07.02.2012
IHK-Seminar „Werbung und Marketing – kostengünstig und zielführend“ in Cham
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08.02.2012
Zolltechnische Abwicklung von Exportgeschäften incl. ATL@S-Ausfuhr
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10.02.2012
Amberger Patenttag
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Unsicherheit prägt wirtschaftliche Erwartungen
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Wiko-Artikelserie "Mobilität ist Zukunft"
[mehr]Mobilität ist Zukunft
[mehr]Handel(n) für die Zukunft?
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Ansprechpartner für den Wissens- und Technologietransfer an der Fachhochschule Amberg-Weiden ist
Prof. Dr. Markus Brautsch
Telefon 09621/482228
E-Mail m.brautsch@haw-aw.de.
Standort Amberg
Die Hochschule Amberg-Weiden hat sich in nur elf Jahren zu einem einzigartigen Kompetenz- und Forschungszentrum am Puls der regionalen Unternehmen entwickelt. Vorgestellt wird in diesem Artikel die Hochschule in Amberg.
Eine Hochschule in der Region für die Region: Nicht wenige sehen die Eröffnung der Hochschule Amberg-Weiden 1995 als Jahrhundertereignis für die nördliche und mittlere Oberpfalz, wo es bis dahin keine eigene Hochschule gab. "Wie dynamisch sich unsere Hochschule entwickelt, zeigt die Tatsache, dass nach elf Jahren seit der Eröffnung bereits 1.000 Studentinnen und Studenten in Amberg eingeschrieben und 37 Professorinnen und Professoren berufen sind. Rund zwei Drittel der Studierenden kommen aus der Oberpfalz, ein Drittel von außerhalb; ein Zeichen für die überregionale Attraktivität unserer Studiengänge und Studienschwerpunkte", so Prof. Dr. Erich Bauer, Präsident der Hochschule Amberg-Weiden.
In Amberg befinden sich die beiden Fakultäten Maschinenbau/Umwelttechnik und Elektro- und Informationstechnik. Dort werden die sieben Studiengänge Elektro- und Informationstechnik, Angewandte Informatik, der Master-Studiengang "Industrial Information Technology", Medienproduktion und Medientechnik, Maschinenbau, Umwelttechnik und Patentingenieurwesen angeboten. Rund 450 Absolventinnen und Absolventen haben in Amberg ihr Studium bereits erfolgreich abgeschlossen. Vier von fünf Ehemaligen bleiben in der Oberpfalz.
Die Fachhochschule in Amberg setzt vor allem auf Praxisnähe und intensive Kooperationen mit der Wirtschaft – in allen ihren Studiengängen:
Einzigartig in Bayern ist das Projekt, bei dem Handwerksmeister (sowie Industriemeister und Techniker) Zugang zu einem Studium an einer bayerischen Fachhochschule bekommen. Gestartet im Jahr 2001, werden an der Hochschule in Amberg nun seit 2004 alle technischen Ausbildungsrichtungen über ein einsemestriges Propädeutikum (Abschluss mit der Fachgebundenen Fachhochschulreife) an das Studium der Technik an bayerischen Fachhochschulen herangeführt.
Intensive Kontakte mit der Wirtschaft
Allein innerhalb von drei Jahren sind an der Hochschule Amberg-Weiden Projekte in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft in einem Volumen von rund drei Mio. Euro bearbeitet worden, inklusiv Forschungsarbeiten im Rahmen der High-Tech-Offensive Bayern. Ein Musterbeispiel für diese enge Kooperation mit den Unternehmen ist das Forschungsprojekt "Autosafe" des Bundesforschungsministeriums, mit dem die Sicherheit im Straßenverkehr deutlich steigen soll. Partner aus der Wirtschaft sind unter anderem Siemens VDO in Regensburg, Porsche und Infineon. Für die Unterstützung bei den umfangreichen Arbeiten zur Software-Entwicklung unter Leitung von Prof. Dr. Alfred Höß ist die Fakultät Elektro- und Informationstechnik der Fachhochschule in Amberg als Unterauftragnehmer von Siemens VDO sowie von Infineon Technologies AG einer der Schrittmacher des Projekts.
Oberpfälzer Unternehmen sind sehr intensiv in das Hochschulgeschehen eingebunden: Wissenstransfer erfolgt neben den Projekten in regelmäßigen Weiterbildungsveranstaltungen wie Workshops, Tagungen und Seminare, und in einem "Partner Circle" sind 16 bedeutende Firmen der Region mit der Hochschule eng verbunden.
Dr. Wolfgang Weber, FH Amberg-Weiden
Wirtschaft konkret, Dezember 2006