Coronavirus

Regelungen und Hygienekonzept für die Hotellerie

Regelungen ab dem 28. Dezember

Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte und Genesene gelten nur im Privaten, nicht aber für die Gastronomie!
An Silvester gelten nahezu die gleichen Regelungen wie bisher:
  • Der Zugang zu gastronomischen Einrichtungen (u. a. auch Hotelrestaurants) darf nur durch folgende Besucher erfolgen:
    • Geimpfte oder genesene Besucher
    • ab 28. Dezember: Kinder bis zum 14. Lebensjahr
    • minderjährige Schüler die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen (diese Ausnahme gilt nur noch bis 12. Januar 2022) 
  • Tanzen ist untersagt. Musikbeschallung und -begleitung ist nur als Hintergrundmusik zulässig. 
  • Es gilt eine Sperrstunde von 22.00 – 5.00 UhrAusnahme an Silvester: In der Silvesternacht vom 31. Dezember 2021 auf den 1. Januar 2022 gilt die Sperrstunde nicht. 
  • Die angekündigten Kontaktbeschränkungen ab dem 28. Dezember gelten nur im privaten Bereich. In der Gastronomie kann weiterhin wie bisher bestuhlt werden. 
Geschlossene Gesellschaften:
  • Mit einer 2G-Zugangsbeschränkung kann eine geschlossene Gesellschaft unter den gleichen Regelungen stattfinden wie der Regelbetrieb. In gastronomischen Einrichtungen gelten keine Kontaktbeschränkungen und somit auch keine Personenobergrenzen.
  • Optional kann eine geschlossene Veranstaltung mit einer 2G Plus-Zugangsbeschränkung stattfinden. Diese muss mit dem Veranstalter oder im Hygienekonzept zur Veranstaltung zuvor schriftlich festgelegt bzw. dokumentiert werden. Nicht-geimpfte und nicht-genesene Kinder die über 14 Jahre alt sind haben keinen Zutritt. 
NEU: Tanz ist bei geschlossenen Veranstaltungen unabhängig von der Zugangsbeschränkung untersagt.

Die Sperrstunde wird am 31. Dezember 2021 ausgesetzt. Damit entfällt die Sperrstunde in Bayern an Silvester. Ebenso gibt es eine wesentliche  Lockerung der 2 G plus-Regelung. Dreifach Geimpfte brauchen damit keinen Corona-Test mehr. Das gilt 15 Tage nach der Booster-Impfung. Die  Ausnahmeregelung für Schüler wurde zudem verlängert und bleibt bis 12. Januar bestehen. Für 12- bis 17-Jährige gelten damit in der Gastronomie und für Übernachtungen in Hotels und Ferienwohnungen Ausnahmen von der 2G-Regel. Zudem wird der  touristische Busverkehr dem ÖPNV gleichgestellt. Damit gilt also 3G mit FFP2-Maske statt bisher 2 G plus. Außerdem ist somit wieder eine volle Besetzung der Sitzplätze möglich. Für  gastronomische Angebote unter freiem Himmel gelten weiterhin die gleichen Beschränkungen wie für gastronomische Angebote in geschlossenen Räumen, das bedeutet insbesondere Zugangsbeschränkungen nach  2G. Auf belebten öffentlichen Flächen bleibt außerdem der Konsum von Alkohol untersagt; die Örtlichkeiten sind von den Kreisverwaltungsbehörden festzulegen. 

Regelungen ab dem 15. Dezember 2021

Die 15. BayIfSMV wird in folgenden Punkten zum 15. Dezember angepasst:
  • Wer nach seiner vollständigen Immunisierung eine weitere Auffrischimpfung erhalten hat („Booster“), hat auch ohne einen ergänzenden Test, Zugang zu Bereichen, die nach 2G plus zugangsbeschränkt sind. Die Auffrischimpfung ersetzt den Test (auch PCR).
  • Folgende Einrichtungen und Veranstaltungen, die bisher nach 2G plus zugänglich waren, sind künftig ohne ergänzenden Test nach 2G zugänglich (die übrigen hierfür bisher geltenden Bestimmungen, insbesondere die Kapazitätsgrenze, bleiben aber erhalten):
    •  Sportstätten unter freiem Himmel zur eigenen sportlichen Betätigung (für Zuschauer von Sportveranstaltungen gilt weiterhin 2G plus)
    • Öffentliche Veranstaltungen (z. B. öffentliches Gedenken, kommunale Events, Werbeveranstaltungen) und private Veranstaltungen (private Feiern) unter freiem Himmel, ausgenommen Sport- und Kulturveranstaltungen
    • Zoologische und botanische Gärten (inklusive Innenbereiche)
    • Gedenkstätten (inklusive Innenbereiche)
    • Freizeitparks (inklusive Innenbereiche)
    • Ausflugsschiffe
    • Führungen unter freiem Himmel.
  • Weiterhin nach 2G plus sind dagegen insbesondere Objekte zugänglich, die ihren Schwerpunkt indoor haben oder großes Publikum anziehen, insbesondere:
    • Sportveranstaltungen (als Zuschauer), Indoorsportausübung
    • Kulturveranstaltungen
    • Messen, Tagungen, Kongresse
    • Ausstellungen, Schlösser (indoor)
    • Bäder, Thermen, Saunen, Solarien, Fitnessstudios, sonstiger Freizeitbereich.
Der touristische Bahn- und Reisebusverkehr wird künftig wie der ÖPNV behandelt (3G, keine Kapazitätsgrenze).
  • Die bisherige Ausnahme von 2G in der Gastronomie, im Beherbergungswesen sowie bei sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Eigenaktivität zugunsten minderjähriger Schüler, die regelmäßig getestet werden, wird zunächst bis zum Ablauf des 12. Januar 2022 weitergewährt.
  • Nachdem der Bund nun die rechtlichen Grundlagen geschaffen hat, werden in Umsetzung des MPK-Beschlusses vom 2. Dezember private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum, an denen nicht geimpfte und nicht genesene Personen teilnehmen, auf den eigenen Haushalt sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes zu beschränkt. Kinder bis zur Vollendung von 12 Jahren und 3 Monaten sind hiervon ausgenommen. Ehegatten, Lebenspartner und Partnerinnen bzw. Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Haushalt, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben. Private Zusammenkünfte, an denen ausschließlich Geimpfte und Genesene teilnehmen, sind davon nicht berührt. Bei privaten Feiern und Zusammenkünften von Geimpften und Genesenen (nicht in der Gastronomie) gilt eine Teilnehmergrenze von 50 Personen in Innenräumen und 200 Personen im Außenbereich.
  • Zwischen dem 31. Dezember (15 Uhr) und dem 1. Januar (9 Uhr) besteht auf von den Gemeinden zu bestimmenden publikumsträchtigen Plätzen und ihrem weiteren Umfeld ein landesweites Verbot von Menschenansammlungen, die über 10 Personen hinausgehen. Über 10 Personen hinausgehende Menschenansammlungen haben sich unverzüglich zu zerstreuen. Gottesdienste und Versammlungen nach Art. 8 GG bleiben nach allgemeinen Regelungen zulässig (§ 28b Abs. 8 IfSG). Die nach der 15. BayIfSMV angeordnete Sperrstunde in der Gastronomie (22 Uhr bis 5 Uhr) wird für die Silvesternacht aufgehoben.
  • Die nicht geimpften oder genesenen Betreiber und Beschäftigten der nach 2G plus oder 2G zugangsbeschränkten Betriebe müssen künftig nicht mehr verpflichtend jede Woche zwei PCR-Tests erbringen. Künftig findet auch für diese Personengruppe das Bundesrecht (§ 28b IfSG) entsprechende Anwendung (auch arbeitstägliche Schnelltests möglich).

Regelungen ab dem 24. November 2021

Neue Corona-Regeln – "Wellenbrecher":

  • In der Gastronomie und Hotellerie bleibt es vorerst bei 2G, jedoch gilt eine Sperrstunde ab 22:00 Uhr
  • Schankwirtschaften, Discos, Clubs, Bars, Bordelle werden geschlossen
  • Weihnachtsmärkte werden abgesagt
Wenn bei zwingend erforderlichen und unaufschiebbare nicht touristischen Übernachtungen kein geimpft oder genesen Status vorliegt, kann auch ein PCR-Test vorgelegt werden, der vor höchstens 48 h durchgeführt wurde.

Bei Inzidenz ab 1000 – “Notbremse”:

  • Die Gastronomie und das Beherbergungsgewerbe müssen schließen! Ausnahme: zwingend erforderliche und unaufschiebbare nichttouristische Übernachtungen! 
  • Auch Freizeit-, Sport- oder Kulturveranstaltungen werden untersagt. 
Was gilt genau:
Zum 24. November (Inkrafttreten) wird eine neue 15. BayIfSMV erlassen, die die bisherige 14. BayIfSMV ersetzt und bis einschließlich 15. Dezember 2021 gelten soll. Darin wird – aufbauend auf den bisher geltenden Maßnahmen – folgendes neu geregelt:
Für Ungeimpfte / Nichtgenesene gelten landesweit
  • Kontaktbeschränkungen: Sie dürfen sich nur bis zusammen maximal fünf Personen aus maximal zwei Haushalten treffen. Geimpfte, Genesene und Kinder unter 12 Jahren zählen nicht mit.
Die 2G-Regelung wird flächendeckend ausgeweitet und Ausnahmen weitgehend gestrichen. 2G gilt daher künftig auch für:
  • Körpernahe Dienstleistungen (inklusive Friseure)
  • Hochschulen
  • außerschulische Bildung (Musikschulen, Fahrschulen, Volkshochschulen etc.)
  • die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • Bibliotheken und Archive
  • Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen.
Ausgenommen sind:
  • Groß- und Einzelhandel
  • Medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen (das sind z. B. Fußpflege, Logopädie oder Physiotherapie)
  • Prüfungen (hier gilt aus verfassungsrechtlichen Gründen nur 3G plus)
  • Ungeimpfte 12- bis 17-jährigen, die in der Schule regelmäßig negativ getestet werden. Ihnen bleibt der Zutritt zu 2G übergangsweise bis Ende Dezember zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten, in der Gastronomie und dem Beherbergungswesen möglich. Dieser letztmalige Übergangszeitraum bis Ende Dezember sollte dringend für eine Impfung genutzt werden.
Dort, wo 2G plus gilt, finden folgende ergänzende Regelungen Anwendung:
  • Es gelten Personenobergrenzen. In Anspruch genommen werden darf indoor wie outdoor maximal 25 % der Kapazität. Messen dürfen nur ein Viertel der bisherigen Besucherzahlen zulassen, also höchstens 12.500 Personen täglich.
  • Auch indoor muss bei allen Veranstaltungen durchgängig wieder Maske getragen werden, auch am Platz.
  • Außerdem muss zu Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, der Mindestabstand eingehalten werden. Die Höchstteilnehmerzahl bestimmt sich damit zugleich auch nach der Möglichkeit, den Mindestabstand einzuhalten.
  • Für private und öffentliche Veranstaltungen in nichtprivaten Räumlichkeiten gilt: Außerhalb der Gastronomie besteht eine kapazitätsbezogene Personenobergrenze (25 % oder Mindestabstand). Die Maskenpflicht gilt nicht am Platz (wie in der Gastronomie).
In Landkreisen und kreisfreien Städten, die eine 7-Tage-Inzidenz von 1.000 überschreiten, gilt ein regionaler Hotspot-Lockdown. Hier gilt:
  • Sämtliche Einrichtungen und Veranstaltungen, die bisher Zugangsbeschränkungen nach 2G plus / 2G / 3G plus / 3G unterliegen, sind geschlossen. Das bedeutet insbesondere die Schließung von Freizeit-, Kultur- und Sportveranstaltungen, der Gastronomie, des Beherbergungswesens, von körpernahen Dienstleistungen (ausgenommen Friseure), Sport- und Kulturstätten sowie – hinsichtlich ihrer Präsenzangebote – von Hochschulen, außerschulischen Bildungseinrichtungen und der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung.
  • Die Schulen und Kindertagesstätten bleiben geöffnet.
  • Der Groß- und Einzelhandel bleibt geöffnet, es gilt aber eine Kundenbegrenzung auf einen Kunden je 20 m2 Ladenfläche.
  • Medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen bleiben wie immer weiterhin ohne Zugangsbeschränkung zugänglich.
  • Unberührt bleibt der Wettkampf- und Trainingsbetrieb der Berufssportler sowie der Leistungssportler der Bundes- und Landeskader, soweit die Anwesenheit von Zuschauern ausgeschlossen ist und Zutritt zur Sportstätte nur solche Personen erhalten, die für den Wettkampf- oder Trainingsbetrieb oder die mediale Berichterstattung erforderlich sind.

3G am Arbeitsplatz:

Ab Mittwoch, 24.11.2021, gilt bundesweit voraussichtlich Folgendes:
Arbeitgeber werden verpflichtet, in ihren Betrieben  mindestens zweimal pro Woche für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Präsenz Testungen in Form von Schnell- oder Selbsttests anzubieten
Im Unterschied zur vorherigen Fassung reicht es nicht aus Tests zur Verfügung zu stellen, die die Arbeitnehmer dann zu Hause machen können. Anzubieten sind zwei Testungen, also die Möglichkeit, sich im Betrieb testen zu lassen.  Ausreichend dafür ist nach wie vor ein Selbsttest unter Aufsicht. Dafür ist kein geschultes Personal notwendig. 
Möglich sind auch betriebliche Testungen mit geschultem Personal. Testnachweise, die den Zutritt zu anderen Angeboten gewähren (z. B. für den Nahverkehr), dürfen nur bei betrieblichen Testungen ausgestellt werden, die durch geschultes Personal durchgeführt wurden.
Aufgrund des geänderten Infektionsschutzgesetzes  müssen nicht geimpfte Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeden Arbeitstag bei Betreten der Arbeitsstelle einen Nachweis über einen negativen Corona-Test vorweisen können. Sie dürfen ihre Arbeitsstätte ohne diesen Nachweis nur betreten für die Durchführung eines Tests, den der Arbeitgeber allerdings nur zwei Mal pro Woche anbieten muss. Für die restlichen Arbeitstage muss ein Testnachweis schon beim Betreten der Arbeitsstätte vorliegen. Darum müssen sich nicht geimpfte Arbeitgeber und Arbeitnehmer selbst kümmern. 
Weitere Informationen finden Sie hier. 

Konzepte und Schulung

Reinigung und Lüftung

  • Stellen Sie Ihren Gästen und Mitarbeitern ausreichend Waschgelegenheiten, Flüssigseife, Einmalhandtücher und ggf. Händedesinfektionsmittel bereit. Mitarbeiter werden zum richtigen Händewaschen geschult. Sanitäre Einrichtungen sind mit Seifenspendern und Einmalhandtüchern/Trockengebläse auszustatten. Hier finden Sie ein Plakat zum richtigen Händewaschen zum Ausdruck und zum Aufhängen.
  • Erstellen Sie ein Reinigungskonzept nach HACCP unter Berücksichtigung der Nutzungsfrequenz von Kontaktflächen, z.B. Türgriffe.
  • Lüften Sie häufig und kräftig: Erstellen Sie ein Lüftungskonzept für Ihren Betrieb. Zur Gewährleistung eines regelmäßigen Luftaustausches ist die Lüftungsfrequenz abhängig von der Raumgröße und Nutzung zu berücksichtigen. Alle gegebenen Möglichkeiten der Durchlüftung aller Räumlichkeiten, die dem Aufenthalt von Gästen dienen, sind zu nutzen. Bei evtl. vorhandenen Lüftungsanlagen ist darauf zu achten, dass es zu keiner Erregerübertragung kommt, z.B. durch Reduzierung des Umluftanteils, Einbau bzw. häufiger Wechsel von Filtern.
  • Reinigen Sie Gästetoiletten regelmäßig. Stellen Sie sicher, dass Flüssigseife, Einmalhandtücher und ggf. Händedesinfektionsmittel und Einmalhandschuhe zur Verfügung stehen. Informieren Sie Gäste über richtiges Händewaschen und Abstandsregelungen auch im Sanitärbereich - siehe Plakat zum richtigen Händewaschen. Soweit erforderlich, wird der Zugang geregelt, um die Einhaltung des Mindestabstands sicherzustellen

Check-In

  • Beim Check-in werden die Kontakte zwischen Mitarbeitern und Gästen und der haptische Kontakt zu Bedarfsgegenständen (z.B. Stifte, Meldeschein) auf das Notwendige beschränkt oder so gestaltet, dass nach jeder Benutzung eine Reinigung / Auswechslung erfolgt. Seit dem 17. Juni ist auch der digitale Check-In der Gäste möglich.
  • Zur Nachverfolgung von Infektionsketten müssen die Kontaktdaten der Gäste beim Check-In erfasst werden. Darüber hinaus müssen Sie Ihre Gäste über die Datenverarbeitung informieren.