Ausbildungsberuf mit Zukunft

Mathematisch-technischer Softwareentwickler

Der Ausbildungsberuf für die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen im Digitalisierungszeitalter

Die Herausforderungen der Industrie 4.0 stellen neue Anforderungen an die bisherige Arbeitswelt. Digitalisierung, Big Data, Vernetzung, sind nur einige Schlagwörter, die die Zukunft der Industrie beschreiben. Die Verschmelzung von IT-Technologie und Produktionstechnologie bringt die Möglichkeit neuer innovativer Produkte und Leistungen.
Für Wirtschaftsunternehmen ist es daher von essentieller Bedeutung, von Anfang an die richtigen und wichtigen Weichen für diese zukünftige Entwicklung zu stellen. Um die Zukunft zu gestalten, benötigt die Industrie, neben den derzeitigen Berufsbildern, vor allem auch Berufsbilder im Bereich Software. Es wäre aber fatal den Schwerpunkt alleine auf Hochschulabsolventen und -ausbildung zu legen, auch die duale Berufsausbildung bietet hier immenses Potential.

Ausbildungs-Alternative – Bereich Software

Die Ausbildungslandschaft in Deutschland bietet diverse Ausbildungsberufe im kaufmännischen und gewerblichen Bereich. Der Bereich IT kann hier auch im engeren und weiteren Sinn abgedeckt werden. Aber welcher Ausbildungsberuf bietet nun die gesuchten Anforderungen in Softwareprogrammierung und Mathematik?
Am 01. August 2007 wurde durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) der Ausbildungsberuf des „Mathematisch-technischen Softwareentwicklers“ in die Ausbildungslandschaft eingeführt. Ein Beruf, dessen Ausbildungsinhalte die benötigten Grundlagen in Mathematik und Softwareprogrammierung verbinden - DER Ausbildungsberuf für die zukünftige Entwicklung und Produktion von innovativen Produkten und Leistungen.

Berufsschulstandort seit 2018 in der Oberpfalz möglich

Das Interesse am mathematisch-technischen Softwareentwickler ist rasant gestiegen und der Bedarf für einen neuen Berufsschulstandort ist entstanden. Die Schulen in Berlin und Darmstadt werden seit 2018 durch das Berufsschulzentrum Wiesau (BSZ Wiesau) ergänzt.
Ausreichende Schülerzahlen, aber auch fundiertes und langjähriges Wissen, geschultes und erfahrenes Lehrpersonal, Ausstattung und nicht zuletzt eine gute Verkehrsanbindung sowie verfügbare Schülerwohnheime sind die Voraussetzung für eine Ergänzung der derzeitigen Berufsschulen durch das BSZ Wiesau.
Die Ausstattung des Berufsschulzentrums, vor allem auch im Fachbereich IT, stellt den Rahmen für eine erfolgreiche Ausbildung dar. Das Lehrpersonal und die Schulleitung bieten die geforderte fachliche Kompetenz und die notwendige Flexibilität um auf die zukünftigen Herausforderungen im Bereich Digitalisierung zu reagieren.
Um den Berufsschulstandort in Wiesau langfristig sichern zu können, ist es notwendig, die geforderte Mindestschülerzahl von 16 Auszubildenden pro Ausbildungsjahr dauerhaft zu überschreiten. Für zahlreiche Unternehmen in der Oberpfalz und dem Landkreis Kelheim ist dieser Ausbildungsberuf eine zukunftsorientierte Alternative.