10.02.2012
Amberger Patenttag
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10.02.2012
IHK-Seminar „Die wichtigsten Gründungsformalitäten“ in Regensburg
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13.02.2012
Bestimmungen des amerikanischen Reexportrechts
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[weitere Veranstaltungen]
Unsicherheit prägt wirtschaftliche Erwartungen
[mehr]Neue Auslandsreisekosten-Pauschbeträge ab 01.01.2012
[mehr]DIHK erwartet für das kommende Jahr ein Prozent Wachstum
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Artikel]
Wiko-Artikelserie "Mobilität ist Zukunft"
[mehr]Mobilität ist Zukunft
[mehr]Handel(n) für die Zukunft?
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[weitere Publikationen]
Ansprechpartner für den Wissens- und Technologietransfer an der Hochschule in Weiden ist:
Vizepräsident Prof. Dr. Reiner Anselstetter
Telefon 0961/382200
E-Mail r.anselstetter@fh-amberg-weiden.de
Standort Weiden
Ein Kompetenzzentrum für die gesamte Region: Die Erfolgsgeschichte des Hochschulcampus in Weiden hatte so kaum einer vorausgeahnt.
In Weiden, dem zweiten Standort der Hochschule Amberg-Weiden, gibt es Fakultäten für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen mit drei Bachelorstudiengängen:
Masterstudiengänge werden im Marketing Management in Kooperation mit der Hochschule Hof, und im Human Resources Management in Kooperation mit den Hochschulen Regensburg und Deggendorf angeboten. Weitere entsprechende Zusammenarbeiten mit anderen Hochschulen (z. B. mit der Hocghschule Aschaffenburg im Bereich „Business and Law“) sind konkret in Vorbereitung und Umsetzung. Die Weidener Studiengänge liegen deutschlandweit ganz vorn: Die Betriebswirtschaft und das Wirtschaftsingenieurwesen schafften es in einem bundesweiten Vergleich bzw. Ranking dieser Studiengänge seitens des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in die Spitzengruppe.
In Weiden lernen heute 1.000 Studierende, die von 20 Professorinnen und Professoren unterrichtet werden. Rund ein Drittel der Studierenden stammt von außerhalb der Oberpfalz. Das ist ein deutliches Zeichen, dass die vor knapp zwölf Jahren eröffnete Hochschule auch überregional und international attraktiv ist. 530 Absolventinnen und Absolventen haben die Hochschule in Weiden bisher mit ihrem Abschluss in der Tasche verlassen. Dabei blieben 80 Prozent bei Arbeitgebern in der Oberpfalz.
Drei Institute an der Weidener Hochschule sollen den Wissens- und Technologietransfer in die Unternehmen weiter forcieren:
Leistungsfähige Kooperationen mit Unternehmen
Bei den betriebswirtschaftlich ausgebildeten Führungskräften im Handel ist Weiden mit seinem Kompetenzfeld Handelsmanagement besonders stark. Ein Faktor sind dabei die in der Hochschulregion ansässigen, großen Handelsunternehmen wie Witt Weiden, A.T.U Auto-Teile Unger, Conrad Electronic, Vielberth-Gruppe - Donau-Einkaufszentrum. Auch bedeutende „Handelslieferanten“ haben in der nördlichen Oberpfalz ihren Standort: Nachtmann Bleikristallwerke, Seltmann Porzellan, BHS Corrugated Weiherhammer, Hueck-Folien Pirk, Kondrauer Waldsassen.
Ein weiteres Beispiel für den engen Praxisbezug der Hochschule in Weiden ist eine von der Stiftung Winkler in Parkstein eingerichtete Stiftungsprofessur für Integrierte Logistik-Systeme im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen. Im Rahmen eines Partner Circle kooperiert die Hochschule in Weiden in ihren drei Studiengängen auf vertraglicher Basis mit zwölf bedeutenden regionalen Unternehmen in der Oberpfalz und in Oberfranken.
Neue Wege dank Unterstützung heimischer Industrie
Regionale Unternehmen machten in den vergangenen Jahren immer neue Quantensprünge in der Ausstattung möglich – beispielsweise in der 3-D-Röntgen-Computertomographie, die von der Gerresheimer Wilden AG und der Siemens AG unterstützt wird, und im Wirtschaftsingenieurwesen ihren Einsatz findet. Vor allem in der Produktentwicklung kommt der industriellen Computertomographie eine zentrale Rolle zu. Diese Anlagen werden hauptsächlich im Bereich der Materialprüfung, Bauteilvermessung und im Reverse Engineering eingesetzt. Die Anwendung der CT als Messmittel ist besonders interessant für Branchen mit hohen Qualitätsanforderungen, beispielsweise für die Automobilindustrie.
Mittelosteuropa fest im Blick
Die Hochschule Amberg-Weiden hat 38 internationale Hochschulpartnerschaften in 22 Ländern. Besonders ausgeprägt sind an der Hochschule in Weiden die Kontakte nach Mittelosteuropa, ganz im Sinne eines Ost-West-Kompetenzzentrums. So findet ein regelmäßiger Austausch von Professoren und Studierenden etwa mit der Westböhmischen Universität in Pilsen oder den Hochschulen für Bankwesen in Poznan, Torun, Gdansk und Wroclaw in Polen statt. Es werden auch gemeinsame Tagungen, Seminare und Projekte durchgeführt. Die internationalen Beziehungen reichen aber auch nach Frankreich, Spanien, in die USA und schließlich nach Indonesien und Australien.
Dr. Wolfgang Weber, Hochschule Amberg-Weiden
Wirtschaft konkret, März 2007