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10.02.2012
Amberger Patenttag
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10.02.2012
IHK-Seminar „Die wichtigsten Gründungsformalitäten“ in Regensburg
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13.02.2012
Bestimmungen des amerikanischen Reexportrechts
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Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Lkw-Winterreifen
[mehr]ÖPNV-Infotag: Vorrang für eigenwirtschaftliche Verkehre
[mehr]Fit for Work 2011 – Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung
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Artikel]
Vorträge beim IHK-Infotag ÖPNV am 17.11.2011
[mehr]Fairplay in der Krankenbeförderung
[mehr]Wirtschaftsfaktor Tourismus in Niederbayern und in der Oberpfalz
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Nach Berechnungen des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung suchen Jahr für Jahr rund 75.000 Mittelständler in Deutschland einen Nachfolger an der Spitze ihres Unternehmens. Auf Ostbayern bezogen steht bei mehr als 11.000 Betrieben in den nächsten fünf Jahren die Unternehmensnachfolge an. Für viele mittelständische Unternehmer, die ihren Betrieb gegründet und aufgebaut haben, stellt sich die schwierige Frage, wie das eigene Lebenswerk in jüngere Hände gegeben werden kann.
Vor dem Hintergrund einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft wirken diese Zahlen besonders beunruhigend, denn nur in vier von zehn Fällen sind die Kinder von Unternehmern daran interessiert, in den elterlichen Betrieb einzusteigen. Viele mittelständische Unternehmen müssen folglich in den nächsten Jahren an externe Nachfolgerinnen und Nachfolger übergeben werden. Der Generationenwechsel im Unternehmen ist ein sensibles Thema, denn es werden komplette Lebenswerke aus der Hand gegeben.
Hinter diesem Thema verbirgt sich ein Phänomen, das in der wirtschaftspolitischen Diskussion als Kontinuitäts- oder Nachfolgekrise bezeichnet wird. Gerade für mittelständische Unternehmen kann die ungeregelte Nachfolge zur Existenzbedrohung werden. Umfragen und Untersuchungen belegen, dass es nur bei jeder zweiten Firma gelingt, die altersbedingte Ablösung des Unternehmers oder den Erbfall reibungslos abzuwickeln. Denn im Nachfolgefall sind viele Aspekte zu beachten. Von der Erbschaftsregelung über steuerrechtliche Formalitäten bis hin zu Fragen, die das Firmenvermögen und die Finanzierung betreffen. Da dem Generationswechsel häufig eine Änderung der Unternehmensstrategie folgt, müssen die Mitarbeiter in den Wandlungsprozess mit einbezogen werden, entweder direkt oder durch adäquate interne Kommunikation.
Viele Unternehmer gehen das Thema Nachfolge nur zögerlich oder zu spät an, wird die Nachfolgefrage doch als etwas Unangenehmes betrachtet und Entscheidungen darüber meist aufgeschoben. Einer langfristigen und soliden Planung der Unternehmensnachfolge kommt daher eine immense Bedeutung zu.
Die IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim will sowohl „Senioren“ als auch „Junioren“ für das eminent wichtige Thema Unternehmensnachfolge sensibilisieren und zugleich konkrete Hilfe anbieten. Unser Ziel ist die Sicherung mittelständischer Unternehmen in der Region und der dortigen Arbeitsplätze über das „jetzt“ hinaus.
