07.02.2012
IHK-Seminar „Werbung und Marketing – kostengünstig und zielführend“ in Cham
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08.02.2012
Zolltechnische Abwicklung von Exportgeschäften incl. ATL@S-Ausfuhr
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10.02.2012
Amberger Patenttag
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[weitere Veranstaltungen]
Fit for Work 2011 – Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung
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Artikel]
Wiko-Artikelserie "Mobilität ist Zukunft"
[mehr]Mobilität ist Zukunft
[mehr]Handel(n) für die Zukunft?
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[weitere Publikationen]
IHK-Geschäftsstelle Amberg-Sulzbach
Johann Schmalzl
Fleurystr. 5
92222 Amberg
Telefon 09621/916593-10
E-Mail schmalzl@regensburg.ihk.de
Wirtschaftsförderung Landkreis Amberg-Sulzbach
Referat für Kreisentwicklung
Robert Graf
Harald Herrle
Schlossgraben 3
92224 Amberg
Telefon 09621/39-0
E-Mail wirtschaft@amberg-sulzbach.de
Der Landkreis Amberg-Sulzbach hat sich im Verlauf der letzten 20 Jahre zu einer zukunftsgerichteten Wirtschaftsregion entwickelt. Dies spiegelt sich auch in den erreichten Spitzenplätzen der verschiedensten Analysen und Zukunftsprognosen führender Wirtschaftsforschungsinstitute wieder. Die Region Amberg-Sulzbach hat es geschafft, den strukturellen Wandel in den Griff zu bekommen. Trotz des Niedergangs des Bergbaus und der Stahlindustrie als größte Arbeitgeber in der Region und dem damit verbundenen Verlust von mehr als 10.000 Arbeitsplätzen, konnte die Zahl der Erwerbstätigen von 36.100 in 1992 auf 37.100 in 2002 gesteigert werden. Dieser positive Trend setzte sich auch in den letzten Jahren fort.
Studie lobt Umfeld für Existenzgründung
Ein sehr gutes Umfeld für Existenzgründung bescheinigte der Region eine Studie der Universität Köln. Von 99 untersuchten Teilregionen landete der Raum Amberg-Sulzbach und die nördliche Oberpfalz dabei auf Rang 20. Das Gründerzentrum in Sulzbach-Rosenberg unterstützt junge Unternehmer zusammen mit den Gründungsexperten der IHK und der Handwerkskammer im Vorfeld einer Gründung mit Schulungen und Einzelberatung. Ein weiteres Plus der Region ist ein funktionierendes Gründernetzwerk, welches durch die Initiatoren ständig weiter entwickelt wird.
Positive Impulse für die Wirtschaft gehen auch von der Fachhochschule Amberg-Weiden aus, die mit den Studiengängen Medientechnik, Umwelttechnik, Elektrotechnik, Maschinenbau, Patentingenieur und Wirtschaftsingenieur sowie Betriebswirtschaft die Unternehmen der Region mit jungen, qualifizierten Nachwuchskräften versorgt. Rund 80 Prozent der Absolventen finden nach einer Untersuchung der FH in der näheren Umgebung eine Anstellung. Aktiv unterstützt die Fachhochschule Amberg-Weiden viele Unternehmen der Region bereits heute bei der Entwicklung neuer Produkte mit ihrem Know-how. Sie leistet so einen wertvollen Beitrag zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen.
Schwerpunkte der Wirtschaft in der Region sind die Bereiche Maschinen- und Sondermaschinenbau, Elektrotechnik und Elektronik, Kunststofftechnologie, Büro- und Fahrzeugsitze, Automotivekomponenten sowie Großhandelslogistik und die Entwicklung von Softwareapplikationen.
Weltweit operierende Firmen im Landkreis etabliert
In der Region Amberg-Sulzbach befindet sich mit der Firma Cherry die modernste Fabrik Europas im Jahr 2005 und mit Conrad Electronic das größtes Elektronik-Spezialversandhaus Europas. Die Sicherheitsmerkmale nahezu aller Banknoten der Welt werden bei der Firma Kurz Prägefolien in Sulzbach-Rosenberg produziert. Wer mit dem ICE fährt, nimmt Platz auf einem Sitz der Grammer AG aus der Region Amberg-Sulzbach. An vielen deutschen Bildschirmarbeitsplätzen wird mit einer Tastatur der Firma Cherry aus Auerbach im Landkreis Amberg-Sulzbach gearbeitet und in vielen Automobilen der Welt sind sicherheitsrelevante Mikroschalter dieses Unternehmens im Einsatz. In der Allianz Arena verfolgen Sie die sportlichen Ereignisse auf den VIP-Plätzen in Stühlen aus Ursensollen. Ob technische Keramik, anspruchsvolles Porzellan, Papier der gehobenen Güte oder die Speicherchips für den Computer, sie alle enthalten feinste Kaolinsande von Hirschauer Firmen im Landkreis Amberg-Sulzbach. Bei deutschen Weltraummissionen und selbst bei der NASA sind Speziallaboröfen aus Eschenfelden im Einsatz.
Mit Infrastruktur zufrieden
Die Region Amberg-Sulzbach ist durch die verkehrlich gute Anbindung an die Ballungsräume Nürnberg und Regensburg hervorragend positioniert. Der internationale Flughafen in Nürnberg ist in einer guten halben Stunde, sowohl mit dem Auto wie auch mit der Bahn, zu erreichen. Durch die Autobahn A 6, der europäischen Verbindung Paris – Moskau, ist die Region Amberg-Sulzbach ein geradezu ideales Sprungbrett in die neuen Märkte Osteuropas. Viele Unternehmen aus dem Raum Amberg-Sulzbach arbeiten inzwischen eng mit Unternehmen in Tschechien zusammen oder haben dort eigene Betriebe. Der damit verbundene Wirtschaftsverkehr und der insgesamt massiv gestiegene Ost-West-Verkehr erfordern jedoch dringend einen vierspurigen Ausbau der Bundesstraße B 85 zwischen der Autobahnausfahrt Schwandorf Nord an der A 93 und der Autobahnausfahrt Amberg Ost an der A 6.
Ein gelebtes Netzwerk regionaler Institutionen, wie der Wirtschaftsförderung des Landkreises, der Geschäftstelle der IHK sowie der Handwerkskammer und der Geschäftstellen der Agentur für Arbeit bieten den Betrieben Dienstleistung, kostenlose Beratung und Information rund um die unternehmerische Geschäftstätigkeit.
Diese Kombination aus „harten“ Standortfaktoren mit einer intakten, lebenswerten Natur wie z.B. dem Naturpark Hirschwald ergeben eine ideale Symbiose aus Business und Idylle. Sie bieten optimale Voraussetzungen für innovative und wachstumsorientierte Unternehmen.
Wirtschaft konkret, September 2005