Fachthemen

Technologieorientierte Gründung

Der Innovationsgeist unserer Gründer bereichert den Wirtschafstraum Oberpfalz – Kelheim. Viele von ihnen versuchen die Chancen zu nutzen, die sich aus dem digitalen Wandel ergeben, um neue Technologien und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Neben dem für eine jede Existenzgründung erforderlichen Wissen fokussiert eine technische Gründung auf noch breitere Themen. Hier einige wichtige Handlungsfelder, die sich Gründer näher unter die Lupe nehmen sollten:
Hinter einer technischen Gründung stehen Ideen und Innovationen, welche durch Prototypenbau und Qualitätschecks entwickelt werden. Dies geschieht häufig gemeinsam mit Forschungseinrichtungen wie auch Hochschulen. Hier eignet sich aufgrund der räumlichen Nähe die Zusammenarbeit mit den regionalen Hochschulen. Bei Forschungs- und Entwicklungskooperationen gibt es auch einige Tipps und Tricks, die es zu beachten gibt. Wird eine Hochschule als Entwicklungspartner ausgewählt, ist es vorteilhaft im Vorfeld mit den Technologiebeauftragten der jeweiligen Einrichtung zu sprechen.
Innovationen müssen auch intern gemanagt werden. Es gibt zahlreiche Kreativitätstechniken und Berührungspunkte von Innovationen im Innovationsmanagement. Ebenso bedarf es das interne Wissen zu sammeln und gebündelt zu halten.
Die Ideen müssen unbedingt geschützt werden! Erfindern, die ein Patent anmelden wird es ermöglicht, durch das vorübergehende Monopol für die gewerbliche Nutzung der Erfindung ein Alleinstellungsmerkmal am Markt zu erwerben. Neben Patenten gibt es auch noch weitere gewerbliche Schutzrechte wie das Gebrauchsmuster, die Markenanmeldung als auch das Design. Die IHK bietet hierzu eine kostenlose Erfinderberatung an. Das Förderprogramm WIPANO unterstützt finanziell die Anmeldung von Patenten. Wichtig ist es anfänglich die Ideen zu recherchieren. Möglicherweise existiert die Idee des Start-ups bereits am Markt und es kommt zu einer Schutzrechtsverletzung.
Für die Entwicklungen von Prototypen und generell für Forschungen ist natürlich auch jede Menge Kapital zu stemmen. Der Freistaat Bayern, der Bund und die EU wollen Innovationen vorantreiben, daher werden zahlreiche Förderprogramme, von Zuschüssen bis hin zu zinsgünstige Krediten, zur Verfügung gestellt. Hierzu bietet die IHK kostenlose Innovationssprechtage an. Für digitale Start-ups werden spezielle Fördermaßnahmen im Bereich der Digitalisierung angeboten.
Ebenso sind Grundlagen der Normierung, das Qualitätsmanagement und die CE-Kennzeichnung gegebenenfalls zu beachten.
Tolle Innovationen wollen auch gewürdigt werden. Es gibt zahlreiche Preise und Wettbewerbe, die das Wissen und Engagement herausheben. Neue Ideen müssen auch präsentiert werden. Der Freistaat Bayern unterstützt unter dem Dach des Bayerischen Gemeinschaftsstands Aussteller auf internationalen Hightechmessen.
Was die IHK im Bereich der Innovationsförderung bietet, erfahren Sie in einem Erklärvideo.
Neben kaufmännischen Problemstellungen stehen die Fachabteilungen der IHK auch für Fragen aus Bereichen wie beispielsweise Energie, Umweltschutz, Außenwirtschaft oder Recht zur Verfügung.