Fördermittel für Digitalisierung

Die Digitalisierung gilt als Wachstumstreiber für die Wirtschaft. Um die damit verbundenen Chancen effektiv nutzen zu können, unterstützt der Freistaat Bayern und der Bund Unternehmen und Gründer auf ihren Weg. Folgend finden Sie eine Auswahl an möglichen speziellen Fördermitteln im Bereich der Digitalisierung.

Digitalbonus

Der Freistaat Bayern unterstützt kleine und mittlere Unternehmen ihre Produkte, Prozesse und Dienstleistungen zu digitalisieren und die IT-Sicherheit zu verbessern. Gefördert werden Ausgaben für Leistungen externer Anbieter und die zur Umsetzung der Maßnahme notwendige Hard- und Software. Nicht förderbar sind beispielsweise Ausgaben für Standardwebsite oder auch Onlinemarketingmaßnahmen. Den Digitalbonus gibt es in drei Ausprägungen.
Der Digitalbonus Standard gilt als Zuschuss für Digitalisierungsmaßnahmen und IT-Sicherheit mit einer Fördersumme i.H.v. 10.000 EUR. Der Digitalbonus Plus wird bei Digitalisierungsmaßnahmen mit besonderem Innovationsgehalt, mit einer Summe von bis zu 50.000 EUR, gewährt.
Der Digital Kredit fungiert als zinsverbilligtes Darlehen alternativ oder in Kombination zu den Digitalbonuszuschüssen mit bis zu 2 Mio. Förderhöhe. Die Bewilligung obliegt beim Kredit der LfA Förderbank Bayern, wobei die Hausbank im Verfahren eingebunden wird.
Einreichfrist: Der erste Werktag (außer Samstag und Feiertag) eines jeden Monats.
Kontaktmöglichkeit: Regierung der Oberpfalz,  Tel. 0941 56801555, digitalbonus@reg-opf.de
Weitere Informationen finden Sie hier. Zur Richtlinie gelangen Sie hier.

Digital Jetzt

Aufgrund der Vielzahl der Förderanträge für “Digital Jetzt” ist es für kurze Zeit nicht möglich sich im Digital Jetzt Förderportal zu registrieren. Die Registrierung wird am 1. Dezember 2020 wieder geöffnet und ist für alle Unternehmen dann fortwährend offen. Bereits bestehende Registrierungen behalten ihre Gültigkeit. Die monatlich verfügbaren Kontingente werden ab Januar 2021 auf Basis eines Zufallsverfahrens verlost. Weitere Informationen finden Sie hier.
„Digital Jetzt“ ist ein Förderprogramm des BMWi, das Investitionen in digitale Technologien (Hard- und Software) sowie Investitionen in die Qualifizierung der Mitarbeiter für KMU mit bis zu 499 Mitarbeitern fördert. Anträge können voraussichtlich ab dem 7. September gestellt werden.
Gefördert werden Investitionen in konkrete digitale Technologien und damit verbundene Prozesse und Implementierungen. Hierzu gehören insbesondere Investitionen in Hard- und Software, welche die interne und externe Vernetzung der Unternehmen fördern unter Beachtung verschiedener Aspekte wie beispielsweise datengetriebener Geschäftsmodelle, Künstliche Intelligenz etc. Ebenso gefördert werden Investitionen in Qualifizierungsmaßnahmen für die Mitarbeiter des geförderten Unternehmens im Umgang mit digitalen Technologien.
Die Zuschüsse werden in Form einer Anteilsfinanzierung gewährt. Die maximalen Förderquoten sind nach Unternehmensgröße bis zum 30. Juni 2021 wie folgt:
– Bis 50 Mitarbeiter:  bis zu 50 Prozent
– Bis 250 Mitarbeiter: bis zu 45 Prozent
– Bis 499 Mitarbeiter: bis zu 40 Prozent
Die Untergrenze für die beantragte Fördersumme beträgt 17.000 Euro im Modul 1 sowie bei kombinierter Inanspruchnahme der Module 1 und 2. Für das Modul 2 beträgt die Untergrenze 3.000 Euro.
Kontaktmöglichkeit. DLR Projektträger, Tel. 0228 3821 2390, digitaljetzt@dlr.de
Zur Richtlinie gelangen Sie hier und zur Antragstellung hier.

go-digital

Das Programm unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (weniger als 100 Mitarbeiter) dabei die betrieblichen Umstrukturierungen der Digitalisierung auf drei Feldern voranzutreiben:
  • IT-Sicherheit
  • Digitale Markterschließung
  • Digitalisierte Geschäftsprozesse
Unternehmen können von autorisierten Beratungsunternehmen Expertise und Unterstützung bei der Digitalisierung einholen: von der Analyse bis zur Umsetzung konkreter Maßnahmen. Praxiswirksam bietet das Programm Beratungsleistungen, um mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Bereich Online-Handel, Digitalisierung des Geschäftsalltags und dem steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung Schritt zu halten.
Gefördert werden Beratungsleistungen in einem ausgewählten Hauptmodul mit gegebenenfalls erforderlichen Nebenmodulen mit einem Fördersatz von 50 Prozent auf einen maximalen Beratertagessatz von 1.100 Euro. Der Förderumfang beträgt maximal 30 Tage in einem Zeitraum von einem halben Jahr.
Die autorisierten Beratungsunternehmen können Sie hier einsehen.
Kontaktmöglichkeit: EuroNorm GmbH, Tel. 030 97003-333, go-digital@euronorm.de
Weitere Informationen finden Sie hier.

Programm „Start?Zuschuss!“

Mit dem Programm „Start?Zuschuss!“ fördert das Bayerische Wirtschaftsministerium die Startphase und Etablierung am Markt von Digitalisierungsprozessen. Die Förderung von Unternehmensneugründungen im Bereich Digitalisierung richtet sich an Unternehmen mit einem besonders zukunftsfähigen und innovativen Geschäftsmodell. Deren Gründung darf maximal zwei Jahre zurückliegen.
Pro Jahr werden lediglich 20 Unternehmen in Bayern gefördert. Dazu müssen sich die Gründer zunächst online bewerben. In der ersten Stufe werden per Wettbewerbsverfahren und Expertenjury die Einreichungen bewertet. Ausgewählte Bewerber stellen im Anschluss den Förderantrag bei der zuständigen Regierung. Im Jahr gibt es zwei Bewerbungsphasen bei denen jeweils 10 Unternehmen eine Förderung erhalten.
Einreichfrist: Herbst 2020
Kontaktmöglichkeit: gruenderland.bayern@stmwi.bayern.de
Weitere Informationen finden Sie hier. Zur Richtlinie gelangen Sie hier (Punkt 9).

 IT-Sicherheit in der Wirtschaft

Mit der Initiative unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Unternehmen darin, ihre IT-Sicherheit zu verbessern. lnsbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sollen für das Thema sensibilisiert werden. Durch konkrete Hilfsangebote bei der Erhöhung ihres lT-Sicherheitsniveaus, werden KMU unterstützt (z. B. durch Webseitenchecks, Handlungsleitfäden, Schulungs- und Lehrmaterialien). Hierzu sind in den vergangenen Jahren eine Reihe von Einzelprojekten gefördert worden, die konkrete Unterstützungs-, Sensibilisierungs- und Qualifikationsangebote für KMU erarbeiteten.
Im Rahmen der neuen Förderbekanntmachung ist es vorgesehen, eine Transferstelle einzurichten, mit der Hauptaufgabe den Wissens- und Technologietransfer zu forcieren sowie die Adressierung von zielgruppengerechten Angeboten und Öffentlichkeitsmaßnahmen. Weiterhin werden Einzel- und Verbundprojekte gefördert, die aktiv zur Sensibilisierung und Unterstützung von KMU und Handwerk beim Thema lT-Sicherheit beitragen und Unterstützungsleistungen zum sicheren Einsatz digitalisierter Prozesse und Geschäftsmodelle zielgruppengerecht und praxisnah aufbereiten. Dabei werden zwei verschiedene Handlungsfelder unterstützt.
Einreichfristen: Die Frist für das Handlunsgfeld 1 ist bereits ausgelaufen. Für das Handlungsfeld 2 gilt jährlich der 15. Februar jeden Haushaltsjahres.
Ansprechpartner: Dr. Sven Nußbaum, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrte. V. DLR, Tel. 028 3821290, sven.nussbaum@dlr.de
Weitere Informationen finden Sie hier.

Produktionsforschung

Das BMBF fördert risikoreiche vorwettbewerbliche industrielle Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich der Produktionsforschung.
Die Zuwendungen auf die projektbezogenen Kosten werden im Wege der Projektförderung gewährt. Die Förderdauer beträgt in der Regel zwei Jahre.
Einreichfrist: Bewertungsstichtage sind alle sechs Monate, jeweils am 15. April und am 15. Oktober.
Kontaktmöglichkeit: Projektträger Karlsruhe (PTKA), Tel. 0721/608-26567, info@ptka.kit.edu
Weitere Informationen finden Sie hier.

IKT für Elektromobilität: intelligente Anwendungen für Mobilität, Logistik und Energie

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die IKT-basierte Elektromobilitätslösungen im Anwendungsbereich Mobilität, Verkehr, Logistik und Energienetze erarbeiten. Ziel ist es, mit Hilfe von IKT eine umwelt- und nutzerfreundlich vernetzte Mobilität und die Weiterentwicklung der Verkehrs- und Logistiksysteme zu unterstützen. Gefördert werden im vorwettbewerblichen Bereich liegende Verbundprojekte aus Wirtschaft und Wissenschaft, die lokal oder regional sichtbar in vorhandene Infrastrukturen eingebettet werden
Das Verbundprojekt soll aus mindestens drei bis in der Regel sieben geförderten Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie gegebenenfalls weiteren, nicht geförderten assoziierten Partnern (z.B. Multiplikatoren oder Kommunen) bestehen (Konsortien).
Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren. Das Förderverfahren ist zweistufig.
Einreichfristen: 31. März bzw. 31. Oktober eines Jahres
Kontaktmöglichkeit: DLR Projektträger, Tel. (0 22 03) 6 01-30 43, ikt-em@dlr.d
Weitere Informationen finden Sie hier.

IKT für Elektromobilität IV

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert anwendungsorientierte Verbundprojekte, die auf Informations- und Kommunikationstechnologien basierende Elektromobilitätslösungen erarbeiten.
Sie erhalten die Förderung als Zuschuss für einen Zeitraum von bis zu 3 Jahren. Die Höhe des Zuschusses beträgt für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft in der Regel bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Die genaue Höhe hängt von der jeweiligen Anwendungsnähe des Vorhabens ab.
Das Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe reichen Sie bitte Ihre Projektskizzen jeweils zum 31.03. und 31.10. eines Jahres, letztmalig zum 31.10. 2021, bei dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie beauftragten DLR Projektträger ein. Für das Einreichen der Projektskizzen steht ein Online-Werkzeug zur Verfügung.

Kontaktmöglichkeit: DLR Projektträger, Herr Peter Wüstnienhaus, Tel. 022 03/6 01-30 43, peter.wuestnienhaus@dlr.de
Frist: 31. März 2021, 31. Oktober 2021
Die Richtlinie finden Sie hier.

Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert anwendungsnahe technologische Innovationen in den beiden Programmsäulen „Automatisiertes Fahren“ und „Innovative Fahrzeuge“ (nähere Ausführungen sind dem BMWi-Programm „Neue Fahrzeug und Systemtechnologien“ zu entnehmen). Diese werden in Forschungs- und Entwicklungsprojekten erarbeitet. Die Projekte müssen in den genannten Themenschwerpunkten deutliche Fortschritte gegenüber dem aktuellen Stand der Forschung und Technik aufweisen.
Antragsberechtigt sind insbesondere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere ist die Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen erwünscht. Bei den zu fördernden Vorhaben muss es sich um Verbundvorhaben handeln, an denen mindestens zwei Partner beteiligt sind.
Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss (Projektförderung) in Form einer Anteils- oder Vollfinanzierung gewährt. Die Laufzeit der Verbundprojekte soll im Regelfall drei Jahre nicht überschreiten. Im Rahmen dieser Richtlinie können jederzeit Projektskizzen eingereicht werden. Bei gesonderten Förderaufrufen oder -bekanntmachungen auf Basis des Programms sind die dort veröffentlichten Festlegungen bindend. Unabhängig von Förderaufrufen/ -bekanntmachungen werden beim Projektträger zweimal pro Jahr die jeweils bis zu den Stichtagen 31. März und 30. September eingereichten Skizzen bewertet. Das Förderverfahren ist bis zur Bewilligung zweistufig angelegt.
Einreichfrist: 31. März bzw. 30 September jeweils
Kontaktmöglichkeit: TÜV Rheinland Consulting GmbH, Projektträger Mobilität und Verkehrstechnologien (PT-MVt), Tel. 02 21/8 06/41 42.
Weitere Informationen finden Sie hier.

KMU-innovativ

Das BMBF fördert mit KMU-innovativ industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben der Spitzenforschung in KMU in Technologiefeldern wie Elektronik und autonomes Fahren, Medizintechnik, Informations- und Kommunikationstechnologien, Produktionstechnik oder auch Mensch-Technik-Interaktion.
Bewertungsstichtage sind jeweils 15. April und 15. Oktober.
Kontaktmöglichkeit: Förderberatung des Bundes, Tel. 08 00 26 23 009, beratung@foerderinfo.bund.de
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Bayerisches Technologieförderungsprogramm plus

Der Freistaat Bayern unterstützt Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte mittelständischer Unternehmen im Bereich der allgemeinen Technologien.
Das Vorhaben muss der experimentellen Forschung zuordnenbar sein. Das Projekt muss sich durch einen über den Stand von Technik und Wissenschaft hinausgehenden Innovationsgehalt auszeichnen und seine Durchführung muss mit erheblichem technischem und wirtschaftlichem Risiko verbunden, gleichwohl aber technisch machbar sein.
Antragsberechtigt sind, je nach Vorhaben, mittelständische Unternehmen sowie auch größere Unternehmen. Die Förderung wird für Entwicklungsvorhaben und standortrelevante Technologievorhaben als Zuschuss gewährt und für Anwendungsvorhaben als Darlehen gewährt.
Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von der Art des Vorhabens und der Größe des Unternehmens.
 Kontaktmöglichkeit: Projektträger Bayern, Tel. 0800 0268724 , kontakt@projekttraeger-bayern.de
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Technologieorientierte Unternehmensgründung

Der Freistaat fördert die Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und technischer Dienstleistungen sowie eine in diesem Zusammenhang stehende Gründung technologieorientierter Unternehmen.
Die Zuwendungen werden ausgereicht als Beihilfen für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (experimentelle Entwicklung) und als Innovationsbeihilfe für KMU (Konzeptvorhaben).
Antragsberechtigt sind Gründer und technologieorientierte Unternehmen, die nicht länger als sechs Jahre existieren und weniger als zehn Mitarbeiter beschäftigen. Die Förderung erfolgt als Anteilsfinanzierung durch Zuschüsse im Rahmen einer Projektförderung. Bei Entwicklungs- und Konzeptvorhaben können bis zu maximal 25 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten geltend gemacht werden. Art und Höhe der Zumessung bemessen sich u.a. nach dem technischen und wirtschaftlichen Risiko des Vorhabens.
Kontaktmöglichkeit: Dr. Urs Bernhard, Bayern Innovativ, Tel. 0911 20671-619, bernhard@bayern-innovativ.de
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Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen können Zuschüsse für anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zu neuen Produkten, technischen Dienstleistungen oder besseren Produktionsverfahren führen, erhalten. Kernpunkte einer Bewilligung eines Antrags sind der technologische Innovationsgehalt sowie gute Marktchancen. Das Förderprogramm ist themen- und technologieoffen und beinhaltet die Förderung von Einzel- und Kooperationsprojekten sowie Projekte in innovativen Unternehmensnetzwerken (Management und Organisation).
Projektträger:
ZIM-Einzelprojekte: EuroNorm GmbH
ZIM-Kooperationsprojekte: AiF Projekt GmbH
ZIM Kooperationsnetzwerke: VDI / VDE Innovation + Technik GmbH
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Digitale Spiele

Der Freistaat Bayern unterstützt die Entwicklung qualitativ hochwertiger, kulturell oder pädagogisch bedeutsamer digitaler Spiele und innovativer, interaktiver Medienprojekte mit Spielecharakter. Mitfinanziert werden Vorhaben in der Konzeptentwicklung, in der Prototypenentwicklung und in der Produktion. Das Projekt muss bestimmte Anforderungen des Kriterienkatalogs erfüllen.
Einen Antrag auf Förderung können Entwicklungsstudios und Unternehmen stellen, die vorrangig digitale Spiele entwickeln und vertreiben.
Die Förderung erfolgt je nach Vorhaben als bedingt rückzahlbares zinsloses bzw. bedingt rückzahlbares verzinsliches Darlehen oder als Zuschuss. Die Darlehen werden auf Empfehlung des FilmFernsehFonds Bayern (FFF) von der LfA Förderbank Bayern  vergeben.
Kontaktmöglichkeit: FilmFernsehFonds Bayern, Tel. 089 5446 02-15, michaela.haberlander@fff-bayern.de
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Innovationskredit 4.0

Mit dem Innovationskredit 4.0 fördert die LfA Förderbank Bayern Investitionen und Betriebsmittel im Zusammenhang mit Innovations- bzw. Digitalisierungsvorhaben sowie die Entwicklung und Einführung innovativer Geschäftsmodelle. Der Kredit kann mit längeren Laufzeiten in Anspruch genommen werden. Durch den Tilgungszuschuss ist es möglich die Darlehenssumme zu reduzieren. Bei fehlenden Sicherheiten kann die Haftungsfreistellung „HaftungPlus“ greifen. Auch ist eine Kumulierung mit anderen Fördermitteln möglich. Einen Antrag auf Förderung können kleine und mittlere Unternehmen über die Hausbank stellen.
Kontaktmöglichkeit: LfA Förderbank Bayern, Tel. 089 21 24-0 , info@lfa.de
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ERP-Innovationsfinanzierung

Die ERP-Innovationsfinanzierung besteht aus zwei Produkten: dem "ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit" (Fremdkapital mit optionaler Haftungsfreistellung) und dem „ERP-Mezzanine für Innovation".
Der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit ist zur Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben breit einsetzbar. Gefördert wird die Digitalisierung von Produkten, Produktionsprozessen und Verfahren – beispielsweise die Vernetzung der Produktionssysteme unter dem Stichwort Industrie 4.0. Auch Maßnahmen zur Ausrichtung der Unternehmensstrategie bzw. Unternehmensorganisation auf die Digitalisierung können begleitet werden. Darüber hinaus werden Innovationsvorhaben finanziert, bei denen Unternehmen neue oder substantiell verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickeln. Zudem steht das Programm allen Unternehmen, die im Sinne des Programms Horizon 2020 der Europäischen Union als innovativ gelten, zur Abdeckung ihres Finanzierungsbedarfs offen.
Im Programm ERP-Mezzanine für Innovation bietet die KfW Finanzierungspakete aus Fremd- und Nachrangkapital speziell zur langfristigen Finanzierung marktnaher Forschung und der Entwicklung neuer Produkte, Verfahren, Prozesse oder Dienstleistungen sowie ihrer wesentlichen Weiterentwicklung an.
Beide Programme richten sich an etablierte Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einem jährlichen Gruppenumsatz von bis zu 500 Mio. Euro.
Kontaktöglichkeit: Tel. 0800 5399001
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Qualifizierung von Erwerbstätigen

Im Rahmen des ESF-Programms werden Projekte gefördert, die Arbeitskräfte und Unternehmen bei der Anpassung an den technischen, wirtschaftlichen, sozialen und demografischen Wandel unterstützen. Gefördert werden berufliche Fortbildungen, die Einführung oder der Ausbau von Systemen zur Fortbildung, Overheadmaßnahmen bei Umstrukturierungsprozessen und Personalanpassungsmaßnahmen sowie spezielle Querschnittsthemen.
Die Anpassungsqualifikationen, die Einführung von Systemen zur Fortbildung oder von Bildungssystemen im Betrieb können beispielsweise folgende Inhalte umfassen: Einführung von Technologien, Digitalisierung, Internet der Dinge, Industrieprozesse 4.0, Ausbilderkompetenz, Personalführung, Innovationen im Betrieb, Aktionen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels. Projekte können von Unternehmen selbst oder mit Hilfe von Bildungsanbietern durchgeführt werden.
Antragsberechtigt sind Unternehmen aller Größen. Die ESF-Förderung wird in der Regel als Zuwendung mit Anteilsfinanzierung gewährt (in der Regel bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten). Der Eigenanteil des Projektträgers beträgt grundsätzlich10 Prozent der förderfähigen Projektträgerkosten.
Kontaktmöglichkeit: Verwaltunsgbehörde ESF in Bayern, esf@stmas.bayern.de
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