Umfrage-Ergebnisse

"Going International 2020" veröffentlicht

Der Welthandel wird für auslandsaktive Unternehmen immer schwieriger.
Schon vor der Corona-Krise haben globale Handelskonflikte, neue Zölle und Handelsbarrieren die Realität der außenwirtschaftlich orientierten Unternehmen in Deutschland bestimmt: Das zeigt die Umfrage "Going International" 2020, die zu Jahresbeginn die Antworten von rund 2.500 Betrieben erfasste.
50 Prozent dieser Unternehmen registrieren für ihre Auslandsgeschäfte im Vorjahresvergleich eine Zunahme von Handelshemmnissen – ein Rekordwert in der Going-International-Umfrage.
Unter den Betrieben, die einen Anstieg an Handelsbarrieren feststellen, beklagen 59 Prozent Benachteiligungen durch lokale Zertifizierungsanforderungen. 53 Prozent sind von den Auswirkungen von Sanktionen betroffen, 33 Prozent von zusätzlichen US-Zöllen.
All das senkt die Geschäftserwartungen der deutschen Unternehmen mit Auslandsaktivitäten. Hinzu kommen die globalen Auswirkungen aufgrund des Coronavirus, die in der 2020er-Umfrage aufgrund des Befragungszeitraums Januar und Februar nur sehr eingeschränkt dargestellt werden. 
Die Studie "Going International 2020" mit Details finden Sie unter „Weitere Informationen“