Coronavirus

Schutzimpfung in Unternehmen

In der Corona-Pandemie sind Schutzimpfungen ein zentraler Schlüssel zur Bewältigung der Krise. Die bundesweite Impfkampagne ist durch die Coronavirus-Impfverordnung geregelt. Bund und Länder sind sich einig, nach Schaffung kommunaler Impfzentren und der Einbindung der Hausärzte auch Betriebsärzte konsequent in die Kampagne zu integrieren. Damit soll den Belegschaften in Unternehmen ein Zugang zur Schutzimpfung gewährt werden.

Wie ist flächendeckendes Impfen in Betrieben geregelt?

Die bundesweite Einbindung der Betriebsärzte und betriebsärztlichen Dienste zur Durchführung von Impfungen startete am 7. Juni 2021. Der Bund hat hierzu seine  Impfverordnung angepasst. Damit wurden die rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Einzelheiten für betriebliche Impfungen geklärt.
Umfangreiche Informationen zur Organisation von betrieblichen Impfungen halten die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft auf Ihrer zentralen Website www.wirtschaftimpftgegencorona.de vor. Die DIHK-Bildungs-GmbH bietet zudem Webinare zum betrieblichen Impfen an.

Welche Mitarbeiter können eine Schutzimpfung erhalten?

Die neu gefasste Coronavirus-Impfverordnung des Bundes gibt keine Prioritäten mehr vor, welche Gruppen in der Bevölkerung vorrangig geschützt werden müssen. Auch im Rahmen der betrieblichen Impfungen können Beschäftigte generell bis hin zu externen Dritten eine Schutzimpfung erhalten.
Der Freistaat Bayern hat die Priorisierungen nun generell aufgehoben. Damit vereinfacht sich für die Beschäftigten nochmals der Zugang zu Schutzimpfungen. Gerade für Unternehmen, die keine eigene Infrastruktur aufbauen können oder möchten, stellen die Impfzentren, aber auch die Fach- und Hausärzte wichtige Wege zum Impfangebot für die Beschäftigten dar.