Login Startseite > Verkehrsinfrastruktur

Verkehrsinfrastruktur 

Verkehrsinfrastruktur - Leitbild Verkehr

Verkehr schafft Verbindungen.

Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur, die einen möglichst reibungslos ablaufenden Wirtschaftsverkehr zulässt, stellt einen wesentlichen Standortfaktor dar.

Die IHK steht den Unternehmen in allen Belangen des wirtschaftsrelevanten Verkehrs als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Wir vermitteln gegenüber den Trägern der Verkehrsplanung und unterstützen die Unternehmen bei der Wahrung ihrer Interessen. Dies bezieht sich auf alle Bereiche des Wirtschaftsverkehrs.

Die IHK setzt sich für die Entwicklung einer bedarfsgerechten Verkehrsinfrastruktur ein. Dies umfasst sowohl die regionale Erschließung, wie auch die Anbindung an nationale und transeuropäische Verkehrsnetze.

Die IHK hat dazu ein "Leitbild Verkehr" erarbeitet, das die Bedeutung der Verkehrs und der Verkehrsinfrastruktur ausführlich darstellt. Die Kernaussagen dabei sind folgende:

  1. Der Wirtschaftsstandort "Oberpfalz/Landkreis Kelheim" benötigt eine effiziente Verkehrsinfrastruktur
    Als Flächenstaat braucht Bayern eine umfassende und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur. Die Wirtschaft im Freistaat ist nicht an einem Schwerpunkt zentralisiert, ein großer Teil der Bevölkerung lebt in kleineren Orten, was ein umfangreiches Wegenetz erfordert. „Oberpfalz/Landkreis Kelheim benötigt gut ausgebaute Verkehrswege, um im internationalen Standortwettbewerb mithalten und seine Aufgaben als Verkehrsdrehscheibe – vor allem nach Osten - erfüllen zu können.
  2. Mobilität – ein Grundbedürfnis menschlichen Daseins
    Mobilität ist Voraussetzung für unsere arbeitsteilige Wirtschaftsordnung. Logistische Prozesse unterliegen einem ständigen Wandel und induzieren häufig zusätzlichen Verkehr. Infrastrukturausbau und bessere Vernetzung der Verkehrsträger bleiben auch in Zukunft eine ständige Forderung, die die IHK Regensburg zur Verbesserung der Rahmenbedingungen im Freistaat mit Nachdruck verfolgen.
  3. Mobilität – Voraussetzung für Wirtschaftswachstum
    Eine effiziente Verkehrsinfrastruktur zur Sicherung der Mobilität ist ein wichtiger Bestandteil unseres Wirtschaftsstandortes und wesentliche Voraussetzung für Wachstum und Beschäftigung. Alle seriösen Prognosen bestärken für die Zukunft die dringende Notwendigkeit des weiteren Ausbaus der Infrastruktur in Bayern, insbesondere auch durch vor dem Hintergrund der erweiterten EU.
  4. Freie Wahl des Verkehrsträgers nutzt die systembedingten Vorteile
    Damit systembedingte Vorteile genutzt werden, müssen unsere Unternehmen auch künftig selbst bestimmen können, welche Verkehrsträger sie wählen. Eine Verlagerung von Verkehren darf nicht die Politik vorschreiben. Der Wettbewerb der Verkehrsträger darf auch nicht durch staatliche Eingriffe verzerrt werden. Auf lange Sicht wird die Straße in der Fläche der Verkehrsträger Nummer Eins bleiben, während die Stärken von Bahn und Binnenschiff in der Überwindung größerer Entfernungen liegen.
  5. Sicherstellung der Finanzierung von Verkehrsinfrastruktur ist Staatsaufgabe
    Der Verkehrswegebau hat in der Vergangenheit mit dem Verkehrswachstum nicht Schritt gehalten. Staus gehören mittlerweile leider zum Alltagsbild auf den Straßen. Der Staat darf sich nicht seiner Verantwortung entziehen und muss auch weiterhin die Aufgabe erfüllen, für den Ausbau der Infrastruktur zu sorgen und dafür Einnahmen aus dem Verkehr zweckgebunden verwenden.
  6. Unser Konzept: Verkehr finanziert Verkehr
    Obwohl die erforderlichen Finanzmittel beim Bund durch die Abgaben der Verkehrsteilnehmer durchaus vorhanden wären, fließen nur Teile davon in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Schon vor Jahren hatte die Kammerorganisation die Abhängigkeit von der Haushaltspolitik kritisiert. Deshalb sehen die bayerischen IHKs die Kommissions-Vorschläge zur Umstellung von der Steuer- auf eine Nutzerfinanzierung grundsätzlich positiv. Voraussetzung ist jedoch, dass der Staat weiter in der Verantwortung bleibt, dass die Aufkommensneutralität gewährleistet ist und dass eine Zweckbindung für die Verkehrsinfrastruktur erfolgt.
  7. Die IHK Regensburg vertritt die Standortinteressen der Region "Oberpfalz/Landkreis Kelheim"
    Die IHK Regensburg setzt sich im Rahmen ihrer regionalen Standortpolitik bei den Verantwortlichen im Land, im Bund und in Europa für eine Verbesserung der Verkehrsbedingungen ein sowie für einen guten Anschluss unseres Wirtschaftsraums an andere Regionen zum Nutzen der gewerblichen Wirtschaft im jeweiligen Kammerbezirk. Abgelehnt werden dirigistische Lenkungsmaßnahmen, da nur marktwirtschaftliche Instrumente zu einer effizienten Organisation des Verkehrs führen.

Mobil erfolgreich

Leistungsfähige Logistikunternehmen bieten den Firmen aus Industrie und Handel maßgeschneiderte Dienstleistungen für Transport, Lagerung und Zusatzservice. Voraussetzung dafür sind gute Verkehrsverbindungen. Um wichtige Verkehrsprojekte voranzutreiben, hat die IHK ein Verkehrsleitbild entwickelt.

Grenzüberschreitende Verkehrskonferenz Ostbayern & Westböhmen

„Wenn wir die Zusammenarbeit zwischen Bayern und Tschechien weiter intensivieren wollen, müssen wir die Ost-West-Verkehrsachsen stärker ausbauen!“ So lautet die Botschaft der „Grenzüberschreitenden Verkehrskonferenz Ostbayern & Westböhmen“, die Anfang November 2010 an der Schnittstelle beider Länder in Furth im Wald statt gefunden hat.

Elektrifizierung der Schienenstrecke Hof-Regensburg

Die IHK Regensburg fordert gemeinsam mit der Deutschen Bahn die Elektrifizierung der Schienenstrecke Hof-Regensburg. Damit wird der Weg frei zu den deutschen Seehäfen für Unternehmen aus Ostbayern, Westböhmen und Oberösterreich.

Vom Nutzen des Straßenverkehrs

Ohne leistungsfähige Straßenverkehrsinfrastruktur ist der notwendige Austausch von Gütern in der arbeitsteiligen Wirtschaft nicht möglich. Gerade ein Flächenland wie Bayern braucht bedarfsgerechte Straßen. Oft wird nur die negative Seite des Straßenverkehrs gesehen: Lärm und Abgase. Der ADAC hat in einer umfangreichen Studie den Nutzen des Straßenverkehrs untersuchen lassen. Nachfolgend die Kurzfassung dieser Studie.

PKW-Maut – Schuss nach hinten

Wir stecken in einer Zwickmühle. Auf der einen Seite braucht Deutschland für den Ausbau und die Reparatur der Verkehrswege dringend mehr Geld, auf der anderen Seite wird die Einführung der Pkw-Maut die Engpässe bei der Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur nicht beheben, genauso wenig wie das etwa die Mineralölsteuer tut.