Coronavirus

Regelungen für Handel, Dienstleistung und Gastronomie

Änderungen ab dem 11. Januar 2022

Laut Kabinettsbeschluss vom 11. Januar 2022 wird die 15. Bayer. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (PDF-Datei · 94 KB) (15. BayIfSMV) bis einschließlich 9. Februar 2022 verlängert. Zum 12. Januar 2022 wird sie ferner in folgenden Punkten angepasst:
  • Wie bislang entfällt die Pflicht zur Vorlage eines zusätzlichen Testnachweises in 2G plus-Bereichen für Personen, die eine Auffrischimpfung nach einer vollständigen Immunisierung erhalten haben. Künftig gilt dies im Gleichklang mit dem letzten MPK-Beschluss bereits unmittelbar ab der Auffrischimpfung (nicht erst wie bisher nach Ablauf von 14 Tagen nach der Impfung). Zusätzlich entfällt die Pflicht zur Vorlage eines zusätzlichen Testnachweises für Personen, die nach vollständiger Immunisierung eine Infektion überstanden haben (Impfdurchbruch).
  • Die Ausnahme von 2G in der Gastronomie, im Beherbergungswesen sowie bei sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Eigenaktivität zugunsten minderjähriger Schülerinnen und Schüler, die regelmäßig getestet werden, wird fortgeführt und soll auch künftig gelten.
  • Die Regelungen zur Quarantäne für Kontaktpersonen und Isolation werden zum 11. Januar 2022 angepasst.
  • Die Dauer von Quarantäne und Isolation beträgt zehn Tage. Nach sieben Tagen ist eine Freitestung durch Nachweis eines negativen PCR- oder Antigen-Schnelltests möglich. Bei Personen in Isolation gilt dies nur, wenn sie vor der Testung 48 Stunden symptomfrei waren.
  • Für Beschäftigte in vulnerablen Einrichtungen werden aufgrund der besonderen Schutzbedürftigkeit der dort untergebrachten Menschen für die Wiederaufnahme des Dienstes nach Quarantäne oder Isolation eine Freitestung durch PCR-Test oder fünf Tage lang tägliche negative Schnelltests verlangt.
  • Für Schülerinnen und Schüler sowie Kinder in Angeboten der Kinderbetreuung ist eine Freitestung bei einer Quarantäne als Kontaktperson bereits nach fünf Tagen möglich (PCR-Test oder Antigen-Schnelltest).
  • Sobald der Bund die hierfür notwendigen Rechtsänderungen vorgenommen hat, werden künftig enge Kontaktpersonen, die einen vollständigen Impfschutz samt Auffrischungsimpfung vorweisen, sowie vergleichbare Gruppen wie frisch Geimpfte und Genesene, von der Quarantäne ausgenommen.

Änderungen ab dem 28. Dezember 2021

Private Zusammenkünfte im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken, an denen ungeimpfte oder nichtgenesene Personen teilnehmen, sind nur gestattet mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich höchstens zwei Angehörigen eines weiteren Hausstands. Kinder unter 14 Jahren bleiben hierbei außer Betracht. Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.   
Bei privaten Zusammenkünften außerhalb der Gastronomie, an denen ausschließlich Personen teilnehmen, die geimpft oder genesen oder unter 14 Jahren sind, sind maximal zehn Personen erlaubt. 
Bei privaten Zusammenkünften, die innerhalb der Gastronomie nach Gastronomieregeln (2G) stattfinden ist es weiterhin möglich, mit mehr als zehn Personen zusammen zu kommen.

2G plus gilt für den Zugang 

  • zu öffentlichen und privaten Veranstaltungen außerhalb privater Räumlichkeiten,
  • zu Sportstätten, praktischer Sportausbildung in geschlossenen Räumen,
  • Sportveranstaltungen unter freiem Himmel außerhalb der eigenen sportlichen Betätigung,
  • zum Kulturbereich mit Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos, Museen
  • zu Messen, Tagungen, Kongressen, Ausstellungen, zu geschlossenen Räumlichkeiten der Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen,
  • zu Freizeiteinrichtungen einschließlich Bädern, Thermen, Saunen, Solarien, Fitnessstudios, Führungen in geschlossenen Räumen, Schauhöhlen und Besucherbergwerken, Indoorspielplätzen, Spielhallen und -banken, Wettannahmestellen und zu infektiologisch vergleichbaren Bereichen. 
Hinweis: Seit 15. Dezember 2021 brauchen geimpfte Personen, die zusätzlich eine weitere Impfstoffdosis als Auffrischungsimpfung erhalten haben (nach Ablauf von 14 Tagen nach dieser Impfung und soweit nicht bundesrechtlich anderes geregelt ist) keinen zusätzlichen Testnachweis mehr.  
Für ungeimpfte / nichtgenesene Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige dieser Betriebe und Veranstaltungen, die Kundenkontakt haben, gilt am Arbeitsplatz 3G, wenn an der Arbeitsstätte physische Kontakte von Arbeitgebern und Beschäftigten untereinander oder zu Dritten nicht ausgeschlossen werden können.

2G gilt für den Zugang 

  • zu Sportstätten zur eigenen sportlichen Betätigung und zur praktischen Sportausbildung unter freiem Himmel
  • zu öffentlichen und privaten Veranstaltungen unter freiem Himmel
  • zu zoologischen und botanischen Gärten, Gedenkstätten, Freizeitparks, Ausflugsschiffen außerhalb des Linienverkehrs und Führungen unter freiem Himmel
  • in der Gastronomie
  • im Beherbergungswesen, in Hochschulen, Bibliotheken und Archiven
  • bei außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie in Musikschulen, Fahrschulen und der Erwachsenenbildung und infektiologisch vergleichbaren Bereichen
  • bei Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen und
  • bei Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist und die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind
  • für Ladengeschäfte mit Kundenverkehr für Handelsangebote, soweit diese NICHT der Deckung des täglichen Bedarfs dienen.
  • für Seilbahnen (soweit es sich um geschlossene Kabinen handelt und Personen aus mehr als einem Hausstand befördert werden, dürfen bei Kabinen bis einschließlich 10 Plätze maximal 75 % der Kapazität, bei größeren Kabinen maximal 25 % der Kapazität, jedenfalls aber 7 Personen, befördert werden).  
Für ungeimpfte / nichtgenesene Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige dieser Betriebe und Veranstaltungen, die Kundenkontakt haben, gilt am Arbeitsplatz 3G, wenn an der Arbeitsstätte physische Kontakte von Arbeitgebern und Beschäftigten untereinander oder zu Dritten nicht ausgeschlossen werden können.
Infolge eines Beschlusses des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes ( Az.: 20 NE 21.3012 v. 17.12.2021 (PDF-Datei · 1787 KB)) unterliegen in Bayern Spielwarengeschäfte nicht länger den Regelungen für 2G.
Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes vom 29.12.2021: Bekleidungsgeschäfte unterliegen nicht mehr der 2G-Regel, da sie zur “Deckung des täglichen Bedarfs” dienen. ( Positivliste, Stand 29.12.2021 (PDF-Datei · 129 KB))

Änderungen ab dem 15. Dezember 2021

Die 15. BayIfSMV wird in folgenden Punkten zum 15. Dezember angepasst:
  • Wer nach seiner vollständigen Immunisierung eine weitere Auffrischimpfung erhalten hat („Booster“), hat auch ohne einen ergänzenden Test Zugang zu Bereichen, die nach 2G plus zugangsbeschränkt sind. Die Auffrischimpfung ersetzt den Test (auch PCR).
  • Folgende Einrichtungen und Veranstaltungen, die bisher nach 2G plus zugänglich waren, sind künftig ohne ergänzenden Test nach 2G zugänglich (die übrigen hierfür bisher geltenden Bestimmungen, insbesondere die Kapazitätsgrenze, bleiben aber erhalten):
    •  Sportstätten unter freiem Himmel zur eigenen sportlichen Betätigung (für Zuschauer von Sportveranstaltungen gilt weiterhin 2G plus)
    • Öffentliche Veranstaltungen (z. B. öffentliches Gedenken, kommunale Events, Werbeveranstaltungen) und private Veranstaltungen (private Feiern) unter freiem Himmel, ausgenommen Sport- und Kulturveranstaltungen
    • Zoologische und botanische Gärten (inklusive Innenbereiche)
    • Gedenkstätten (inklusive Innenbereiche)
    • Freizeitparks (inklusive Innenbereiche)
    • Ausflugsschiffe
    • Führungen unter freiem Himmel.
  • Weiterhin nach 2G plus sind dagegen insbesondere Objekte zugänglich, die ihren Schwerpunkt indoor haben oder großes Publikum anziehen, insbesondere:
    • Sportveranstaltungen (als Zuschauer), Indoorsportausübung
    • Kulturveranstaltungen
    • Messen, Tagungen, Kongresse
    • Ausstellungen, Schlösser (indoor)
    • Bäder, Thermen, Saunen, Solarien, Fitnessstudios, sonstiger Freizeitbereich.
Der touristische Bahn- und Reisebusverkehr wird künftig wie der ÖPNV behandelt (3G, keine Kapazitätsgrenze).
  • Die bisherige Ausnahme von 2G in der Gastronomie, im Beherbergungswesen sowie bei sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Eigenaktivität zugunsten minderjähriger Schüler, die regelmäßig getestet werden, wird zunächst bis zum Ablauf des 12. Januar 2022 weitergewährt.
  • Nachdem der Bund nun die rechtlichen Grundlagen geschaffen hat, werden in Umsetzung des MPK-Beschlusses vom 2. Dezember private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum, an denen nicht geimpfte und nicht genesene Personen teilnehmen, auf den eigenen Haushalt sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes zu beschränkt. Kinder bis zur Vollendung von 12 Jahren und 3 Monaten sind hiervon ausgenommen. Ehegatten, Lebenspartner und Partnerinnen bzw. Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Haushalt, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben. Private Zusammenkünfte, an denen ausschließlich Geimpfte und Genesene teilnehmen, sind davon nicht berührt. Bei privaten Feiern und Zusammenkünften von Geimpften und Genesenen (nicht in der Gastronomie) gilt eine Teilnehmergrenze von 50 Personen in Innenräumen und 200 Personen im Außenbereich.
  • Zwischen dem 31. Dezember (15 Uhr) und dem 1. Januar (9 Uhr) besteht auf von den Gemeinden zu bestimmenden publikumsträchtigen Plätzen und ihrem weiteren Umfeld ein landesweites Verbot von Menschenansammlungen, die über 10 Personen hinausgehen. Über 10 Personen hinausgehende Menschenansammlungen haben sich unverzüglich zu zerstreuen. Gottesdienste und Versammlungen nach Art. 8 GG bleiben nach allgemeinen Regelungen zulässig (§ 28b Abs. 8 IfSG). Die nach der 15. BayIfSMV angeordnete Sperrstunde in der Gastronomie (22 Uhr bis 5 Uhr) wird für die Silvesternacht aufgehoben.
  • Die nicht geimpften oder genesenen Betreiber und Beschäftigten der nach 2G plus oder 2G zugangsbeschränkten Betriebe müssen künftig nicht mehr verpflichtend jede Woche zwei PCR-Tests erbringen. Künftig findet auch für diese Personengruppe das Bundesrecht (§ 28b IfSG) entsprechende Anwendung (auch arbeitstägliche Schnelltests möglich).Die Maskenpflicht von Beschäftigten an ihrem Arbeitsplatz richtet sich nach arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen. Über das wie der Maske am Arbeitsplatz entscheidet damit der jeweilige Arbeitgeber gemäß seiner arbeitsschutzrechtlichen Gefährdungsbeurteilung (Mindeststandard OP-Masken)
Einen tabellarischen Überblick des bay. Wirtschaftsministeriums zu den aktuellen Corona-Regelungen finden Sie hier.

Änderungen ab dem 8. Dezember 2021

Die Positivliste (Stand: 16.12.2021) mit den Einzelhandelsgeschäften des täglichen Bedarfs (die somit von der 2G-Regel ausgenommen sind) finden Sie hier. Die rechtsverbindliche Änderung der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung finden Sie hier
Die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für Handelsangebote ist nur unter 2G-Bedingungen gestattet, soweit sie nicht der Deckung des täglichen Bedarfs dienen. Diese Bestimmung tritt – um den Geschäften Zeit zur Vorbereitung zu geben – erst am 8. Dezember 2021 (Mittwoch) in Kraft.
Das Landesamt für Datenschutzaufsicht hat Hinweise zum Datenschutz bei der Kontrolle von 2G (PDF-Datei · 813 KB) veröffentlicht. Insbesondere darf der Ladeninhaber in der Regel keine Impf‑ oder Genesenennachweise abspeichern. Des Weiteren empfiehlt das Landesamt ausdrücklich die Verwendung der CovPassCheck‑App des RKI.
Zum täglichen Bedarf gehören in Anlehnung an den Katalog der Bundesnotbremse insbesondere:
• Lebensmittelhandel einschließlich Direktvermarktung
• Getränkemärkte
• Reformhäuser
• Babyfachmärkte
• Apotheken
• Sanitätshäuser
• Drogerien 
• Schuhgeschäfte
• Optiker
• Hörakustiker
• Tankstellen
• Stellen des Zeitungsverkaufs
• Buchhandlungen,
• Blumenfachgeschäfte
• Tierbedarfsmärkte
• Futtermittelmärkte
• Bau- und Gartenmärkte (auch der Weihnachtsbaumverkauf)
• und der Großhandel.

Welche Personen fallen nicht unter die 2G Pflicht?

  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können
  • Achtung: für minderjährige ungeimpfte/nicht genesene Schülerinnen+Schüler gilt laut der Begründung keine generelle Zulassung zu den übrigen Ladengeschäften außerhalb der für den täglichen Bedarf notwendigen Läden
  • Beschäftigte im Handel müssen - wie Beschäftigte in anderen Unternehmen mit Personenkontakt - einen 3G-Nachweis haben. Weitere Nachweise sind nicht notwendig.
Zudem sind die Regelungen für Zugang und Testung am Arbeitsplatz zu beachten. Details dazu finden Sie hier.
Winterurlaub und Skilifte:
  • Kleinere Liftanlagen in den bayerischen Wintersportgebieten dürfen ab Samstag, 11. Dezember mit einer Personenauslastung von 75 Prozent betrieben werden. Die entsprechende Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wird kurzfristig noch einmal geändert. Zu den kleineren Anlagen gehören alle Gondeln und geschlossenen Sessellifte bis zu zehn Plätzen. Nur bei größeren Seilbahnen mit einer Kapazität von mehr als zehn Personen bleibt es bei einer Beschränkung von 25 Prozent. Das Rahmenkonzept finden Sie hier. 
  • Zudem dürfen Familien und Personen aus einem Hausstand die Aufstiegshilfen ohne Beschränkungen gemeinsam nutzen. Keine Kapazitätsgrenzen bestehen mehr für Seilbahnen, bei denen die Benutzer unter freiem Himmel verbleiben, wie zum Beispiel Schlepplifte.

Änderungen ab dem 24. November

Neue Corona-Regeln - "Wellenbrecher"

In der Kabinettsstitzung des Bayerischen Landtags am 23. November 2021 wurden folgende Regelungen beschlossen, die ab dem 24. November 2021 in Kraft treten werden:

Für Ungeimpfte / Nichtgenesene gelten landesweit

  • Kontaktbeschränkungen: Sie dürfen sich nur bis zusammen maximal fünf Personen aus maximal zwei Haushalten treffen. Geimpfte, Genesene und Kinder unter 12 Jahren zählen nicht mit. Dienstliche, berufliche sowie ehrenamtliche Tätigkeiten fallen nicht unter die Beschränkung.

In folgenden Bereichen gilt künftig 2G (Zugang nur für vollständig Geimpfte oder Genesene)

  • Die 2G-Regelung wird flächendeckend ausgeweitet und Ausnahmen weitgehend gestrichen. 2G gilt daher künftig auch für:
    • Körpernahe Dienstleistungen (inklusive Friseure)
    • Hochschulen
    • außerschulische Bildung (Musikschulen, Fahrschulen, Volkshochschulen etc.)
    • die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung
    • Bibliotheken und Archive
    • Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen.
  • Davon ausgenommen sind:
    • Medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen (z. B. Fußpflege, Logopädie oder Physiotherapie)
    • Prüfungen (hier gilt aus verfassungsrechtlichen Gründen nur 3G plus)
    • Ungeimpfte 12- bis 17-jährigen, die in der Schule regelmäßig negativ getestet werden. Ihnen bleibt der Zutritt zu 2G übergangsweise bis Ende Dezember zur eigenen Ausübung sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Aktivitäten, in der Gastronomie und dem Beherbergungswesen möglich.
Zu 2G zugelassen sind ohne Impfung künftig Kinder bis 12 Jahre und 3 Monate.
Am 24.11. bereits laufende Prüfungsblöcke bleiben von den Änderungen unberührt.

In folgenden Bereichen gilt künftig 2G plus (hier brauchen also auch Geimpfte und Genesene zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Schnelltest):

  • Kulturveranstaltungen (Oper, Theater, Konzerte etc.)
  • Sportveranstaltungen (als Zuschauer)
  • Messen, Tagungen, Kongresse
  • Freizeiteinrichtungen (z. B. Zoos, botanischen Gärten, Bäder, Thermen, Saunen, Seilbahnen und Ausflugsschiffen, Führungen, Schauhöhlen und Besucherbergwerken, Freizeitparks, Indoorspielplätze etc.)
  • Private und öffentliche Veranstaltungen in nichtprivaten Räumlichkeiten (z. B. Weihnachtsfeiern, Hochzeiten, Geburtstage etc.), soweit nicht Gastronomie.
Dort, wo 2G plus gilt, finden folgende ergänzende Regelungen Anwendung:
  • Es gelten Personenobergrenzen. In Anspruch genommen werden darf indoor wie outdoor maximal 25 % der Kapazität. Messen dürfen nur ein Viertel der bisherigen Besucherzahlen zulassen, also höchstens 12.500 Personen täglich.
  • Auch indoor muss bei allen Veranstaltungen durchgängig wieder Maske getragen werden, auch am Platz.
  • Außerdem muss zu Personen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, der Mindestabstand eingehalten werden. Die Höchstteilnehmerzahl bestimmt sich damit zugleich auch nach der Möglichkeit, den Mindestabstand einzuhalten.
  • Für private und öffentliche Veranstaltungen in nichtprivaten Räumlichkeiten gilt: Außerhalb der Gastronomie besteht eine kapazitätsbezogene Personenobergrenze (25 % oder Mindestabstand). Die Maskenpflicht gilt nicht am Platz (wie in der Gastronomie).
Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, können mit einem schriftlichen, ärztlichen Zeugnis in Verbindung mit einem PCR oder PoC-PCR-Tests Zugang erhalten.

Landesweit und für alle gilt außerdem:

  • Für die Gastronomie besteht eine Sperrzeit („Sperrstunde“) zwischen 22 h und 5 h.
  • Diskos, Clubs, Bordelle und vergleichbare Freizeiteinrichtungen sowie Schankwirtschaften (Bars) werden geschlossen.
  • Jahres- und Weihnachtsmärkte sowie Volksfeste unterbleiben.
  • Im Groß- und Einzelhandel gilt eine Kundenbegrenzung auf einen Kunden je 10 qm Ladenfläche.
In der Schule wird die Sicherheit weiter erhöhen. Auch im Schulsport innen ist künftig Maske zu tragen. Für die Testung von Lehrkräften gilt künftig direkt das neue Bundesrecht (§ 28b IfSG) mit täglicher Testpflicht. Ungeimpfte, nicht genesene Lehrkräfte müssen sich danach künftig unter Aufsicht testen lassen. An Schulen, die an Pool-Testungen teilnehmen („Lolli-Tests“) wird ein zusätzlicher Schnelltest am Montagmorgen eingeführt. Dritte, insbesondere Eltern, dürfen das Schulgelände nur betreten, wenn sie geimpft, getestet oder genesen sind (3G).
Für Kindertagesstätten gilt für die dort Beschäftigten ebenfalls tägliche Testpflicht nach § 28b IfSG. Dritte dürfen das Gelände nur betreten, wenn sie geimpft, getestet oder genesen sind (wie in der Schule), außer zur Abgabe oder Abholung der Kinder.

Bei Inzidenz ab 1000 – “Notbremse”

In Landkreisen und kreisfreien Städten, die eine 7-Tage-Inzidenz von 1.000 überschreiten, gilt ein regionaler Hotspot-Lockdown. Die bis dahin geltenden Regeln werden wie folgt verschärft:
Sämtliche Einrichtungen und Veranstaltungen, die bisher Zugangsbeschränkungen nach 2G plus / 2G / 3G plus / 3G unterliegen, sind geschlossen. Dies gilt insbesondere für :
  • Gastronomie
  • Beherbergung (ausgenommen sind erforderliche und unaufschiebbare nichttouristische Aufenthalte)
  • keine Freizeit-, Sport- oder Kulturveranstaltungen
  • keine körpernahen Dienstleistungen erlaubt (ausgenommen Friseure)
  • Schließung von Sport- und Kulturstätten
  • keine Präsenzangebote von Hochschulen, außerschulischen Bildungseinrichtungen und der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung.
Weitherin geöffnet bleiben:
  • Groß- und Einzelhandel, aber es gibt eine Personenbeschränkung von 20 qm pro Person
  • Medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen bleiben wie immer weiterhin ohne Zugangsbeschränkung zugänglich.
  • Schulen und Kindertagesstätten
Der Hotspot-Lockdown gilt in einem Landkreis, bis der Inzidenzwert fünf Tage in Folge unter 1.000 liegt.
Die neuen Regelungen sollen vorerst befristet bis 15. Dezember gelten.

Übersicht Infektionsgeschehen

Dashboard RKI
Wenn Sie wissen möchten, wie sich das Infektionsgeschehen in Ihrem Landkreis entwickelt oder ob Ihr Landkreis bereits den 7-Tages-Inzidenzwert von 50 überschritten hat, besuchen Sie das Dashboard des Robert-Koch-Institutes hier.
Corona Ampel Bayern
An die Stelle der 7-Tage-Infektionsinzidenz tritt seit 2. September 2021 die Corona-Krankenhausampel als Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems. Den aktuellen Stand sehen Sie hier.
Covid-PLZ-Check
Prüfen Sie mit Ihrer PLZ, ob es sich um ein Risikogebiet handelt. Dieses Angebot wird von der Mobanisto UG in Zusammenarbeit mit TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH und OK Lab Fläming zur Verfügung gestellt.
Umgesetzt werden müssen die Beschlüsse auf Länderebene, d.h. die Regelungen treten erst mit Erlass einer bayerischen Maßnahmenverordnung in Kraft.