10.02.2012
Amberger Patenttag
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10.02.2012
IHK-Seminar „Die wichtigsten Gründungsformalitäten“ in Regensburg
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13.02.2012
Bestimmungen des amerikanischen Reexportrechts
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[weitere Veranstaltungen]
Fit for Work 2011 – Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung
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Artikel]
Wiko-Artikelserie "Mobilität ist Zukunft"
[mehr]Mobilität ist Zukunft
[mehr]Handel(n) für die Zukunft?
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[weitere Publikationen]
IHK-Geschäftsstelle Amberg-Sulzbach
Johann Schmalzl
Fleurystr. 5
92222 Amberg
Telefon 09621/916593-10
E-Mail schmalzl@regensburg.ihk.de
Wirtschaftsfördergesellschaft der Stadt Amberg
Gewerbebau GmbH
Jürgen Hoffmann
Gasfabrikstraße 16
92224 Amberg
Telefon 09621/22005
E-Mail Gewerbebau.Amberg@asamnet.de
In Amberg stehen die Zeichen auf Wachstum: Sowohl bei den wichtigsten Wirtschaftsdaten als auch bei den Einwohnerzahlen geht es stetig nach oben. Die zweitgrößte Stadt der Oberpfalz hat viel zu bieten: Unternehmen mit Weltruf, eine innovative Fachhochschule und jede Menge Kultur.
In der neuen Standortkarte der IHK Regensburg ist Amberg die einzige kreisfreie Stadt der Oberpfalz, in der die Zahl der Industriebeschäftigten in den letzten Jahren zugenommen hat, um 2,7 Prozent oder absolut um 206 Personen auf nunmehr 7.819 Arbeitnehmer. Die Amberger Industriebetriebe behaupten sich erfolgreich auf dem Weltmarkt, das belegen die Umsatz- und Exportzahlen des Statistischen Landesamts. So stiegen die Umsätze des verarbeitenden Gewerbes im Jahr 2005 um 16,7 Prozent. Die Exporte gingen im Vergleich zum Vorjahr um 33,7 Prozent nach oben und rund 60 Prozent aller in Amberg gefertigten Produkte wurden 2005 in andere Länder verkauft.
Größte Arbeitgeber: Siemens und Grammer
Der Metall- und Maschinenbau sowie die Elektroniktechnik gehören zu den starken Seiten Ambergs, das im Mittelalter mit Erzvorkommen und dem florierenden Handel zu einer reichen Stadt wurde. Heute ist Siemens der wichtigste Arbeitgeber in der Region. Das Unternehmen beschäftigt in den Geschäftsfeldern Automation and Drives und dem Elektronikwerk rund 3.400 Mitarbeiter sowie 160 Auszubildende. Zweitgrößter Betrieb ist die Grammer AG, ein alt eingesessenes Amberger Unternehmen, das sich im letzten Jahrhundert von einem Handwerksbetrieb zu einem weltweit agierenden Konzern mit den Tätigkeitsfeldern Sitzsysteme und Fahrzeuginnenausstattung entwickelt hat.
Branchenschwerpunkte in Amberg sind der Maschinenbau und die Automatisierungstechnik mit Firmen wie Deprag, IMA, Baumann und Autec. Mit innovativen Produkten behaupten sich diese Unternehmen auf dem Weltmarkt. Große Potenziale sehen die Amberger Wirtschaftsförderer im Bereich der Umwelt- und Energietechnik. Mit der Firma Herding Filtertechnik hat bereits ein innovationsstarkes mittelständisches Unternehmen seinen Sitz in Amberg.
Im Jahr 2001 wurde die Stadt Amberg von der Bayerischen Staatsregierung mit dem Bayerischen Qualitätspreis ausgezeichnet, der an besonders innovative und wirtschaftsfreundliche Kommunen verliehen wird. Die Stadt Amberg wurde für ihr verantwortungsvolles und zukunftsorientiertes Handeln und für ihre an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientierte Verwaltung ausgezeichnet. Zudem würdigte das bayerische Kabinett das innovative Wirtschaftsklima, die moderne Infrastruktur und den hohen Freizeitwert. Vor kurzem hat sich die Stadt Amberg der neuen Metropolregion Nürnberg angeschlossen.
Impulsgeber Fachhochschule
Ein wichtiger Impulsgeber für die Amberger Wirtschaft ist die Fachhochschule Amberg-Weiden, die im Jahr 1995 ihren Studienbetrieb aufgenommen hat. An der FH in Amberg werden neben den „klassischen“ Fächern Maschinenbau und Elektrotechnik auch die innovativen Studiengänge Umwelttechnik, Software-Systemtechnik, Patentingenieurwesen und Multimediatechnik angeboten. Die Anzahl der Studierenden wächst rasch. Seit 2002 hat sich die Zahl der angehenden Akademiker von 600 auf 1.000 fast verdoppelt. Zusätzlich verfügt Amberg über 25 allgemein bildende und berufliche Schulen, darunter vier Gymnasien, zwei Realschulen, eine städtische Wirtschaftsschule sowie ein Berufsschulzentrum mit Fachober- und Berufsoberschule.
Heimat für Picasso und Chagall
Gut ausgebaute Spiel- und Bolzplätze, ausgedehnte Naherholungsgebiete und vielfältige Sport- sowie Freizeitmöglichkeiten bietet Amberg ebenfalls. Hinzu kommt ein umfangreiches Kulturprogramm mit Theateraufführungen und Konzerten im Amberger Stadttheater. Ansehen über die Stadtgrenzen hinaus genießen das Sommerfestival und das neu kreierte Kindertheaterfestival im Jugendzentrum Klärwerk, die Jugendkulturtage und die Literaturprogramme in der Stadtbibliothek und das Amberger Stadtmuseum.
Das Amberger Congress Centrum (ACC) hat sich in den letzten zehn Jahren als Ort interessanter Messen, Tagungen, Kongresse und Ausstellungen etabliert. Nach Werken von Pablo Picasso, Salvador Dalí, Francisco de Goya und Friedensreich Hundertwasser werden von 24. Juli bis 21. September 2006 Originalgrafiken von Marc Chagall gezeigt.
Das Amberger Stadtbild mit seinen Schätzen der Vergangenheit lockt viele Städtereisende und Tagestouristen an. Auch für Radfahrer ist Amberg immer ein lohnendes Ziel. Ein Beweis dafür: Der Bayerische Rundfunk hat die Stadt für die diesjährige „BR-Radltour“ als Station ausgewählt.
Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs und der EU-Osterweiterung ist Amberg in das Zentrum Europas gerückt. Auch wenn die komplette Fertigstellung der A 6 Nürnberg-Prag noch auf sich warten lässt: Amberg ist bereits heute gut erreichbar über die A 93 und Teile der A 6. Außerdem bringt die Regionalschnellbahn Amberg ihre Fahrgäste in einstündigem Rhythmus nach Nürnberg oder nach Schwandorf und anschließend nach Regensburg. Dadurch ist auch der Airport Nürnberg von Amberg aus schnell zu erreichen. Der Münchener Flughafen ist rund 200 Kilometer, der Verkehrslandeplatz Schmidgaben etwa zehn Kilometer von Amberg entfernt.
Anlaufadressen für Gründer
Erste Adresse für Existenzgründer, Standort suchende und ortsansässige Unternehmen ist die Gewerbebau GmbH, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Amberg. Zusätzlich kümmert sich auch das Gründernetzwerk Amberg-Sulzbach, eine gemeinsame Initiative von IHK, Handwerkskammer, Agentur für Arbeit, Wirtschaftsförderung des Landkreises und der Amberger Zeitung, um die Amberger Entrepreneure.
Wirtschaft konkret, Mai 2006