IHK-Gremium Neumarkt

Fahrzeit reduziert, Verkehrssicherheit erhöht

27.05.2020
Wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung der Region Neumarkt sei eine gut ausgebaute Infrastruktur, so der Konsens des IHK-Gremiums Neumarkt. Aus diesem Grund spricht es sich für den dreistreifigen Ausbau der B 299 aus.
Aktuell weisen aus dem Süden der Stadt lediglich zwei Hauptverkehrsachsen den Weg zur A 3. Während die Staatsstraße 2240 den teilweise auch überregionalen Verkehr direkt durch die Innenstadt leitet, führt der Münchner Ring (B 299) im Westen um die Kernstadt herum. Durch das Fehlen von weiteren leistungsfähigen Straßen vor allem im Osten des Stadtgebiets, kommt diesen beiden Verkehrsachsen eine besondere Bedeutung zu. Vor allem die Westumfahrung erschließt viele Industrie- und Gewerbeflächen Neumarkts. „Die B 299 ist die Lebensader im Landkreis Neumarkt“, betont die Gremiumsvorsitzende Ursula Hammerbacher, „ihr dreistreifiger Ausbau ist für einen sicheren und reibungslosen Warenverkehr zur Autobahn sinnvoll und notwendig“.
Den Verkehr durch die Innenstadt auf die Autobahn zu leiten, sei nicht zielführend. Man müsse die Befahrbarkeit und Durchgängigkeit der Westumfahrung verbessern, um die Fahrtzeit auf der Strecke zwischen der Autobahnanbindung im Norden und der Anbindung im Süden des Stadtgebiets zu verkürzen. Zusätzlich wird die Verkehrssicherheit durch die Reduktion von Kreuzungs- und damit Konfliktpunkten deutlich erhöht. Auch Gremiumsmitglied Christian Schlögel von der Bärnreuther Transport GmbH sieht den Ausbau positiv: „Durch den Ausbau und das Wegfallen von Ampeln fallen Bremsmanöver, Warte- und Beschleunigungszeiten weg, der Verkehr rollt fließender und damit leiser sowie abgasärmer.“