Urkunden für die Besten

Glanzleistungen unter erschwerten Bedingungen

Auch in diesem herausfordernden Jahr ehrte die IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim die 46 besten Absolventinnen und Absolventen der beruflichen Ausbildung aus der Oberpfalz und dem Landkreis Kelheim. Eine Präsenzveranstaltung für die Bestenehrung konnte aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht stattfinden, „jedoch wollen wir es nicht missen, unsere besten Auszubildenden auszuzeichnen, die trotz erschwerter Rahmenbedingungen im Corona-Jahr zur Höchstform aufgelaufen sind“, betont IHK-Präsident Michael Matt.
Von rund 3.700 Prüfungsteilnehmern im Sommer 2020 glänzten 31 technische und 15 kaufmännische Auszubildende mit hervorragenden Leistungen in ihrem Fachbereich. 22 Auszubildende aus den diesjährigen Winter- und Sommerprüfungen wurden die bayernweit Besten ihres Faches. Neun Azubis zählten sogar zu den deutschlandweit besten Absolventen einer Ausbildung in IHK-Berufen. Dominik Hoch, Elektroniker für Betriebstechnik bei der TGW Software Services GmbH in Teunz, erhielt den „Praktikus 2020“ der Scheubeck-Jansen-Stiftung. Der Sonderpreis geht jährlich an den besten Absolventen einer Metall- und Elektro-Berufsausbildung. Dominik Hoch erreichte die Höchstpunktzahl von 100 Punkten und war damit zusätzlich Bundesbester.

Basis für erfolgreiche, berufliche Zukunft

Das Thema Fachkräftesicherung ist und bleibt eine entscheidende Herausforderung für die Gesellschaft. „Das Corona-Jahr hat uns allen vieles abverlangt – den Auszubildenden, ihren Ausbildungsbetrieben und auch der IHK, die für die Prüfungen in der Aus- und Weiterbildung verantwortlich ist“, sagt IHK-Präsident Matt. Dennoch funktioniere das System der Beruflichen Bildung nicht zuletzt dank gemeinsamer Anstrengungen sowie der großen Kreativität und Flexibilität der Firmen auch in Krisenzeiten. Eine bundesweite Ausbildungsumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zeigt, dass die regionalen Unternehmen weiterhin auf qualifizierte Fachkräfte aus den eigenen Reihen setzen. So gaben knapp 80 Prozent der Betriebe in der Oberpfalz und im Landkreis Kelheim an, dass die Ausbildung im Betrieb normal weiterlaufe. Rund 22 Prozent der regionalen Unternehmen schickten ihre Azubis zeitweise ins Homeoffice und nutzten zudem vermehrt digitale Lernangebote. „Die Auszubildenden haben in diesem schwierigen Jahr Bestleistungen erbracht und den Grundstein für eine erfolgreiche, berufliche Zukunft gelegt. Nun liegt es auch an den Unternehmen, den Weiterbildungsdrang ihrer Nachwuchskräfte aktiv zu unterstützen“, appelliert Matt.
(19.11.2020)