06.09.2010
Finanzierungssprechtag der LfA-Förderbank Bayern in Amberg
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14.09.2010
IHK-Seminar „Die wichtigsten Gründungsformalitäten“ in Maxhütte-Haidhof
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15.09.2010
Mittelpunkt Mitarbeiter – Ohne Menschenkenntnis geht nichts
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Risikogerechtes Zinssystem bei öffentlichen Förderdarlehen
[mehr]Reiselust in der Krise
[mehr]Vollständigkeitserklärung: Jetzt wird es ernst!
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Sozialvorschriften im Straßenverkehr: Leitfaden BAG
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Verkehrsgewerbe von A – Z
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"Ausbildung konkret" 2010/2011 - Der richtige Weg in den Beruf
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Besuch einer Delegation aus der Metropole Shanghai
Hochrangige Vertreter der Stadt Shanghai besuchten Ende Oktober die IHK. Anlass war die China-Veranstaltung „Geschäftspraxis und rechtliche Rahmenbedingungen“, bei der Unternehmer des IHK-Bezirks sich über Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten in China und der Wachstumsregion Shanghai informierten.
Immer mehr Firmen aus Ostbayern wagen den Sprung nach China. Kein anderes Land hat in den letzten Jahren einen ähnlich rasanten wirtschaftlichen Aufstieg durchlaufen wie die Volksrepublik. Seit mehr als zehn Jahren wächst Chinas Volkswirtschaft pro Jahr um durchschnittlich 8 bis 14 Prozent, in den Küstenregionen weitaus stärker. China verfügt inzwischen nicht nur über die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt, das Land ist mittlerweile nach den USA und Deutschland die drittgrößte Exportnation und nach den USA sogar die zweitgrößte Importnation. Bayerische Unternehmen haben in den letzten Jahren besonders intensive Geschäftskontakte nach China aufgebaut. Zwischen 1999 und 2004 erhöhten sich die bayerischen Exporte um über 350 Prozent von 1,2 Mrd. Euro auf 4,2 Mrd. Euro. China ist für die bayerische Wirtschaft mittlerweile der siebt wichtigste Absatzmarkt nach den USA, Italien, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Österreich und Spanien.
„In China ist Shanghai als Standort besonders interessant“, so IHK-Geschäftsführer Dr. Alfred Brunnbauer. „Sie ist die am besten entwickelte Provinz der Volksrepublik und hatte im 1. Halbjahr 2005 ein Wirtschaftswachstum von 16,5 %. Außerdem verfügt die IHK über sehr gute Kontakte nach Shanghai mit denen sie die ostbayerischen Unternehmen bei einem Markteintritt unterstützen kann.“
„Shanghai ist für den chinesischen Markt das ideale Eingangstor“, so Yongquan Zu, Delegationsleiter und 2. Bürgermeister des Industriebezirks Baoshan. Interessierte Firmen können auf die moderne Infrastrukur in Verkehr und Technologie zurückgreifen und chinesische Fachleute mit guten Sprachkenntnisse betreuen die ausländischen Investoren. Damit wird es auch kleineren Firmen leicht gemacht, im chinesischen Markt Fuß zu fassen. Shanghai selbst habe als moderne Metropole noch einen hohen Bedarf an Investitionsgütern und hochwertigen Konsumgütern.
Trotz aller Chancen und Superlative sollten Unternehmen jedoch die Risiken nicht vergessen. „Wichtig sei ein überlegter und schrittweiser Martkeintritt“, so Hans Joachim Schmidt, China-Berater aus Sulzbach-Rosenberg. „Voraussetzung ist eine möglichst genaue Marktanalyse der Konkurrenz und der Standortfaktoren sowie den richtigen d.h. verlässlichen Partner zu finden. Auch sollte man nicht gleich mit zu hohem finanziellen Aufwand sein China-Engagement beginnen.“ Zunächst genüge es einen Agenten in China zu beauftragen. Wenn man damit gute Erfahrungen gemacht hat, könne man an eine eigene Vertretung oder sogar an eine Tochtergesellschaft denken. Von einem Joint Venture rät Schmidt generell ab. Hier bestehe die Gefahr, dass man vom chinesischen Partner übervorteilt werde.