DIHK Studie

Grenzenloser Online-Handel auf dem Vormarsch

Der internationale Online-Handel gewinnt immer mehr an Bedeutung: In einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und des Forschungsinstituts ibi research an der Universität Regensburg gab nur einer von zehn deutschen Online-Händlern an, nicht ins Ausland zu verkaufen und das auch künftig nicht tun zu wollen.
Die Studie belegt den Boom im internationalen E-Commerce: 66 Prozent der Befragten verkaufen ihre Waren bereits aktiv im Ausland, weitere 17 Prozent sind zwar nicht mit internationalen Shops im Web vertreten, nehmen jedoch über ihre deutsche Verkaufsplattform auch Aufträge von außerhalb Deutschlands an. Der grenzübergreifende Online-Handel erweist sich als durchaus lukrativ: Die Umsätze lassen sich damit laut Studie um bis zu 15 Prozent steigern.
Die befragten Händler sehen jedoch auch Hürden im internationalen Online-Handel: Dies sind zum Beispiel rechtliche Unsicherheiten, eine zu umfangreiche und komplizierte Zollabwicklung und mögliche Probleme bei der Geltendmachung offener Forderungen.
Exportiert wird vor allem nach Österreich und Frankreich, in die Niederlande und die Schweiz. Bevorzugter Verkaufskanal ist der eigene Online-Shop. Und der Cross-Border-Handel lohnt sich: Der Erhebung zufolge lassen sich die Umsätze durch grenzübergreifendes Verkaufen um bis zu 15 Prozent steigern.
Weitere Informationen sowie die Studie als Download finden Sie beim DIHK