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11.03.2010
Unternehmerschule im Landkreis Kelheim
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Ausbildung aktuell - Das Neueste für Ausbildungsbetriebe
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Wiko-Artikelserie "Mobilität ist Zukunft"
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Eine Übersicht des Weiterbildungsangebots der IHK-Akademie in Ostbayern GmbH mit Bestellmöglichkeit des aktuellen Programms finden Sie unter
Der Einstieg: eine betriebliche Ausbildung
Beruflicher Erfolg und berufliche Zufriedenheit sind auch ohne Abitur und Studium möglich. Wichtig ist, dass ein junger Mensch seinen ganz persönlichen Weg zum Erfolg findet – und das heißt: nicht den höchsten schulischen oder beruflichen Abschluss, sondern den passendsten. Und der führt für praktisch Begabte zunächst zu einer ganz normalen betrieblichen Ausbildung. In drei Jahren lernen junge Menschen in der Ausbildungsfirma alles, was sie in ihrem Berufsfeld wissen und können müssen. Die Berufsschule (in der Regel 1-2 Tage pro Woche) liefert das dafür nötige theoretische Hintergrundwissen.
Der Aufstieg: Weiterbildung mit der Industrie- und Handelskammer
Der nächste Schritt heißt berufliche Weiterbildung.
Neben dem Beruf (also abends und samstags) kann man sich in handwerklichen oder technischen Berufen zum Meister, in kaufmännischen Berufen zum Fachwirt oder Fachkaufmann verschiedenster Richtungen weiterbilden. Damit ist eine berufliche Selbständigkeit möglich oder auch der Aufstieg in eine mittlere Führungsposition.
Wer dann noch nicht genug hat, kann sich – ebenfalls neben dem Beruf – zum Betriebswirt IHK oder Technischen Betriebswirt IHK qualifizieren und kommt damit auf die selbe Ebene wie seine Klassenkameraden, die dieses Niveau über Abitur und Studium erreicht haben.
Allein bei den bayerischen Industrie- und Handelskammern erwerben pro Jahr mehr als 13.000 junge Menschen einen IHK-Weiterbildungsabschluss. Diese Art der beruflichen Entwicklung lohnt sich: Bei Umfragen geben regelmäßig rund 80 % der Teilnehmer(innen) an IHK-Weiterbildungsprüfungen an, für sie habe sich ihre berufliche Weiterbildung gelohnt. Sie hätten jetzt eine anspruchsvollere Tätigkeit, bessere Aufstiegschancen, mehr Lohn und ein gestiegenes Selbstbewusstsein.
Der Durchstieg: Nach Ausbildung oder Weiterbildung zum Studium
Wer nach der beruflichen Ausbildung noch Lust auf ein Studium an einer Fachhochschule oder Universität hat, kann an eine Fachoberschule oder Berufsoberschule gehen, die Hochschulreife erwerben und dann studieren.
Wer sich nach der Ausbildung weitergebildet hat (zum Meister, Fachwirt oder Fachkaufmann), kann unter bestimmten Voraussetzungen direkt zum Studium an einer Fachhochschule zugelassen werden.
Und wer Betriebswirt IHK oder Technischer Betriebswirt IHK ist, kann neben dem Beruf in einem Weiterbildungsstudium "Master of Science" werden und damit einen international anerkannten Abschluss auf Universitäts-Niveau erwerben.
