Pressemeldung

„Ausgelernt“ war gestern

Digitale Technologien verändern die Art des Zusammenarbeitens. Inwiefern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hierfür fit sind, das können Unternehmen jetzt mit mehreren Online-Tools testen. „Digitales Arbeiten erfordert besondere Schlüsselkompetenzen wie z.B. den Umgang mit großen Datenmengen oder die Fähigkeit, komplexe Probleme zu lösen“, sagt IHK-Fachkräfteberaterin Nicole Scheßl. Anhand von Tipps und Fallbeispielen zeigt die IHK auf ihrer Website, wie strategisches Kompetenzmanagement im Unternehmen gelingt und wie die Belegschaft fit für die Zukunft gemacht wird.

Kompetenzen managen und anpassen

Produkte und Dienstleistungen verändern sich im Laufe der Zeit. „Dabei verändern sich auch die notwendigen Kompetenzen im Unternehmen, um diese Produkte zu entwickeln, zu produzieren oder auf den Markt zu bringen“, so Schessl. Ein systematisches Kompetenzmanagement zeige dem Management, Mitarbeitern und der Personalabteilung, welche Kompetenzlücken geschlossen werden müssen. „Im Fokus steht dabei die Aus- und Weiterbildung in den Unternehmen.“ Denn auch wenn Ausbildungsinhalte laufend an die Trends der Zeit angepasst werden, so werde die individuelle Lernentwicklung im Berufsleben nie abgeschlossen sein. „Durch die schnelle Veränderungsgeschwindigkeit des nötigen Wissens in der Wirtschaft wird Lernen eine Daueraufgabe und ein wichtiger Karrierefaktor“, so die IHK-Expertin. Dabei ginge die betriebliche Weiterbildung allzu oft im Arbeitsalltag unter. „Unternehmen, die ihren Mitarbeitern Entwicklungsperspektiven zeigen, binden diese auch auf lange Sicht“, motiviert Schessl. Für jeden Mitarbeiter gelte: „Ausgelernt hat man nie.“
(24.08.2021)