Coronavirus

Wiedereröffnung nach Corona: Konzept für die Hygiene in der Hotellerie

Aktuelle Anpassungen

Reisende aus innerdeutschen Corona-Hotspots dürfen seit dem 8. Oktober (aktuell gilt das Beherbergungsverbot bis zum 8. November) nicht mehr in bayerischen Hotels übernachten. Das sogenannte Beherbergungsverbot gilt für Urlauber aus Gebieten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen sieben Tagen. Allerdings werden dabei nach aktuellem Informationsstand nur Gebiete in anderen Bundesländern ausgewiesen, auch wenn es in Bayern Gebiete mit einem entsprechenden Inzidenzwert geben sollte. Die inländischen Risikogebiete finden Sie hier
Personen, die aus solchen Gebieten einreisen oder dort wohnhaft sind, dürfen nicht mehr in Hotels, Schullandheimen, Jugendherbergen, Campingplätzen und sonstigen Unterkünften jeder Art aufgenommen werden.  
Das Verbot greift allerdings nicht in folgenden Ausnahmefällen: 
  • Wenn ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache vorliegt, das bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind (nicht älter als 48 Stunden) 
  • Bei zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst Reisen
  • Bei Vorliegen eines sonstigen triftigen Reisegrundes, wie insbesondere einem Besuch bei Familienangehörigen, einem Lebenspartner oder Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, der Wahrnehmung eines Sorge- oder Umgangsrechts oder Beistand oder Pflege schutzbedürftiger Personen.
Für Übernachtungen im privaten Umfeld gibt es keine Beschränkungen, auch keine Quarantänepflicht. Für Reisende aus Risikogebieten außerhalb Deutschlands gelten die Regelungen der Einreise-Quarantäneverordnung. Alle Regelungen finden Sie in der seit 1. Oktober 2020 gültigen Siebten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. (7. BayIfSMV)

Corona-Ampel

Grün = bis zu Inzidenzwert von 35: Regelungen wie gehabt
Gelb = Inzidenzwert 35 bis 50: Es gelten strengere Maßnahmen, u.a. eine verschärfte Maskenpflicht (Fußgängerzonen, belebte Plätze, Klassenzimmer). Außerdem gilt eine allgemeine Sperrstunde ab 23 Uhr in der Gastronomie. Es gilt ein Alkoholverkaufsverbot auch in Tankstellen. Zudem dürfen sich bei zu privaten Feiern (Hochzeiten, Geburtstagsfeiern) sowohl in Privaträumen als auch in der Gastronomie nur noch zehn Personen bzw. 2 Haushalte treffen.
Rot = Inzidenzwert ab 50: Hier gilt auch eine Maskenpflicht für Grundschulen. Die Sperrstunde wird auf 22 Uhr vorverlegt. Private Treffen werden dann auf fünf Personen bzw. 2 Haushalte beschränkt. (Dies betrifft auch private Feiern in der Gastronomie wie Hochzeiten, Geburtstage und Beerdigungen für die bislang die 100 Personen-Grenze galt).
Kommt der Anstieg der Infektionszahlen nicht spätestens binnen 10 Tagen zum Stillstand, sind weitere gezielte Beschränkungen unvermeidlich, um öffentliche Kontakte weitergehend zu reduzieren.

Hygienekonzept Hotellerie


Reisende aus innerdeutschen Corona-Hotspots dürfen seit dem 1. Oktober nicht mehr in bayerischen Hotels übernachten. Das sogenannte Beherbergungsverbot gilt für Urlauber aus Gebieten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen sieben Tagen. Wer einen aktuellen, negativen Corona-Test vorweisen kann, darf jedoch auch weiterhin in Hotels in Bayern übernachten.
Alle Beherbergungsbetriebe, wie Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen sowie Campingplätze können bei strikter Wahrung der Hygienevorschriften wieder für Urlauber öffnen. Auch hoteleigene Schwimmbäder, Saunen, Wellness- und Fitnessbereiche dürfen wieder öffnen. Das Hygienekonzept finden Sie hier.
  • Personen müssen in allen Räumen, einschließlich der sanitären Einrichtungen, sowie beim Betreten und Verlassen der Räumlichkeiten und auf Fluren, Gängen, Treppen den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten
  • Dies gilt für Gäste und Personal.
  • Das gemeinsame Beziehen eines Hotelzimmers ist nur den Personen gestattet ist, denen der Kontakt untereinander erlaubt ist.
  • Es können unter Wahrung dieser Vorgaben alle Zimmer belegt werden.

Konzepte und Schulung

Kommunikation mit den Gästen

Kommunizieren Sie die Notwendigkeit der Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen an ihre Gäste, zum Beispiel durch den Aushang von Plakaten.
Machen Sie gegenüber Gästen, die die Vorschriften nicht einhalten, konsequent von Ihrem Hausrecht Gebrauch.
Folgende Gäste dürfen Sie nicht in Ihrer Gaststätte bewirten:
  • Gäste mit Kontakt zu COVID-19-Fällen in den letzten 14 Tagen
  • Personen mit unspezifischen Allgemeinsymptomen und respiratorischen Symptomen jeder Schwere
Die Gäste sind vorab in geeigneter Weise über diese Ausschlusskriterien zu informieren. Sollten Gäste in einer Gastronomie während des Aufenthalts Symptome entwickeln, haben diese umgehend die Gaststätte zu verlassen.
Kontrollieren Sie die Einhaltung des betrieblichen Schutzkonzeptes durch Mitarbeiter und Gäste und ergreifen bei Verstößen entsprechende Maßnahmen.

Mund-Nase-Bedeckung:

  • Gäste tragen sowohl im Außenbereich als auch im Innenbereich eine Mund-Nase-Bedeckung. Diese darf am Tisch und im Hotelzimmer abgenommen werden.
  • Für das Personal gilt auch die Maskenpflicht. In den Räumlichkeiten, in denen sich keine Gäste aufhalten, - zum Beispiel in der Küche - sind keine Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen, sofern der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann.

Reinigung und Lüftung

  • Stellen Sie Ihren Gästen und Mitarbeitern ausreichend Waschgelegenheiten, Flüssigseife, Einmalhandtücher und ggf. Händedesinfektionsmittel bereit. Mitarbeiter werden zum richtigen Händewaschen geschult. Sanitäre Einrichtungen sind mit Seifenspendern und Einmalhandtüchern/Trockengebläse auszustatten. Hier finden Sie ein Plakat zum richtigen Händewaschen zum Ausdruck und zum Aufhängen.
  • Erstellen Sie ein Reinigungskonzept nach HACCP unter Berücksichtigung der Nutzungsfrequenz von Kontaktflächen, z.B. Türgriffe.
  • Lüften Sie häufig und kräftig: Erstellen Sie ein Lüftungskonzept für Ihren Betrieb. Zur Gewährleistung eines regelmäßigen Luftaustausches ist die Lüftungsfrequenz abhängig von der Raumgröße und Nutzung zu berücksichtigen. Alle gegebenen Möglichkeiten der Durchlüftung aller Räumlichkeiten, die dem Aufenthalt von Gästen dienen, sind zu nutzen. Bei evtl. vorhandenen Lüftungsanlagen ist darauf zu achten, dass es zu keiner Erregerübertragung kommt, z.B. durch Reduzierung des Umluftanteils, Einbau bzw. häufiger Wechsel von Filtern.
  • Reinigen Sie Gästetoiletten regelmäßig. Stellen Sie sicher, dass Flüssigseife, Einmalhandtücher und ggf. Händedesinfektionsmittel und Einmalhandschuhe zur Verfügung stehen. Informieren Sie Gäste über richtiges Händewaschen und Abstandsregelungen auch im Sanitärbereich - siehe Plakat zum richtigen Händewaschen. Soweit erforderlich, wird der Zugang geregelt, um die Einhaltung des Mindestabstands sicherzustellen

Check-In

  • Beim Check-in werden die Kontakte zwischen Mitarbeitern und Gästen und der haptische Kontakt zu Bedarfsgegenständen (z.B. Stifte, Meldeschein) auf das Notwendige beschränkt oder so gestaltet, dass nach jeder Benutzung eine Reinigung / Auswechslung erfolgt. Seit dem 17. Juni ist auch der digitale Check-In der Gäste möglich.
  • Zur Nachverfolgung von Infektionsketten müssen die Kontaktdaten der Gäste beim Check-In erfasst werden. Darüber hinaus müssen Sie Ihre Gäste über die Datenverarbeitung informieren. Eine DSGVO-konforme Vorlage finden Sie hier.

Zimmer, Öffentliche Einrichtungen und Schwimmbäder

  • In allen öffentlichen Bereichen (Rezeption, Tagungsräume, Frühstücksraum, Restaurant, Bar, Außen- und Freizeitbereiche) werden die Abstandsregeln zwischen Personal und Gästen sowie der Gäste untereinander eingehalten (siehe Rahmenkonzept Gastronomie).
  • Halten Sie bei der Zimmerreinigung die geltenden Hygiene- und Reinigungsstandards konsequent ein.
  • Der Einsatz von Gegenständen im Zimmer, die von einer Mehrzahl von Gästen benutzt werden (z.B. Stifte, Magazine / Zeitungen, Tagesdecken, Kissen) ist auf ein Minimum zu reduzieren bzw. so zu gestalten, dass nach jeder Benutzung eine Reinigung / Auswechslung erfolgt. Das gilt auch in anderen Bereichen (z.B. Tagungsbereich).
  • Hoteleigene Schwimmbäder, Saunen, Wellness- und Fitnessbereiche dürfen wieder öffnen. Das entsprechende Hygienekonzept finden Sie hier
  • Die Zulässigkeit von Massagebehandlungen und Beauty-Anwendungen richtet sich nach den Rechtsverordnungen der Bundesländer. Die danach zulässigen körpernahen Dienstleistungen sind auch im Hotel zulässig. Die dort vorgegebenen Sicherheitsmaßnahmen (z.B. Alltagsmasken) werden eingehalten. Der Zugang wird über Vorabterminierung gesteuert.
Weitere FAQ rund um die Auflagen zur Wiedereröffnung in der Hotellerie finden Sie auf der Seite der DEHOGA: https://www.dehoga-bayern.de/coronavirus/faq-fragen-und-antworten/