Coronavirus

Regeln bei Einreise aus ausländischen Risikogebieten

Aktuelle Regelungen – ein Überblick

Neue Virusvariantengebiete!

Erstmals seit einigen Wochen gibt es wieder Virusvariantengebiete.
Für Südafrika, Namibia, Botswana, Simbabwe, Malawi, Mosambik, Lesotho und Eswatini gilt seit Sonntag ein Beförderungsverbot. Nur deutsche Staatsangehörige sowie Menschen mit dauerhaftem Aufenthaltstitel in Deutschland dürfen dann noch direkt von diesen Ländern nach Deutschland fliegen. Zudem gilt für alle Reisenden aus dem südlichen Afrika, unabhängig des Impf- oder Genesenenstatus, eine vierzehntägige Quarantänepflicht, die auch durch einen negativen Corona-Test nicht verkürzt werden kann.
Für Rückkehrer aus Virusvariantengebieten muss man sich 14 Tage absondern. Ein Freitesten ist nicht möglich. Auch Geimpfte und Genesene können die Quarantänezeit nicht verkürzen.

Das Bundesministerium für Gesundheit weist darauf hin, dass bereits ab sofort die jeweils zuständigen Gesundheitsämter für Einreisende aus den als Virusvariantengebiet eingestuften Ländern eine Quarantäne und eine Untersuchung auf SARS-CoV-2 anordnen können.

Alle Reiserückkehrenden müssen einen der folgenden Nachweise bereits bei der Einreise nach Deutschland vorlegen können:
- einen aktuellen Corona-Test (PCR oder Antigen), –
- Nachweis einer vollständigen Impfung oder
- einen Genesenen-Nachweis. Von der Testpflicht ausgenommen sind Kinder unter 12 Jahren.
Die Einreiseregeln gelten für alle Länder unabhängig davon, ob man aus einem Nicht-Risikogebiet, einem Hochrisiko-Gebiet oder einem Virusvarianten-Gebiet einreist. Die digitale Einreiseanmeldung* wird nur bei der Einreise aus einem Hochrisiko- oder Virusvarianten-Gebiet benötigt.
Einheitlich gilt bundesweit die Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV)
Seit dem 1. August 2021 gibt es aus Sicht der Bundesregierung zwei Arten von Risikogebieten:
  • Hochrisikogebiete
    Darunter fallen ausländische Regionen, in denen eine besonders hohe Inzidenz für die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.
  • Virusvariantengebiet
    Unter einem Virusvariantengebiet versteht man ein internationales Risikogebiet, in dem bestimmte Varianten des Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet aufgetreten sind.
Eine Auflistung der aktuell als Hochrisikogebiet sowie Virusvariantengebeit geltenden Länder finden Sie auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts.
Bitte beachen Sie:
Die Einstufung von Risikogebieten kann sich kurzfristig ändern. Bitte überprüfen Sie unmittelbar vor Abreise, ob die Länder, in denen Sie sich in den letzten 10 Tage vor der Einreise nach Deutschland aufgehalten haben, als Risikogebiete eingestuft sind.
Hier finden Sie eine Kürzübersicht sowie FAQ der Corona-Einreiseregeln von der Bundesregierung.
Auch die IHK Stuttgart hat eine Skizze zur Einreiseverordnung erstellt (rechts am Rand).
 Auswahl einiger Länder/Regionen , die derzeit zu den Hochrisikogebieten zählen - Gebiete mit besonders hohem Infektionsrisiko durch besonders hohe Inzidenzen für die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2:
  • Belgien (ab 21. November)
  • Griechenland (ab 21. November)
  • Irland (ab 21. November)
  • Die Niederlande (mit Ausnahme von St. Martin, Aruba und Curaçao) (ab 21. November)
  • Österreich (mit Ausnahme der Gemeinden Mittelberg und Jungholz und dem Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee) (seit 14. November)
  • Tschechische Republik (seit 14. Novemberr)
  • Ungarn (seit 14. November)
  • Slowakei (seit 31. Oktober)
  • Bulgarien (seit 24. Oktober)
  • Kroatien (seit 24. Oktober)
  • Estland (seit 10. Oktober 2021)
  • Lettland (seit 10. Oktober 2021)
  • Ukraine (seit 10. Oktober 2021)
  • Russische Föderation (seit 7. Juli 2021)
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland inkl. der Isle of Man sowie aller Kanalinseln und aller britischen Überseegebiete (seit 7. Juli 2021)

Auswahl von Ländern/Regionen, die nicht bzw. nicht mehr als Hochrisikogebiete gelten:

  • Singapur (ab 28. November)
  • Frankreich – die französischen Übersee-Departements Französisch-Guayana und Neukaledonien (ab 21. November)
  • Vereinigte Staaten von Amerika (seit 14. November)
  • Israel (seit 31. Oktober)
  • Die Palästinensischen Gebiete (seit 31. Oktober)
  • Kosovo (seit 24. Oktober)
  • Algerien (seit 15. Oktober 2021)
  • Marokko (seit 15. Oktober 2021)
  • Tunesien (seit 15. Oktober 2021)
 Eine Kurzübersicht der neuen Einreiseregeln finden Sie hier.

Einzelheiten zu den neuen Einreiseregelungen finden Sie auf der

- Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums.
- Internetseite der Bundesregierung.
- Die wichtigsten Fragen und Antworten für Reisende (Quelle: Bundesregierung)
- Weitere Informationen (rechts am Rand dieser Seite)

Exkurs: Reisen ins Ausland

Bei Auslandsdienstreisen müssen auch immer die Voraussetzungen im Zielland geprüft werden. Aktuelle Informationen zu Einreisebestimmungen und der eventuellen Notwendigkeit eines Corona-Tests können Sie bei IHKs, dem Auswärtigen Amt und den deutschen Auslandshandelskammern einholen.
Auch sollten die länderspezifischen Regelungen bei der Durchreise beachtet werden, wenn das Zielland nicht direkt an Deutschland grenzt.

Situation an den einzelnen Grenzübergängen

Details zu einzelnen Ländern sowie zu aktuellen Einreise- und Ausreisebestimmungen entnehmen Sie bitte den ausführlichen Länderinformationen auf dem Corona-Portal des Außenwirtschaftszentrums Bayern.
Auf der Online-Plattform  Re-open EU der Europäischen Kommission finden Sie Echtzeitinformationen über die Grenzmaßnahmen und verfügbare Transportmittel in den Mitgliedstaaten. Sie enthält auch praktische Informationen über Reisebeschränkungen, Maßnahmen für die öffentliche Gesundheit und Sicherheit (social distancing, Verwendung von Masken...). Die Plattform ist für mobile Geräte optimiert und in allen EU-Amtssprachen verfügbar.  
Ein Informationsportal zur Ermittlung der aktuellen Situation beim Grenzübertritt von Lkw liefert die Onlineplattform Truck Border Crossing Times.

Die Situation in einzelnen Ländern

Schweiz:

Das Auswärtige Amt hält auf der Länderseite zur Schweiz aktuelle Informationen bereit.
Das Staatssekretariat für Migration informiert auf seiner Seite zu aktuellen Einreise- und Aufenthaltsbedingungen.
Der Schweizer Zoll informiert auf seiner Internetseite über sämtliche Maßnahmen im Zusammenhang mit Grenzübergängen und Zollabwicklung.
Die Handelskammer Deutschland-Schweiz informiert auf ihrer Homepage zu den Maßnahmen und Auswirkungen der Corona-Krise.

Frankreich:

Das Auswärtige Amt hält auf der Länderseite zu Frankreich aktuelle Informationen bereit.
Bei den weiteren Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus bestehen regionale Unterschiede; hierfür wurde eine Landkarte mit unterschiedlichen Zonen eingeführt; diese kann auf der Corona-Informationsseite der französischen Regierung aufgerufen werden.
Auf der Webseite der AHK Frankreich finden Sie aktuelle Informationen zur Situation in Frankreich.
Im Hinblick auf Kurzarbeitergeld haben auch deutsche Unternehmen ohne Betriebsstätte in Frankreich, also solche Unternehmen, die keine Niederlassung oder Tochtergesellschaft in Frankreich haben, aber langfristig Angestellte in Frankreich beschäftigen und in Frankreich fällige Sozialversicherungsbeiträge zahlen, ab sofort nach Rechtsverordnung der französischen Regierung vom 27. März 2020 die Möglichkeit, den Einsatz von Kurzarbeit für französische Mitarbeiter zu beantragen. Die Rechtsverordnung erging unter anderem auf direkte Initiative der AHK Frankreich.

Österreich im Lockdown

Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens gilt in Österreich seit 22. November ein bundesweiter Lockdown. Es gelten ganztägige Ausgangsbeschränkungen (0.00 bis 24.00 Uhr) für alle Personen in Österreich,  Dieser Lockdown soll spätestens am 13. Dezember enden (Ausnahme: Oberösterreich 17. Dezember 2021. ). Beherbergungsbetriebe, Gastronomie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind während des Lockdowns geschlossen. Touristische Reisen nach Österreich sind während dieser Zeit daher de facto nicht möglich.

Seit dem 22. November 2021 werden bei Einreise nach Österreich keine Antigentests und Antikörpertests mehr akzeptiert   sondern  nur noch molekularbiologische Tests (=PCR-Tests; Gültigkeit 72 Stunden) !

Für Pendler (zu beruflichen Zwecken, zur Teilnahme an Schul- und Studienbetrieb oder zu familiären Zwecken oder zum Besuch des Lebenspartners) gelten besondere Bestimmungen: Bei Einreisen im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs (mind. 1x monatlich) zu beruflichen Zwecken, zur Teilnahme am Schul- und Studienbetrieb, zu familiären Zwecken oder zum Besuch des Lebenspartners gilt auch ein Ergebnis eines Antigentests oder ein ärztliches Zeugnis über ein solches als Nachweis. Ausdrücklich ausgenommen sind Antigentestes zur Eigenanwendung. Die Probenahme darf zum Zeitpunkt der Einreise nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen!

 Bei der Einreise nach Österreich ist eine Bestätigung des Auftraggebers/Arbeitgebers etc. mitzuführen, so dass belegt werden kann, dass es sich um eine Einreise zu beruflichen Zwecken handelt.
Die Corona-Ampel gibt einen Überblick über die Risikoeinschätzung in den einzelnen Regionen Österreichs: www.corona-ampel.gv.at
Maßnahmen für einzelne Bezirke / Bundesländer wie Abriegelungen finden Sie online hier
Ausnahme für den regelmäßigen Pendlerverkehr:
Bei Einreisen im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs (mind. 1x monatlich) zu beruflichen Zwecken, zur Teilnahme am Schul- und Studienbetrieb, zu familiären Zwecken oder zum Besuch des Lebenspartners gilt auch ein Ergebnis eines Antigentests oder ein ärztliches Zeugnis über ein solches als Nachweis. Ausdrücklich ausgenommen sind Antigentestes zur Eigenanwendung. Die Probenahme darf zum Zeitpunkt der Einreise nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen!

Das Auswärtige Amt hält auf der Länderseite zu Österreich aktuelle Informationen bereit.
Die AHK Österreich informiert auf ihrer Homepage laufend aktuell zur Corona-Krise und den lokalen Auswirkungen.
Ebenso finden Sie auf der Homepage der Österreichischen Wirtschaftskammer (WKÖ) umfassende Informationen zum Thema.

Italien:

Die AHK Italien informiert über Arbeitnehmerentsendungen und Einreisebeschränkungen nach Italien.
Bitte verfolgen Sie vor einer Einreise den aktuellen Stand auf der Seite des Auswärtigen Amtes zu Italien.


Kontaktadressen der einzelnen Landratsämter
Landkreis Amberg-Sulzbach: Anton Graml, gewerbe-jagd@amberg-sulzbach.de
Landkreis Cham: Isabella Bauer, wirtschaft@lra.landkreis-cham.de
Landkreis Kelheim: Robin Karl, wirtschaftsfoerderung@landkreis-kelheim.de, 09441 207-2106
Landkreis Neumarkt: Brigitta Klebl, eqv@landkreis-neumarkt.de, 09181 470-371
Landkreis Neustadt an der Waldnaab: wirtschaftsfoerderung@neustadt.de
Landkreis Regensburg: sicherheit@lra-regensburg.de
Landkreis Schwandorf: Dominik Hauser, grenzpendler@lra-sad.de, 09431/471481
Landkreis Tirschenreuth: wirtschaftsfoerderung@tirschenreuth.de
Stadt Amberg: Ordnungsamt@Amberg.de
Stadt Regensburg: grenzpendler@regensburg.de

COVID-19 Teststellen in Bayern


Weitere Informationen zu Einreise und Quarantäne