Sicherstellung des Lebensunterhalts nicht ausreichen.
Zur Antragstellung gelangen Sie hier.
Kontaktmöglichkeit: Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft, Tel. 089 233 289 22 (Di bis Fr, 10.00 bis 13.00 Uhr)

Schutzschirm der Bayerischen Staatsregierung

Der Freistaat Bayern hat am 16.03.2020 den Katastrophenfall zur Bekämpfung des Corona-Virus ausgerufen.
Um den wirtschaftlichen Auswirkungen der Viruskrise entgegen zu steuern und die betroffenen Unternehmen zu unterstützen, spannt der Freistaat einen 10 Milliarden Euro umfassenden Schutzschirm zur Liquiditätssicherung auf.
Daraus werden verschiedene Maßnahmen finanziert:
  • Die LfA erhält einen zusätzlichen Bürgschaftsrahmen und die . Ausfallbürgschaften wurden nun auch noch auf bis zu 80 bis 100 Prozent erhöht.
  • Bayernfonds: Im absoluten Notfall kann sich der Freistaat an Unternehmen beteiligen, um Schlüsselbetriebe am Laufen zu erhalten. Erst wenn die Genehmigung durch die Europäische Kommission vorliegt, können Stabilisierungsmaßnahmen aus dem BayernFonds gewährt werden.

Unterstützung durch die LfA

Die LfA hilft Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise mit Krediten und Risikoübernahmen. Voraussetzung für die Unterstützung der Unternehmen ist ein grundsätzlich tragfähiges Geschäftsmodell. Bei Interesse an einem LfA- Programm gilt das Hausbankprinzip. Die Antragstellung erfolgt über die Hausbank. Als Hausbank kann jede beliebige Bank oder Sparkasse gewählt werden.
Corona-Schutzschirm-Kredit
  • Der Corona-Schutzschirm-Kredit mit obligatorischer 90-prozentiger Haftungs­freistellung wird zur Unterstützung der bayerischen Wirtschaft bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise ausgereicht.
  • Antragsberechtigt sich Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einem Jahresumsatz (Konzernumsatz) bis einschließlich 500 Millionen EUR, Angehörige der Freien Berufe und Unternehmen, die zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten nach EU-Definition waren
  • Finanziert werden Investitionen und Betriebsmittel mit 10.000 EUR bis 10 Millionen EUR
  • Kreditausfallrisiko: Die LfA übernimmt 90 Prozent und die Hausbank 10 Prozent des Risikos- 90 prozentige Haftungsfreistellung
  • Der Kredit ist bei der Hausbank zu beantragen.
 Universalkredit
  • Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einem Jahresumsatz (Konzernumsatz) bis einschließlich 500 Millionen Euro und Angehörige der Freien Berufe.
  • Finanziert werden Investitionen, die Anschaffung von Warenlagern sowie der allgemeine Betriebsmittelbedarf einschließlich Umschuldung kurzfristiger Verbindlichkeiten.
  • Darlehenshöchstbetrag: 10 Millionen Euro je Vorhaben.
  • Soweit ein Darlehen bis 4 Millionen Euro bankmäßig nicht ausreichend abgesichert werden kann, ist für Unternehmen mit einem Konzernumsatz bis einschließlich 500 Millionen Euro eine 80-prozentige Haftungsfreistellung möglich.
  • Für Haftungsfreistellungen bis 500.000 Euro gilt zudem – in allen LfA-Förderkrediten mit Haftungsfreistellung – ein vereinfachtes Beantragungs- und Bearbeitungsverfahren.
Akutkredit
  • Antragsberechtigt sind mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft.
  • Darlehenshöchstbetrag: 2 Millionen Euro
  • Auf die Einreichung eines Konsolidierungskonzeptes wird generell verzichtet, sofern die Hausbank bei der Beantragung einen Konsolidierungsanlass gegenüber der LfA bestätigt.
Schnellkredit Corona für Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern
  • für Betriebsmittel und Investitionen
  • 100% Risikoübernahme durch den Freistaat Bayern, keine Risikoprüfung
  • Darlehenshöchstbetrag für Unternehmen bis 5 Mitarbeiter: 50.000 EUR
  • Darlehenshöchstbetrag für Unternehmen bis 10 Mitarbeiter: 100.000 EUR
  • max. in Höhe von 3 Monatsumsätzen 2019
  • Zinssatz drei Prozent
  • Voraussetzung: Das Unternehmen hat zuletzt Gewinn erwirtschaftet – entweder 2019 oder im Durchschnitt der letzten 3 Jahre.
Bürgschaften
  • Antragsberechtigt: Mittelständische gewerbliche Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe.
  • Bürgschaften der LfA können grundsätzlich auch für Betriebsmittel beantragt werden.
  • Der maximale Bürgschaftssatz wird – für Betriebsmittel-, Rettungs- und Umstrukturierungsbürgschaften sowie bei Konsolidierungsdarlehen – auf einheitlich 90 Prozent des Kreditbetrages angehoben.
  • Bei Bürgschaften der LfA bis 500.000 Euro gilt auch das vereinfachte Beantragungs- und Bearbeitungsverfahren wie bei Haftungsfreistellungen bis 500.000 Euro.
  • Bürgschaften der LfA werden bis zu einem Betrag von 30 Millionen Euro übernommen. Darüber hinaus sind auch Staatsbürgschaften möglich.
  • Für Handwerk, Handel, Hotels und Gaststätten sowie Gartenbaubetriebe stehen Bürgschaften der Bürgschaftsbank Bayern GmbH zur Verfügung.
  • Auf eine persönliche Mithaftung kann verzichtet werden, soweit in diese nicht problemlos eingewilligt werden kann.
  • Beantragung: Bei Ihrer Hausbank
  • Weitere Informationen finden Sie hier
Kontaktmöglichkeit:
Für die Oberpfalz: Anne Schober-Morg, Tel. 0911 8100815
Für Niederbayern: Erika Hammel, Tel. 089 21242268
LfA-Förderberatung: info@lfa.de

Unterstützung durch die Bürgschaftsbank Bayern

Für Handwerk, Handel, Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Gartenbau steht das Bürgschaftsangebot der Bürgschaftsbank Bayern GmbH zur Verfügung.
Die Bürgschaftsbank erhöht die Bürgschaftsobergrenze von bisher 1,25 Mio. Euro auf künftig 2,50 Millionen Euro. Zusätzlich erfolgt eine Anhebung der Bürgschaftsquote für Betriebsmittelfinanzierung auf maximal 80 Prozent.
Bei Interesse gilt auch hier das Hausbankprinzip.
Kontaktmöglichkeit: Tel. 089 54585713

Entschädigung nach § 56 Infektionsschutzgesetz

Es ist außerdem möglich Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz zu erhalten. Informationen finden Sie hier sowie auch hier.

Unterstützung durch den Bund

Die Bundesregierung hat ein Schutzschild für Unternehmen beschlossen, um Umsatzrückgänge infolge unterbrochener Lieferketten oder rückläufiger Nachfrage aufgrund des Coronavirus abzufedern. Für Beschäftigte und Unternehmen, die von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen sind, wird ein Schutzschild errichtet:
  • Flexibilisierung von Kurzarbeitergeld
  • Steuerliche Liquiditätshilfe für Unternehmen
  • Milliarden-Schutzschild für Betriebe und Unternehmen (siehe unten KfW)
  • Stärkung des Europäischen Zusammenhalts
  • Umsetzung von Home-Office-Lösungen bei KMU durch das Beratungsfördermittel go-digital

Unterstützung durch die KfW

Genutzt werden können die bewährten und auf die Situation angepassten Förderinstrumente. 
  • KfW-Unternehmerkredite und ERP-Gründerkredite Universell unterliegen künftig gelockerten Bedingungen: Zum einen werden Risikoübernahmen erhöht, zum anderen werden die Instrumente auch für Großunternehmen geöffnet.
  • Der "KfW Kredit für Wachstum" steht auch größeren Unternehmen ab einer Umsatzgrenze von fünf Milliarden (bisher zwei Milliarden) Euro zur Verfügung.
  • Unternehmen, die vorübergehend aufgrund der Corona-Krise in Finanzierungsengpässe geraten, können zusätzliche KfW-Sonderprogramme nutzen. Die KfW beteiligt sich an Konsortialfinanzierungen für Investionen und Betriebsmittel von mittelständischen und großen Unternehmen.
  • Förderkredit für Anschaffungen und laufende Kosten für Unternehmen ab 11 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
  • Max. Kreditbetrag: Das Kreditvolumen pro Unternehmen beträgt bis zu 25 Prozent des Gesamtumsatzes im Jahr 2019
  • Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten max. 500.000 Euro
  • Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 800.000 Euro
  • Bis zu 10 Jahre Laufzeit
  • Auf Wunsch bis zu 2 tilgungsfreie Jahre zu Beginn
  • Der Zinssatz orientiert sich an der Entwicklung des Kapitalmarktes und wird spätestens mit Zusage der KfW festgelegt.
  • 100 % Risikoübernahme durch die KfW
  • keine Risikoprüfung durch Ihre Bank
  • Sie müssen keine Sicherheiten stellen wie sonst bei Krediten üblich.
  • Voraussetzung: Sie haben zuletzt einen Gewinn erwirtschaftet – entweder 2019 oder im Durchschnitt der letzten 3 Jahre
Kontaktmöglichkeit für Beratungsfragen für Unternehmen: 0800 5399001
Generell gilt auch bei den KfW Krediten das Hausbankprinzip. Nehmen Sie daher auch hier Kontakt mit Ihrer Bank auf.

Grundsicherung

Alle Personen, die zu wenige oder keine eigenen Mittel zur Sicherung ihres Lebensunterhalts zur Verfügung haben, können einen Anspruch auf Grundsicherung (Arbeitslosengeld II) haben. Sie müssen dabei nicht ihre Selbstständigkeit aufgeben. Grundsicherung umfasst den Regelbedarf für den persönlichen Lebensunterhalt. Außerdem können auch Mietkosten übernommen werden. Der Antrag auf Grundsicherung erfolgt über das zuständige Jobcenter. Weitere Informationen finden Sie hier.

Hilfspaket für Start-ups

Mit dem Start-up-Schutzschild hilft der Bund jungen, innovativen Unternehmen gut durch die Corona-Krise zu kommen. Mit dem 2 Mrd. Euro Maßnahmenpaket sollen gezielt Start-ups und kleine mittelständische Unternehmen mit einem zukunftsfähigen Geschäftsmodell adressiert werden. Infos dazu finden Sie hier bzw. in diesem Dokument.
Die 2.Säule für Start-ups und kleine Unternehmen, an denen kein Venture Capital-Fonds beteiligt ist bzw. die über ihren Venture Capital Fonds hinaus weitere Unterstützung in Anspruch nehmen wollen - kann nun beantragt werden. Start-ups können sich hierfür an ihr zuständiges Landesförderinstitut oder direkt an eingebundene Intermediäre wenden.
Mehr Informationen sowie eine Übersicht der Landesförderinstitute und Intermediäre finden Sie hier.

Unterstützung kultureller Spielstätten

Unterstützt werden kulturelle Spielstätten, die von der durch die COVID-19-Virus ausgelösten Pandemie wirtschaftlich geschädigt sind und die jeweils nachweisen können, dass der Betrieb einer kulturellen Spielstätte ihr hauptsächlicher Unternehmenszweck ist und dass die Spielstätte ihren Sitz in Bayern hat. Weitere Infos finden Sie hier.

Corona-Sonderförderung für Medien

Der Freistaat Bayern und die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) haben im Rahmen konstruktiver Gespräche ein Corona-Hilfspaket für in Not geratene, bayerische Lokalradio- und TV-Sender geschnürt, das die zusätzliche Förderung von Verbreitungs- und Herstellungskosten durch den Freistaat (eine Mio. Euro) und die Erhöhung des BLM-Förder­anteils an der Funkanalyse Bayern Hörfunk um 225.000 Euro beinhaltet. Die Gewährung der Zusatzförderung für Hörfunk und Lokal-TV erfolgt über die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM). Weitere Infos finden Sie hier.

Corona-Nothilfe-Programm für GEMA-Mitglieder

Die GEMA hilft mit dem Nothilfe-Programm GEMA-Mitglieder, innerhalb dessen Komponisten, Textdichter und Musikverleger finanzielle Unterstützung über den „Schutzschirm-Live“ sowie den „Corona-Hilfsfond“ erhalten.

Unterstützung durch den FilmFernsehFonds Bayern

Der FilmFernsehFonds Bayern zahlt gewerblichen bayerischen Kinos seit dem 8. April 2020 Sofort-Prämien zur Existenzsicherung. Weitere Informationen finden Sie hier.

Unterstützung durch die Filmförderungsanstalt

Auch die Filmförderungsanstalt (FFA) hat ein Hilfsprogramm mit Maßnahmen für die Bereiche Produktion, Verleih und Kino entwickelt, um die Auswirkungen der Corona-Krise für die deutsche Film- und Kinowirtschaft abzumildern. Weitere Infos zum FFA-Soforthilfeprogramm finden Sie  hier.

Insolvenzrecht

Unternehmen die in Zahlungsschwierigkeiten geraten finden hier weitere Informationen.

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